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3 Fragen an Izegrim

Dieses Jahr ist das zwanzigste Jubiläum von Izegrim. Marloes, kannst du mir die größten Highlights sowie die fiesesten Tiefpunkte eurer Karriere nennen?
„Fangen wir mit den Tiefpunkten an, obwohl es eigentlich keine wirklichen Tiefpunkte gab. Es war nur manchmal so, daß die Konditionen von einigen Auftrittsorten nicht wirklich das waren, was wir gewöhnt sind oder erwarteten. Miese Backline, wenig Licht und Scheiß-Sound und so weiter. So etwas passiert aber sehr selten, und wir geben trotzdem immer unser Bestes, um diesen Abend für die Fans erinnerungswürdig zu machen. Denn die können am wenigsten für die Ausgangssituation. Alles, was die Fans wollen, ist eine geile Show. Das Über-Highlight unserer Karriere war definitiv unser Auftritt 2014 bei der 70.000 Tons of Metal-Kreuzfahrt. Dieser Trip war eine Achterbahnfahrt neuer Erlebnisse, Highlights, Partys und dem Kennenlernen neuer Leute. Unglaublich! Auf einem Kreuzfahrtschiff zu spielen, vor vollem Haus, und danach betrunken in einem Whirlpool abhängen, das ist echt ein gelebter Traum. Außerdem haben wir den Publikumspreis für die beste Band an Bord gewonnen. Wir hoffen, bald wieder da zu spielen. Das wäre der Hammer.“

Was ist die Story hinter eurem Album „The Ferryman’s End“?
„Ich hatte unser letztes Album aus der Perspektive einer dritten Person geschrieben, weil ich mich wunderte, wie viele Freaks doch unter uns leben. Ich meine, dein Nachbar könnte bereits seit Jahren ein gesuchter Serienmörder sein und du würdest es nicht mitkriegen. Ich interessiere mich sehr dafür, kranke und verzwickte Eigenschaften des menschlichen Gehirns zu ergründen, deshalb ist dieses Album nur die logische Fortsetzung dieses Themas. Nur daß ich dieses Mal aus der Sicht einer solchen psychotischen Person schreibe. Es war also ein natürlicher Prozeß, daß ich diese Idee weiterentwickelt habe. Bei mir ist es nicht so, daß ich lange Brainstorming-Sitzungen benötige, um auf ein Grundkonzept zu kommen. Das kommt aus dem Bauch heraus. Das Konzept war eigentlich bereits da, als ich mit der Recherche für das letzte Album beschäftigt war, nur halt diesmal aus einer anderen Perspektive. Das Konzept zusammengefaßt ist folgendes: Ich krieche quasi in das Hirn eines verurteilten Mörders, der in der Todeszelle sitzt. Im ersten Song wartet er auf die Vollstreckung seines Urteils. Jeder weitere Song führt dich tiefer in seine kranke Psyche hinein. Im letzten Song schließlich, dem Titelsong des Albums, tötet unser Protagonist den Fährmann, der die Toten ins Jenseits bringt. Eine letzte grausame Tat, die Folgen für die gesamte Menschheit hat, da nun keine Seele den Fluß mehr überqueren kann“

Was wünschen sich Izegrim für die Zukunft?
„Hahaha, auf diese Frage bekommst du die klassische Klischee-Antwort: Hoffentlich scheiße viel Konzerte und eine Europatournee! Nein, Spaß beiseite. Wir sind bisher eigentlich sehr zufrieden, wenn es so weitergeht, ist alles gut. Unser Management arbeitet sich gerade den Arsch ab, um uns auf verschiedene Festivals zu kriegen – wir können bald einige bestätigen, also habt unsere Homepage und Facebook im Blick. Auf den größten Festivals überhaupt wie Wacken, Graspop oder Bloodstock zu spielen, ist immer noch auf unserer To-Do-Liste. Wir wollen Party feiern, Konzerte spielen und neue Leute kennenlernen. Das Übliche also. Cheers und ich hoffe, wir sehen uns demnächst auf Tour!“
Text: Pat St. James





 

3 Fragen an Human Fortress

Eines meiner Lieblingslieder, „Hellrider“, so wurde mir gesagt, wäre fast nur als Bonustrack oder gar nicht auf das Album gekommen, stimmt das? Braucht man als Musiker da auch mal Stimmen von außen?
„Wir hatten dieses Mal bei der Tracklist ein richtiges Luxusproblem. Als Singleauskoppelung hätten wir durchaus jeden Song verwenden können. Unser Produzent Seeb Levermann wollte sogar von seinem Topfavoriten –Gift Of Prophecy’ noch ein Singleedit zusammenschneiden. Daher konnte es durchaus passieren, daß wir einen guten Song auswählen, der vielleicht etwas aus dem Rahmen fällt. So ähnlich war es auch bei ‘Cruel Fantasy’, den wir im letzten Jahr dann auf dem Sampler vom australischen Label Melodicrock Records veröffentlicht hatten. Ein sehr geiler Hardrocker, aber er paßte einfach nicht auf ‘Raided Land’. Das externe Ohr war in diesem Fall unser A&R von AFM Records.“

Wie kann man sich die Arbeit mit eurem Sänger Gus Monsanto vorstellen? Vieles läuft ja über Internet heutzutage, aber ihr wart wohl alle vor Ort, natürlich auch bei dem Videoclip!
„Gus sehen wir in der Regel zweimal im Jahr. Er ist für andere Projekte oder Jobs oft in Europa und macht dann immer einen Abstecher nach Hannover. Natürlich tauschen wir auch Dateien über das Internet aus. Da wir auf günstige Flüge angewiesen sind, wird das Timing manchmal etwas eng für uns. Im Sommer letzten Jahres zum Beispiel, als Thomas Zettelmann von der Filmproduktion nur einen einzigen Tag für den Dreh des Videoclips zur Verfügung hatte. Davor hatten wir dann noch das Fotoshooting mit Marc Erwin, und lokale Presse war auch vor Ort. An diesem Tag durfte echt nichts schiefgehen.“

Viele Bands heutzutage erzählen gut verpackte, ernste und aktuelle Themen in ihren Texten, wie sieht das bei euch aus, wo liegt da der Schwerpunkt?
„Die Themen kommen aus unterschiedlichen Bereichen. ‘Thrice Blessed’ handelt vom Leben im goldenen Käfig. ‘Amberstow’ von einer ‘besseren’ Welt. ‘Hellrider’ von einem Reiter, der die Wüste liebt und gleichzeitig um sein Überleben kämpft. In ‘Gift Of Prophecy’ geht’s um einen Wahrsager, der aber ein Schwindler ist. Auf der anderen Seite gibt es aber auch viele ernste Themen und Antikriegslieder, wie bei ‘Just A Graze’ oder ‘Rise Or Fall’. Was alle Texte gemeinsam haben, ist, daß wir gern Geschichten erzählen. Das wurde mir bei Interviews mit der Presse in den USA immer wieder erzählt, daß sie die Songs bis zum Ende gehört hatten, weil sie wissen wollten, wie die Geschichte ausgeht. Interessant oder?“
Text: Thorsten Dietrich

3 Fragen an Mayfair

Wenn eine Band zwischen allen Stühlen sitzt, dann kann das verschiedene Auswirkungen haben. In den frühen Neunzigern haben die außergewöhnlichen Österreicher ebenso eigenständig gewirkt wie seit der Reunion, die nun das zweite neue Album hervorgebracht hat. Was findet man nicht alles in dieser Musik: Rock, Prog, Gothic, 70s, sogar Pop und viele weitere Elemente, die dennoch logisch und ungekünstelt zusammenpassen.

Rene, daß ausgerechnet der Metal-Underground seit mehreren Jahren auf euch abfährt, dürfte dich sicherlich öfter mal aufs Neue überraschen. Beim „Up The Hammers“-Festival in Athen vor ein paar Wochen stand die Halle Kopf. Hast du eine plausible Erklärung für diesen Umstand, und welche Zielgruppe habt ihr bei Gründung der Band am ehesten erwartet?
            „Unsere Ursprünge liegen zu 100 % im Metalbereich. Wir waren bereits in den 80ern phantastische Demo-, Platten- und Tape-Sammler. Dieser Kern läßt sich bis heute nicht leugnen. Auf dieser Basis schreiben wir auch heute noch unsere Songs, doch genügte uns dies nicht, um unsere Vorstellungen zu verwirklichen. Unser Anspruch war es stets, etwas Neues zu erschaffen, von Album zu Album etwas zu kreieren, das es SO noch nicht gegeben hat. Dabei sollte der rote Faden, der typische Mayfair-Style immerzu zu spüren sein. Bisher ist uns dies gut gelungen, wie die Reaktionen über Jahrzehnte hin zeigen. Unsere Fans honorieren dies immerzu, und so kommt es, daß bei den wenigen Gigs, die wir spielen, eine geballte Ladung Emotionen freigesetzt wird. ‘UTH’ hat gezeigt, daß wir auch ein reines Metalfestival überstehen können. Dies wurde uns bislang leider nicht zugetraut. Die Reaktionen darauf hast du selbst erlebt ...“

Und es geht ja gleich mit dem Thema weiter, denn ihr seid im Hause „Pure Steel“ untergekommen, wo nach einem Re-Release des ersten Albums nun die zweite ganz neue Scheibe seit der Reunion erschienen ist. Wie siehst du eure neue Scheibe, und wie laufen bei euch die Recordings ab?
„Wie in allen Bereichen arbeiten wir stets mit Vertrauenspersonen und alten Wegbegleitern zusammen, so auch bei den Aufnahmen zu ‘My Ghosts Inside’. Zusammen mit Cook und seinem Team haben wir eine lange Verbindung. Sie boten uns die Möglichkeit, über einen sehr langen Zeitraum dieses Album zu entwickeln. Unter normalen Umständen wäre dies nicht zu finanzieren. Die Herausforderung war diesmal ungleich größer als je zuvor, wollten wir doch unsere inneren Geister rauskehren und die Emotionen freisetzen, die wir in den 1000 Stunden gemeinsamen Probens für dieses Album erleben durften.“

Was mir bei allen Scheiben von euch auffällt, ist, daß dein Gitarrenspiel eher sphärisch oder gar „spacig“ ist und du mit dem klassischen Riffing fast schon geizt. Manchmal singt die Gitarre einfach, an anderen Stellen erinnert sie an diverse 70s-Bands wie Hawkwind. Hattest du diesen Stil schon immer, oder kam der quasi mit Mayfair (auf „Behind“ findet man die meisten Riffs)?
„Das ungewöhnliche Gitarrenspiel ist mehr und mehr eine Notwendigkeit unseres Stils geworden. Riffing und Soli halte ich für sehr limitiert, zu ähnlich klingen selbst all die guten Gitarristen. Eine Gitarre hat weit mehr zu bieten, kann bei respektvollem Behandeln ungeheure Emotionen freisetzen. Ich versuche mein Baby zu leben, möchte eins sein mit der Erwartung, die ich in diese, meine heilige Gitarre setze. Dies gilt auch für die technischen Geräte wie E-Bow, Wahwah und selbst für mein Plektrum, welches ich sehr gut einzusetzen weiß.“
Der Meister hat gesprochen! Ein euphorisches Review findet ihr in dieser Ausgabe.
Text: Andreas „Neudi“ Neuderth



 

Break Out präsentiert: The Ranch Festival 2016

Am 21. und 22. Oktober geht in Hechingen bei Balingen die dritte Auflage des Ranch-Festivals über die Bühne. Insgesamt zwölf Bands werden für gute Stimmung sorgen, darunter Kracher wie Almanac, Brainstorm, Mystic Prophecy, Tri State Corner oder The New Roses. Und wer ein bleibendes Erinnerungsstück braucht, wird auch gut bedient, befinden sich nämlich auch zwei Tattoo-Studios vor Ort. In den kommenden Break Out-Ausgaben werden wir noch näher auf das Festival eingehen! Tickets und Infos gibt es unter: www.theranchfestival.de


Rage – neues Album und eine Soundkorrektur!

Im Frühsommer erscheint das neue Rage-Album „The Devil Strikes Again“ in neuer Besetzung. Neben Sänger/Bassist Peavy und Gitarrist Marcos Rodriguez ist nun auch der Tri State Corner-Frontmann Vassilios „Lucky“ Maniatopoulos als Schlagzeuger mit an Bord. Auf der Listening-Session in Köln konnten wir das neue Werk ganz hören und waren begeistert. So neu zusammengesetzt geht man weit zurück bis in die neunziger Jahre und ballert ein hartes, geradliniges Album heraus, das jede Menge Thrash-Vibes und Livefeeling beinhaltet. Ohne Orchester, Progappeal und mit kompakten Liedern überraschten uns Rage total. Das alles hängt auch mit dem Geburtstag des Klassikers „Black In Mind“ zusammen. In drei verschiedenen Editionen (mit Livealbum als 3-Disc-Version) plus einer sechs Songs starken Bonus-CD (inklusive zweier interessanter Covertracks) wird die Scheibe erhältlich sein.


Linda Varg gibt Gas!

Auf unserer Facebook-Seite hatten wir bereits kurz über die Schwedin Linda Varg berichtet, die sich kürzlich auf Promotournee befand, um auf ihren letzten Longplayer „Welcome To Bangville“ aufmerksam zu machen, der im letzten Jahr erschienen ist. In ihrer Heimat ist die junge Shouterin bereits bekannt wie ein bunter Hund. 2002 war sie in der Casting-Band Supernatural, die mit dem gleichnamigen Song einen Hit landen konnten. Nach dem Aus der Truppe spielte sie im Musical „Chicago“. Auf ihrem ersten Solowerk agiert Linda Varg sehr vielschichtig: Rock, manchmal ein punkiger Unterton, dann wieder balladenhaft. Derzeit nimmt sie in den USA Stücke für eine weitere Platte auf, die wohl noch in diesem Jahr erscheinen soll.

AC/DC

Peinlich, die Posse um die Aussie-Rocker AC/DC, die derzeit wahrlich nicht in Würde altern. Bon Scott würde sich bei all dem im Grabe umdrehen, wenn er könnte. Sein Nachfolger Brian Johnson hat auf ärztlichen Rat hin seine Livetätigkeiten abbrechen müssen, um nicht einen totalen Hörverlust zu riskieren. Anstatt ihrem Frontmann die nötige Ruhe zu geben, wollen Angus Young und Co. die Gigs nun unbedingt stattfinden lassen, nötigenfalls mit einem Gastsänger. Klar, daß da wildesten Gerüchte umhergehen, praktisch jeden Tag eine neue Sau durchs Dorf getrieben wird. Die Hysterie hat dabei solche Züge angenommen, daß selbst Guns N’Roses-Shouter Axl Rose als Nachfolger ins Spiel gebracht worden ist.

Fargo-Peter und der Kugelschreiber!

Der Mann hat auf jeden Fall einiges zu erzählen: Peter Knorn, in der Rock-Szene besser als Fargo-Peter bekannt. Sein Buch „Bis hierhin und so weiter – 20 Jahre Rock ’n’ Roll“ bietet auf fast 300 Seiten tiefe Einblicke in den Rock ’n’ Roll mit all seinen Facetten. Fargo-Peter ist dafür der richtige Autor, denn der gebürtige Hannoveraner hat viel erlebt: als Tieftöner mit Fargo und Victory, später war er unter anderem Manager von Uli Jon Roth, Glenn Hughes oder Michael Schenker und Gründer des Labels Event Records. Der Schmöker ist jedoch keine staubtrockene Angelegenheit geworden, denn wer Fargo-Peter kennt weiß, daß der Typ über einen gesunden Humor verfügt. Und somit ist „Bis hierhin und so weiter – 20 Jahre Rock ’n’ Roll“ toller Lesestoff.


Olly Hahn (SPV), Peter Knorn und Frank Uhle (SPV)

Rammstein

Rammstein haben Klage gegen Deutschland eingereicht. Konkret dreht es sich darum, daß die Bundesprüfstelle für jugendgefährdete Medien das Album „Liebe Ist Für Alle Da“ (2009) seinerzeit wegen des Lieds „Ich Tu Dir Weh“ haben auf den Index setzen lassen. Die Entscheidung wurde später zwar wieder rückgängig gemacht, aber dennoch durfte die Scheibe für eine gewisse Zeit nicht beworben werden, und es war nur der Verkauf an Personen über 18 Jahren gestattet. Rammstein klagen nun auf Schadensersatz in Höhe von 66.000 Euro.

Heart & co.

Für alle DVD- und Blu-ray-Freunde sind ein paar schöne Livewerke nun neu aufgelegt worden. Konkret dreht es sich um Heart und „Night At Sky Church“, einen Mitschnitt von 2010 aus der Sky Church in Seattle, wo die Wilson-Schwestern neben aktuellen Sachen von „Red Velvet Car“ auch viele Hits präsentieren. Mit Rick Wakemans „The Six Wives Of Henry VIII – Live At Hampton Court Palace“ erleben wir einen Ausnahmekünstler, der neben Yes auch durch seine Solowerke unvergessen ist. Im Mai 2009 erfüllte sich Wakeman einen langen Traum, indem er sein Erfolgswerk aus den 70ern endlich live präsentieren konnte. Schade, daß es mit Chickenfoot wohl nicht weitergeht, denn dieser Gig aus Phoenix im Jahr 2009 zeigt Sammy Hagar, Joe Satriani, Michael Anthony und Chad Smith in Topform. „Get Your Buzz On Live“ knallt rein ohne Ende. In der legendären Wembley Arena in London entstand 2010 „Live At Wembley“ mit der Rock-Legende Bad Company. Gänsehaut pur und magische Momente sind da garantiert.



Repertoire Records

Auf Facebook haben wir es schon berichtet, und in dieser Ausgabe finden sich einige Besprechungen: Das Label Repertoire Records veröffentlicht nun auch LPs. Alle toll aufgemacht und klanglich bestens überarbeitet. Da wir nicht für alle Scheiben in der Vinyl Corner Platz hatten, folgen Releases wie die ersten UFO-Scheiben, Steamhammer oder Alvin Lee ein Heft später.



Jon Anderson

Während Yes ohne Jon Anderson derzeit live unterwegs sind, soll sich ihr ehemaliger Frontmann mit zwei weiteren Ex-Mitgliedern zusammengeschlossen haben. ARW heißt die Truppe, die neben Anderson noch aus Keyboarder Rick Wakeman und Gitarrist Trevor Rabin besteht. Das Trio hat bereits einige Songs gemeinsam entworfen.

Status Quo

Status Quo stöpseln Ende diesen Jahres ihre Instrumente aus. Dementsprechend heißt die Tournee auch „The Last Night Of The Electric“, was nicht das Ende von Quo bedeutet. Laut Francis Rossi und Rick Parfitt sei man nun schon so lange live unterwegs, daß es von Jahr zu Jahr immer härter falle, das Level bei den Shows hochzuhalten.

Neuer Hawkwind-Output

Hawkwind haben ein tolles Album eingespielt, wobei sich die britischen Space-Rocker auf ihrem 26. Werk von einer Geschichte des englischen Autors E.M. Forster leiten ließen. Dessen gleichnamiges Werk beschreibt eine düstere Zukunftsvision der Menschheit mit unter anderem der Abhängigkeit von Computern.

Kein Aprilscherz

Obwohl unsere Metal-Queen DORO ihre neuste EP „Love’s Gone To Hell“ ausgerechnet am 01. April diesen Jahres veröffentlichte, handelt es sich dabei mitnichten um einen Aprilscherz. Zu dieser hymnischen und schönen Powerballade drehte die Düsseldorferin ein aufwendiges Video auf Schloß Bückeburg, welches sie durch Crowdfunding vieler Fans realisieren konnte. Die 6 Songs starke EP ist dabei ein Vorbote zu ihrer im Juni erscheinenden DVD „30 Jahre DORO – Strong & Proud“. Neben drei verschiedenen Fassungen von „Love’s Gone To Hell“ (Radio Version, Single Version und Original Demo Version) befinden sich mit „Rock Till Death“ (im Duett mit Hansi Kürsch von Blind Guardian) und „Save My Soul“ zwei Live-Versionen auf der EP. Zusätzlich zollte DORO mit „It Still Hurts“ ihrem verstorbenen Freund Lemmy Kilmister Tribut. Die beiden Live-Kracher sind unveröffentlicht und sind dann auf der angesprochenen DVD auch visuell zu erleben, während das gefühlvolle Duett mit Lemmy den Fans schon bekannt ist. „Love’s Gone To Hell“ wird zudem mit „It Still Hurts“ als B-Seite als limitierte Vinyl-Single zu erhaschen sein. Quickies mit DORO sind halt am schönsten!

AFM Records feiern Geburtstag

In diesem Jahr feiert AFM Records sein 20-jähriges Firmenbestehen. Gefeiert wird im Rahmen des Rockharz Open Air Festivals in Ballenstedt. Das Ganze findet am 6. Juli statt, und live mit dabei sein werden unter anderem J.B.O., Kissin’ Dynamite (beide mit exklusiven Releaseshows), Onslaught, Shakra und Mors Principium Est. Ticket und Line-up-Infos gibt es unter: http://www.rockharz-festival.com/

Spirit

Spirit um die beiden verstorbenen Musiker Randy California (Gesang, Gitarre) und Ed Cassidy (Schlagzeug) sind sicherlich vor allem älteren Rockfreunden noch ein Begriff. In den späten 60ern bis in die 70er hinein war die Truppe auch in Deutschland ziemlich angesagt. Californias Nachlaßverwalter, Randy Wolfe“, hat nun Plagiatsvorwürfe gegen Robert Plant und Jimmy Page von Led Zeppelin geäußert, da deren Überhit „Stairway To Heaven“ (1971) starke Ähnlichkeiten zu dem Spirit-Titel „Taurus“ besitzen soll. Ein Richter befand nun, daß zwischen beiden Nummern genügend Ähnlichkeit bestehen würden, um die Entscheidung einer Jury zu übergeben. Der Prozeß soll nun am 10. Mai starten. In den 60ern waren beide Gruppen übrigens mal gemeinsam live unterwegs.

RIP

Am 18. Februar ist viel zu früh der The B-52s-Keyboarder und Gitarrist Paul Gordon im Alter von 52 Jahren an Herzproblemen verstorben.

Lungenkrebs kostete Rusty Burns, die treibende Kraft hinter Point Blank, am 19.02. das Leben.


Hans Reffert ist tot. Er erlag 69-jährig am 21.02. einer schweren Erkrankung. Der versierte Gitarrist war in vielen Stilen daheim, unvergessen sicherlich seine Aktivitäten mit Zauberfinger oder Guru Guru.

Die Prog-Welt trauert um den 40-jährigen Riverside-Gitarristen Piotr Grudzinkski, der völlig überraschend aus dieser Welt abberufen wurde.


Die Todesumstände sind unbekannt, doch Fakt ist, daß der frühere Budgie-Klampfer John Thomas nicht mehr unter uns ist. Er wurde 63 Jahre alt.

90 Jahre alt ist Sir George Martin geworden: Anfang März hat uns der legendäre Produzent verlassen, der vor allem durch seine Arbeit mit den Beatles bekannt wurde. Aber auch andere Akteure wie Jeff Beck oder Cheap Trick profitierten von seinen Fähigkeiten im Studio.

Eine Herzattacke überlebte der ehemalige Black Oak Arkansas-Gitarrist Jimmy Henderson im März leider nicht. Er wurde 61 Jahre alt.


Suizid ist die Todesursache beim Tastengenie Keith Emerson, den wohl eine heimtückische Nervenerkrankung mit fortschreitender Bewegungseinschränkung an den Händen zu dieser Verzweiflungstat getrieben hat. Keith wurde 71 Jahre alt und hat vor allem mit Emerson, Lake & Palmer und The Nice Musikgeschichte geschrieben.

58-jährig erlag der Southern-Rocker Jimmie Van Zant, dessen Cousins Ronnie (Lynyrd Skynyrd) und Johnny Van Zant (38 Special) sind, seiner Lungenkrebserkrankung.

Schlagzeuger Dennis Davis, langjähriger Begleiter von David Bowie auf Alben wie „Station To Station“ oder „Heroes“ ist tot. Er verstarb an Krebs.

Helfen und geholfen werden

Die Tour durch Nord-, Mittel und Südamerika im Rahmen der diesjährigen „Hand.Cannot.Erase“-Tour von Steven Wilson war, wie sollte es auch anders sein, ein ziemlicher Erfolg – größtenteils zumindest. Denn zum ersten Mal in seiner Karriere versagte ihm nach ungefähr der Hälfte der Gigs seine Stimme. Also half Ninet Tayeb aus, eigentlich Backgroundsängerin von Wilsons (Tour-)Band, und lernte innerhalb kürzester Zeit die Songs, um seiner Stimme etwas Zeit zur Regeneration zu geben. Die beiden Shows in Chicago mußten dennoch abgesagt werden. Zur nachfolgenden Latein- und Südamerika-Tournee war der Maestro aber wieder voll bei Stimme und konnte beim letzten Auftritt in Buenos Aires (Argentinien) tatkräftig mithelfen, die Fans aufgrund der enormen Hitze mit ausreichend Wasser aus dem Backstage-Bereich zu versorgen.





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