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R.I.P Glenn Frey & Dale Griffin

Der Sensenmann hat derzeit der Zeit viel zu tun, denn es gilt leider das Ableben eines weiteren bekannten Musikers zu vermelden: Gestern verstarb im Alter von 67 Jahren Glenn Frey an einem mehrfachen Krankheitsbild, darunter einer akuten Dickdarmentzündung und einer Lungenentzündung. Der Gitarrist gehörte 1971 zu den Gründungsmitgliedern der Eagles, die mit Titeln wie „Hotel California“, „Desperado“, „On The Border“, „The Long Run“, „One Of These Nights“, „New Kid In Town“, „Wasted Time“ oder „Life In The Fast Lane“ viele Titel für die Ewigkeit geschrieben haben. Die Eagles gehören mit Acts wie Poco zu den Mitbegründern des California Rock und sind auch hierzulande sehr angesagt. Nicht vergessen dürfen wir auch die Soloaktivitäten des Glenn Frey (z.B.: „The Heat Is On“ aus dem Soundtrack zu Beverly Hills Cop), als seine Stammband in den 80ern eine langjährige Pause einlegte. Fakt ist, daß die Rockwelt seit gestern um einen herausragenden Musiker ärmer geworden ist.
R.I.P. Glenn Frey.

Langsam wird es unheimlich, müssen wir uns schon wieder von einem Rockmusiker verabschieden. Der an Alzheimer erkrankte Mott The Hoople-Schlagzeuger Dale Griffin ist im Alter von 67 Jahren verstorben. Die Gruppe, der unter anderem Sänger Ian Hunter oder Gitarrist Mick Ralphs (später Bad Company) angehörten, hatte in dem von David Bowie geschriebenem Song "All The Young Dudes" einen ihrer größten Hits.
Text: Marco Magin





 

David Bowie „Ground Control To Major Tom“

Die Rockwelt hat sich vom plötzlichen Ableben des Lemmy Kilmister am 28.12.15 noch nicht erholt, da erreicht uns ein weiterer Donnerschlag, verstarb nämlich vollkommen überraschend vergangenen Sonntag (10.01.16) David Bowie im Alter von 69 Jahren an Krebs. Zwei Tage vorher konnte er noch seinen Geburtstag feiern an dem gleichzeitig auch sein neues Album „Blackstar“ erschienen ist. Wie heute vermeldet, kämpfte der Brite seit eineinhalb Jahren mit der heimtückischen Krankheit.

Über fünf Dekaden lang prägte David Bowie nicht nur die Musiklandschaft, sondern konnte auch als Schauspieler in „Der Mann, der vom Himmel fiel“ (1976) oder „Begierde“ (1983) überzeugen. Unvergesslich ist auch sein Auftritt im Film „Christiane F.- Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“. Stilistisch bewegte sich der innovative Musiker in vielen Bereichen: Rock, Glam Rock, Avantgarde-Musik, Soul, Pop und anderes mehr. Gerne verwendete Bowie für seine Musik ein Alter Ego, das des Ziggy Stardust zu „The Rise And Fall Of Ziggy Stardust And The Space Riders From Mars“ (1972) oder den Thin White Duke zu „Station To Station“ (1976).

Unvergessen zudem sein Aufenthalt in Westberlin von 1976 bis 1978, der Megaerfolg mit dem Song „Let’s Dance“ (1983) oder seine Produzententätigkeit für Iggy Pops Erfolgsscheibe „Lust For Life“ (1977) mit dem Hit „The Passenger“.

Neben David Bowies Soloalben dürfen wir aber auch Tin Machine nicht vergessen, eine (hard)rockige Formation, mit der er es zu zwei Platten brachte, bis er 1992 die Combo auflöste. In den 90ern lotete David Bowie sein musikalisches Spektrum weiter aus, standen Industrialsounds oder Drum’n’Bass auf seinem Plan.

2013 erschien in „The Next Day“ Bowies vorletztes Werk, Ende 2015 begannen am Broadway in New York die ersten Vorführungen seines Musicals ‚Lazarus“ und als letzter Longplayer nun eben „Blackstar“. Über David Bowie und seine schillernde Karriere könnte man noch so viel schreiben, deshalb belassen wir es an dieser Stelle mit der Nennung einiger seiner unvergeßlichen Titel wie „Space Odity“, „All The Young Dudes“, das er Mott The Hoople zur Verfügung stellte, „Under Pressure“, „Ashes To Ashes“, „Ziggy Stardust“, „China Girl“, „Cat People - Putting Out Fire“ (aus dem Cat People-Soundtrack), „Dancing In The Street“ zusammen mit Mick Jagger und natürlich „Heroes“.

Text: Marco Magin


 

R.I.P. Lemmy Kilmister

Das Jahr 2015 hat sich mit einem großen Knall verabschiedet, der die gesamte Rockwelt in tiefer Trauer innehalten läßt. Am 28.12. verstarb nämlich vollkommen überraschend Urgestein Lemmy Kilmister im Alter von 70 Jahren. Seine gesundheitlichen Probleme vor allem mit Diabetes und dem Herzen sind uns alle bekannt gewesen, führten auch zu einigen Konzertabsagen in der letzten Zeit. Dennoch zog Lemmy, gesundheitlich gehandicapt wie alleine schon äußerlich der starke Gewichtsverlust deutlich zeigte, mit Motörhead weiterhin konsequent sein Ding durch.

Nachdem er bei Hawkwind wegen Drogen rausgeflogen war, startete Lemmy vor 40 Jahren mit Motörhead und begründete einen unvergleichlichen Sound im härteren Rock. We are Motörhead, and we play Rock’n’Roll:  Diese Einleitung zu den Gigs wurde zu einem Synonym für Motörhead und insbesondere Lemmy. Ersparen wir uns die Aufzählung all der Platten und Hits, die eh jeder kennt, und beschränken uns auf dies: Lemmy ist Zeit seines Lebens ein Charakterkopf gewesen, ließ sich nicht verbiegen und war trotz seines extrem ungesunden Lebenswandels eine anerkannte und von allen respektierte Institution im Rock.

Am 24. Dezember konnte Lemmy in seiner Wahlheimat Los Angeles seinen 70. Geburtstag feiern, zwei Tage später wurde bei einem Arztbesuch ein besonders aggressiver Krebs festgestellt, dem er zwei Tage später erlag. Mit Begriffen wie Legende oder Ikone sollte man vorsichtig umgehen, deshalb beschränken wir uns an dieser Stelle darauf, daß uns Ende 2015 ein ganz, ganz Großer des Rock’n’Roll verlassen hat.
Text: Marco Magin
Pic: Prof. Dr. Christof Graf



Lemmy erst noch live am 18. November 2015 in der Saarbrückener Saarlandhalle

3 Fragen an Cloud Over Jupiter

Progressive Rockmusik besitzt in den Staaten schon lange nicht mehr den Stellenwert wie bei uns in Europa. Dennoch gibt es glücklicherweise immer wieder Musiker, die sich nicht verbiegen, wie eben Jerry King. Er ist der Mann hinter Cloud Over Jupiter und war mit seinem Projekt Import-Tip in der letzten Ausgabe

Erzähle uns mal bitte den Werdegang von Cloud Over Jupiter. Und wie kamst du mit den teilweise doch bekannten Musikern in Kontakt?
„Ich bin mit der Musik schon ganz lange verbunden, unterrichte unter anderem Gitarrespielen und bin auch mit lokalen Bands als Klampfer häufig aktiv gewesen. Mein Projekt habe ich allerdings erst gestartet, nachdem ich mir ein Heimstudio eingerichtet hatte. Ganz konkret begann ich 2013 an der Cloud Of Jupiter-Platte zu arbeiten, nachdem ich die Aufnahmetechnik installiert hatte. Mir schwebte schon immer vor, etwas ganz anderes als das zu machen, was bei mir in der Gegend gemacht wird. Ich wollte unbedingt etwas auf die Beine stellen, das mich stilistisch anspricht, dem ich mich verbunden fühle. Also nahm ich ein paar Sachen zusammen mit einem Drum-Computer auf. Danach suchte ich den Kontakt zu Leuten, die vielleicht Interesse haben könnten, um die Sache auf ein höheres Level zu bringen. Pete Thompson und Ric Parnell waren die Ersten, und beide sind sofort von dem Material begeistert gewesen. Ihre Begeisterung für die Sache hat mich sehr berührt. Mein Freund Jamie Bruhn von The Lizardz kennt Richie Castellano, der ja bei Blue Öyster Cult ist. Dadurch konnte ich Richie für einen Track als Gitarristen gewinnen. Pete Prown und Henry Howard kontaktierte ich wiederum direkt, wobei ich speziell von Pete viel Unterstützung im kompletten Werdegang des Albums erhielt. Mit allen anderen Beteiligten auf der Scheibe hatte ich in der Vergangenheit bereits zu tun. Mir war wichtig, daß sich jeder entsprechend seiner Fähigkeiten und seines Wissens einbringen darf. Ich kann überhaupt nicht jedem Einzelnen genug dafür danken, daß sie Teil dieses Projekts sind.“

Progressive Musik im Mainstream-Land USA. Wie funktioniert das?
„Ich bin von der Musikkultur in Europa sehr angetan, da progressive Musik einen viel höheren Stellenwert als in Amerika besitzt. Hierzulande findet das alles auf einem sehr niedrigeren Level statt, was das Interesse, die Anerkennung angeht. Prog ist Untergrund-Musik, wobei ich hoffe, daß sich das bald ändern wird. Immerhin haben wir viele Online-Prog-Radiosender, von denen ich hoffe, daß sie mehr und mehr Hörer erreichen können. Die Zeit wird es zeigen, ob Prog in den Staaten wieder die breite Masse erreicht.“

Was hast du als Nächstes vor?
„Ein zweiter Longplayer ist bereits im Entstehen und fast abgeschlossen. Er enthält sicherlich ein paar bekannte Themen aus dem Debüt, allerdings werden auch ganz andere Dinge zu hören sein. Stillstand ist nichts; ich möchte mich musikalisch weiterentwickeln. Michele, Bill und ich wirken mit, dazu ein paar Gäste, die bereits bei dem Einstand mitwirkten. Und dein paar neue Gesichter bekommt man auch zu hören. Dazu hoffe ich, daß ich die Möglichkeit bekomme, die erste Cloud Over Jupiter-Platte als Vinyl rausbringen zu können, möglichst noch vor dem Release der zweiten Scheibe. Zudem arbeiten wir daran, ein paar Liveshows für Cloud Over Jupiter auf die Beine zu stellen, um fürs Debüt zu werben. In die Gigs soll allerdings auch bereits neues Material einfließen. Meine Philosophie ist, daß ein guter Song mit einem guten Akkord beginnt. Ebenso glaube ich daran, daß ich mich mit jedem neuen Stück selbst herausfordern muß. Wenn ich meine Grenzen auslote, hat das dieselben Auswirkungen auf den Hörer und befördert diesen aus seiner Komfortzone heraus. Wenn mir dies gelingt, habe ich meine Aufgabe erfüllt.“
Text: Marco Magin


Rush mit R40 Live in die Geschichte!

Wirklich auf den letzten Drücker kurz vor Drucklegung dieser Ausgabe flatterte noch das aktuelle Livewerk von Rush in die Redaktionsstuben. „R40 Live“ ist das Resultat der im Juni diesen Jahres aufgenommen zwei Liveshows aus ihrer Heimatstadt Toronto. Eine episch-klassische Liveshow mit einer 40 Jahre umspannenden Setlist und über 3 Stunden Material (hier blüht das Herz eines jeden Rush-Maniac auf), bis hin zu zuvor noch nie live gespielten Nummern. Die Blu-ray ist ein Knaller – Killeroptik bis hin zum revolutionären Sound – alles da, was süchtig nach dieser Band macht! Die Setlist bietet alles, was Rush in ihrer langen Geschichte zu Papier beziehungsweise zur Rille gebracht haben. Die Box hat eine Blu-ray und drei normale Disks zu bieten, wobei „komischer“ Weise Disk zwei mittlerweile irgendwie mit meinem Player verwachsen ist – das Suchtpotential ist extrem hoch! Geddy Lee, Alex Lifeson und Neil Peart haben mit dieser Hinterlassenschaft ein Stück Musikgeschichte in den Raum gestellt (dies haben sie ja aber auch schon mit „R30“, „Replay X“ oder auch „Clockwork Angels“, getan!), der seinesgleichen sucht, und ich kann nur hoffen, daß Rush mit dieser Show noch nach Europa beziehungsweise Deutschland kommen, bevor sie ihren angekündigten Rücktritt aus der Musikwelt durchziehen werden. Mein Fazit ist: Scheiße, daß ich nicht dabei war!


Neues aus dem Hause Progessive Promotion Records

 Anhänger der progressiven Musik sollten sich mal einigen aktuellen Releases von Progressive Promotion Records zuwenden. Das Label hat etliche Combos unter Vertrag, die mit ihren Releases sich abseits breitgetretener Prog-Pfade bewegen. Elleven gehören dazu, eine Band, die sich 2001 aus ehemaligen Chandelier-Mitgliedern gründete. Nach ihrem Debüt „Inside“ von 2007 liegt nun endlich der Nachfolger „Transfiction“ vor, eine Kombination aus melodischen Parts mit Prog plus Art Rock. Auch nicht von schlechten Eltern sind Quantum Fantay mit ihrem Longplayer „Dancing Limbo“. Vier Tracks beinhaltet der sechste Silberling der Belgier, wobei die Jungs einen gelungenen Mix aus Space Rock und progressiven Parts präsentieren, dazu noch ein paar Dub- und Trance-Parts. Weiter im Angebot sind Akteure wie zum Beispiel Profusion mit „Phersu“ aus Italien. Pluspunkte bei diesen Scheiben sind neben dem Klang die feine Aufmachung mit Digipack und schönem Booklet. Mehr Infos findet ihr unter der Homepage www.progressive-promotion.de.







Oppulente Rammstein Vinyl-Box

Wer über das nötige Kleingeld von rund 260,- Euro verfügt und Rammstein-Fan ist, für den lohnt sich die Investition in die fett aufgemachte und limitierte Vinylbox, die zum 21. Bandjubiläum Anfang Dezember rausgebracht worden ist. Das Schwergewicht enthält die sechs Studioalben, darunter vier das erste Mal überhaupt als Langspielplatte, alle remastert und als 180 g schwere Doppel-LPs. Dazu kommt noch der Doppeldecker „Raritäten“, der neben dem bis dato unveröffentlichtem Track „Los“ sechzehn Stücke wie Single-B-Seiten oder Fan-Veröffentlichungen enthält. Original-Artwork bei allen Platten und Lyrics sind für eine Band wie Rammstein mit solch einer ambitionierten Veröffentlichung eine Selbstverständlichkeit.






Foreigner im Sommer in Deutschland

Viele Hits und Klassiker, präsentiert voller Spielfreude in einer energiegeladenen Rock-Show: Dafür steht „Foreigner live in concert“. Auf dem Tourplakat zu ihrer Sommertour 2016 sind bereits einige der insgesamt 16 Top 30-Treffer genannt, mit denen sich die anglo-amerikanische Formation seit 1976 in den internationalen Charts platziert hat: „I Want To Know What Love Is“, „Urgent“, „Cold As Ice“, „That Was Yesterday“, „Hot Blooded“, „Dirty White Boy“, „Double Vision“, „Head Games“, „Say You Will“, „Juke Box Hero“ und „Waiting For A Girl Like You“. Dem nicht genug, steht doch auf dem Poster für die Open-Airs, daß es außerdem noch weitere Songs zu hören gibt. Dieses Programm schlägt stilistisch den Bogen von hart bis weich. Deshalb ist eine Foreigner-Show auch stets ein einzigartiges Feuerwerk an Liedern, die für jeden Geschmack etwas bieten. Da geht es Schlag auf Schlag. Und der Funke der Begeisterung springt von der Bühne sofort auf das Publikum über. Gründungsmitglied Mick Jones (Gitarre), Energiebündel Kelly Hansen (Gesang), Multi-Instrumentalist Tom Gimbel (Keyboards, Gitarre, Saxophon, Querflöte), Bassist Jeff Pilson, Mike Bluestein (Keyboards), Bruce Watson (Gitarre) und Schlagzeuger Chris Frazier sind nämlich mit geballtem Spaß bei der Sache, das sucht seinesgleichen! Wer also ein erstklassiges Rockkonzert erleben möchte, bekommt bei Foreigner live die perfekte Vollbedienung! 04.08. Wacken, Festival, 05.08. Schwetzingen, Schloßgarten, 06.08. Spalt (bei Nürnberg), Lieder am See (+ Marillion, Manfred Mann’s Earthband), 08.08. Köln, Tanzbrunnen (+ Marillion), 09.08.16 Mainz, Zitadelle

Mani Neumeier feiert rundes Jubiläum

Wahre Charakterköpfe in der Musik gibt es nur noch wenige: Einer davon ist sicherlich Mani Neumeier, der am 31. Dezember  diesen Jahres 75 Jahre alt wird. Er ist Schlagzeuger, Percussion-Liebhaber, Grenzgänger, Veranstalter des legendären Finkenbach-Festivals im Odenwald, wohl einer der letzten noch lebenden Hippies, musikalischer Grenzgänger und noch anderes mehr. Den meisten dürfte Mani Neumeier als Drummer der Kultcombo Guru Guru und ihrem wohl bekanntesten Titel „Der Elektrolurch“ ein Begriff sein. Viele siedeln die Truppe im Krautrock an, was jedoch nicht stimmt. Mani Neumeier hat sich stilistisch noch nie einschränken lassen und beackert mit Guru Guru seit den späten 60ern ganz unterschiedliche musikalische Felder wie Rock, Jazz, elektronische Klänge und mehr. Auf jeden Fall ist Mani Neumeier ein Unikat, wie es im Buche steht. Wir gratulieren ganz herzlich.
Pic by Rudi Brand

Vdelli

Das australische Heavy Blues-Trio Vdelli vermeldet einen Besetzungswechsel. Michael Vdelli möchte weiterhin viel live in Europa unterwegs sein. Das wiederum schmeckte Schlagzeuger Ric Whittle nicht, der lieber in seiner Heimatstadt Perth die Zeit verbringen möchte und nach 18 Jahren Bandzugehörigkeit die Scheidung einreichte.

Ritchie Blackmore’s Rainbow bei Monsters Of Rock 2016

Nachdem die Sensation vor einigen Wochen perfekt und die Meldung mit Rainbow raus war, stehen nun auch die Live-Mitstreiter von Ritchie Blackmore fest: Ronni Romero (Lords Of Black) wird das Mikrophon schwingen; Jens Johansson (Stratovarius) bedient die Keyboards; Bob Nouveau (ex-Blackmore’s Night) zupft den Baß und David Keith (ex-Blackmore’s Night) wird der Schlagwerker sein. Das Festival-Beiprogramm soll in den nächsten Tagen auch bekannt gegeben werden. Wir halten euch auf dem Laufenden.

Udo Dirkschneider trennt sich 2016 endgültig von Accept.

Ausgestiegen ist er zwar bereits vor fast zwo Dekaden, aber live hat er immer noch ein paar Kracher seiner Ex-Combo im Gepäck. 2016 möchte er bei den anstehenden Gigs vermerkt sich diesem Kapitel widmen, danach soll aber Schluß und ab 2017 nur noch U.D.O.-Material zu hören sein. Die „Abschiedstournee“ wird unter dem Namen Dirkschneider laufen. Als Vorband sind übrigens die kanadischen Heavy-Veteranen Anvil mit von der Partie.

Ricky Warwick

Mit seinem Posten als Frontmann der Black Star Riders ist Ricky Warwick nicht ausgelastet. Auch wenn die Truppe für ihn oberste Priorität besitzt, fand er Zeit, um gleich zwei Soloscheiben einzutüten, die beide Ende Februar rauskommen werden. „When Patsy Cline Was Crazy (And Guy Mitchell Sang The Blues)“ heißt das eine Werk; die andere Platte, akustisch ausgelegt, nennt sich „Hearts On Trees“. Mit seiner zweiten Band The Fighting Hearts betourt Warwick dann ab März Großbritannien; Gigs hierzulande sind derzeit nicht im Programm.

RATT

Es kracht mal wieder gewaltig unter einstigen Weggefährten: Schlagzeuger Bobby Blotzer hat mit Kollegen in Ratt Experience, einen Ableger von Ratt ins Leben gerufen. Wir berichteten darüber. Aus Ratt Experience wurde nun Ratt, was Klampfer Warren DeMartini überhaupt nicht schmeckt, da auch er – mit Blotzer zusammen – die Namensrechte besitzt. DeMartini möchte nun rechtlich gegen Blotzer vorgehen.

Vardis

Das wird alle NWOBHM-Anhänger freuen, daß die alten Haudegen von Vardis nach längerer Plattenpause nun einen Deal mit der SPV abgeschlossen haben. Nachdem die Truppe nach dreißig Jahren wieder zusammengefunden hat, steht fürs Frühjahr 2016 die Veröffentlichung der Comeback-Scheibe „Red Eyes“ an.

Foreigner

Bis zum Sommer dauert es zwar noch ein paar Momente, aber dennoch soll das Augenmerk auf das ein oder andere Festival gerichtet werden, so auch auf die Tournee von Foreigner im August mit einem Best-of-Programm, die die US-Boys zu vier Dates nach Deutschland führt. Neben dem Wacken-Open Air Anfang August stehen noch Auftritte in Schwetzingen (05.08.), einen Tag später zusammen mit Marillion und der Manfred Mann’s Earthband, am 08.08. zusammen mit Marillion in Köln und am 09.08. in Mainz auf dem Programm.

Last In Line

Der Albumtitel-Gruppenname Last In Line gibt die Richtung vor, denken wir doch alle an „The Last In Line“, DIOs Meisterwerk von 1984. Drei seiner einstigen Weggefährten haben nun Last In Line ins Leben gerufen, nämlich Gitarrist Vivian Campbell, Tieftöner Jimmy Bain und Schlagzeuger Vinny Appice. Mit dazu gehört der bis dato noch unbekannte Shouter Andrew Freeman. Das Debüt trägt den stolzen Namen „Heavy Crown“ und wird am 19. Februar erscheinen.

Phantom 5

Die neue deutsche Supergroup, die sich eigentlich Supremacy nennen wollten, mußten sich kurz vor Produktionsschluß am neuen Album aus rechtlichen Gründen umbenennen. Als neuer Name wurde jetzt Phantom 5 auserkoren, was sich ohnehin viel besser anhört. Das Line-up ist mit Claus Lessmann (ex-Bonfire), Michael Voss (unter anderem Mad Max), Klampfer Bobby Böbel (ex-Frontline), Tieftöner Francis Buchholz (ex-Scorpions) und Stöckeschwinger Axel Kruse (Mad Max, ex-Jaded Heart) jedoch unverändert und verspricht große Musik. Daß die eher unbekannte Band Supremacy aus Südamerika natürlich rein zufällig auf dem gleichen Label wie Bonfire ohne Lessmann kürzlich ihr neues Album rausbrachte, mutet schon etwas seltsam an. Das Debüt von Phantom 5 wird jedenfalls wie geplant im Februar oder März nächsten Jahres in den Läden stehen und wird von den italienischen Melodic-Spezialisten Frontiers veröffentlicht.

Michael Schenker

Michael Schenker und seine aktuelle Temple Of Rock-Besetzung ließen am 19. November diesen Jahres ihr Konzert in Madrid mitschneiden, und zwar visuell und audiophil. Damit bekommen die Fans im Frühjahr 2016 Gelegenheit, sich mit der exquisiten Truppe Doogie White (voc), Michael Schenker (guit), Wayne Findlay (guit, key), Francis Buchholz (bs) und Herman Rarebell (dr) dieses Gitarrenrock-Highlight noch einmal in die heimischen Anlagen beziehungsweise Wohnzimmer zu holen. Wir freuen uns mit Euch und werden berichten!

Kissin' Dynamite

Die Schwaben Poser-Rocker von Kissin’ Dynamite haben für der Sommer 2016 ein neues Album angekündigt. „Die meisten Songs seien schon fertig geschrieben, und die Produktion sei im vollen Gange“ – so die erste Erklärung der Band. Ein Titel stehe noch nicht fest, was sich aber in den nächsten Tagen ändern soll. Die Tour für den Zeitraum Oktober/November ist auch schon gebucht und kann unter Dates eingesehen werden. Dann drücken wir dem Schwaben-Vierer mal alle Daumen, daß alles auch so hinhaut, wie sie es sich vorstellen.

Sleaze Fest 2016

Bleiben wir gleich bei unseren Poser- und Sleaze-Freunden. Am 27.02. steigt in der Bochumer Matrix das Sleaze Fest 2016. Mit dabei sein werden als Headliner Kissin’ Dynamite, Toxic Rose, Bulletrain, Chase The Ace, Addiction und The Cruel Intentions. Dann föhnt mal alle schön eure Haare, schminkt euch und habt Spaß!

Deen Castronovo

Häusliche Gewalt gegen seine Ex-Verlobte und andere Vergehen haben Schlagzeuger Deen Castronovo zwar nicht ins Gefängnis gebracht, er bekam eine Bewährungsstrafe mit Entziehungskur plus einem Antiaggressionstraining aufgebrummt. Keine Gnade kannten dagegen Journey, die ihn feuerten und nun Steve Smith verpflichteten, der bereits einige Jahre für die Melodic-Größen tätig gewesen ist.

Stone Temple Pilots

Scott Weiland, der gerne wieder zu seiner einstigen Stammcombo zurückkehren wollte, ist unlängst verstorben; Shouter Chester Bennington mag sich zukünftig musikalisch nur noch Linkin Park widmen: Die Stone Temple Pilots sind derzeit ohne Frontmann. Bleibt abzuwarten, wer zukünftig das Cockpit übernimmt.

Dream Theater

Ein Konzeptalbum, das in der Zukunft angesiedelt ist, präsentieren uns Dream Theater Anfang 2016. „The Astonishing“ nennt sich der Doppeldecker, der uns Ende Januar in ferne Welten entführen wird. Die Prog Metal-Formation plant zudem, das komplette Werk bei einigen Shows vorzustellen. Für den März sind sechs Konzerte in Deutschland eingeplant.

Survivor

Die Melodic-Truppe Survivor war ja einige Zeit mit zwei Shoutern aktiv. Zum einem stand Orginal-Frontmann Dave Bickler vor dem Mikro, dazu noch sein Nachfolger Jimi Jamision. Letztere verstarb ja im September 2014, nun hat die Combo einen Nachfolger rekrutiert. Der 21jährige Cameron Barton aus Nashville ist sein Nachfolger, wobei Bickler weiterhin als zweiter Sänger agiert. Live möchte man sich 2016 auch präsentieren , und dazu ist auch ein neues Album eingeplant, dem ersten seit einer Dekade.

Led Zeppelin

Die Arbeit mit den Neuauflagen aller Led Zeppelin-Platten ist abgeschlossen, dennoch denkt Gitarrist Jimmy Page noch lange nicht an den Ruhestand. So schwebt ihm derzeit eine neue Soloplatte vor, immerhin die erste seit „Outrider“ (1988). Ob das Werk rein instrumental ausfällt, oder Page einen Sänger einbindet, ist derzeit noch unklar.  Und live möchte er sich 2016 auch präsentieren, wobei der 71jährige neben aktuellen Sachen auch ein Querschnitt seines bisherigen Schaffens mit den Yardbirds, Led Zeppelin und The Firm präsentieren möchte. Konkrete Tourpläne stehen allerdings derzeit noch aus.

RIP

Am 23. Juli verstarb in Italien Keyboarder Eric Wrixon. Der 1947 geborene Musiker war unter anderem Gründungsmitglied von Them, aber auch mal für Thin Lizzy aktiv.

Frontmann Scott Weiland hat mit den Stone Temple Pilots für Furore gesorgt, aber leider hatten ihn bald Drogen und Alkohol schwer im Griff. Es folgen diverse Entzüge, eine weitere erfolgreiche Station mit Velvet Revolver. Anfang Dezember wurde der 48-Jährige nun tot in einem Tourbus aufgefunden. Ob Drogen dabei eine Rolle spielten, ist derzeit noch unbekannt.

Einen Tag vor seinem 92. Geburtstag erlag Dave Brubeck einem Herzversagen. Unbestritten kann man den Jazz-Pianisten und Songwriter eine Legende nennen.

Am 11.11. ist leider der frühere Motörhead-Schlagzeuger Phil „Philty Animal“ Taylor im Alter von 61 Jahren verschieden. Der Brite gehörte mit Lemmy Kilmister und „Fast“ Eddie Clarke zu dem Line-up, das zum Beispiel die legendären Scheiben „Overkill“, „Bomber“ oder „No Sleep ‚Til Hammersmith“ einspielte. Taylor erlag wohl an einem Leberversagen.

 





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Das nächste Heft erscheint am 26. Februar 2016!!!


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