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In eigener Sache

IN DER PRINTAUSGABE WURDE VERSEHENTLICH EIN ANDERER AUTOR GENANNT. DAS INTERVIEW MIT FISH UND DIE FOTOS SIND VON Prof. Dr. Christof Graf, nicht von Peter Hollecker - die Redaktion entschuldigt sich für diesen Fehler bei den Lesern und dem Autor - Viel Spaß beim lesen!

Hier geht's zum Interview!

3 Fragen an Mos Generator

 Mos Generator aus den Staaten sind seit 15 Jahren aktiv, beackern fleißig den Stoner- und Doom-Bereich. Dabei kann der US-Dreier um Sänger und Gitarrist Tony Reed auf einige Veröffentlichungen zurückblicken und war auch schon hierzulande live unterwegs. Zum aktuellen Output nimmt der Bandkopf Stellung:

Gratulation zum neuen Album „In Concert“. Warum habt ihr Konzertmitschnitte aus verschiedenen Jahren von 2007 bis 2014 verwendet?
„Es gab zwei Gründe dafür. Zum einen wollte unser Label Listenable Records eine Doppel-CD, aber uns lag nicht genügend Material der jüngeren Touren vor. Dazu kommt, daß wir den Leuten so viele Songs wie möglich aus den verschiedenen Mos Generator-Phasen präsentieren wollten, darunter auch Sachen, die wir nicht mehr im Programm haben oder die sich von den Studiofassungen stärker unterscheiden.“

Was sind eure Wünsche und Vorstellungen mit dem Release in Europa und speziell Deutschland?
„Wie eben gesagt, ist es uns ein starkes Anliegen, daß man Mos Generator genauer kennenlernen kann, immerhin haben wir seit unserer Bandgründung etliche Longplayer rausgebracht. Auf ‘In Concert’ befindet sich von jeder Scheibe mindestens ein Track, so daß das Live-Teil 14 Jahre mit Musik von Mos Generator repräsentiert. Zudem wird sicherlich deutlich, daß wir live mit viel mehr Energie als im Studio unterwegs sind. Auf der Bühne brennt das Feuer.“

Mos Generator sind seit den frühen 2000ern aktiv. Was denkst du über diese doch relativ lange Phase in einem Biz, das manchen keine großen Überlebenschancen gib?
„Wir haben bisher sieben Platten rausgebracht, und das bei ganz unterschiedlichen Companies wie Small Stone, Ripple, Nasoni oder Roadburn. In Europa sind wir 2008 mit Blood Of The Sun und 2013 mit Saint Vitus unterwegs gewesen, dazu kamen ein paar Festivalauftritte wie beim Hellfest in Frankreich. Das alles reicht uns jedoch nicht, so daß wir in diesem Jahr und folgend wieder zu euch kommen möchten, um den Bekanntheitsgrad von Mos Generator weiter zu steigern. Für mich ist schon immer klar gewesen, daß ich in meinem Leben deutlich mit Musik zu tun haben werde, wenngleich es nicht zwangsläufig klar gewesen ist, daß Mos Generator sich so lange halten können. Die Gruppe liegt mir aber ganz speziell am Herzen, obwohl ich in den vergangenen 15 Jahren noch andere Acts hatte. Mos Generator ist jedoch mein ganz spezielles Baby, dem Herz und Seele komplett gehören. Und das wird höchstwahrscheinlich so lange andauern, bis ich sterbe.“
Text: Marco Magin




Drei Fragen an Bembers

Zart besaitet ist er ja nicht, der nach eigener Einschätzung Deutschlands einziger echter Heavy Metal-Komiker Bembers, der aus einem eher nachgeordneten Stadtteil der Franken-Metropole Nürnberg stammt. Aber das Herz auf dem richtigen (nicht „rechten“) Fleck und dazu auch einigen Erfolg hat er schon. Anläßlich seines Auftritts im Konstanzer Kulturzentrum K9 gab er Einblicke in sein robustes Innenleben und mehr.
Fragen wir ihn doch erstmal, warum er sich so bezeichnet, warum er so einzigartig ist, und ob es da nicht noch andere im Zoo gibt.
„Also, es gibt ja schon noch ein paar andere Gestalten, die meinen, Heavy Metal Comedy zu machen. Nur, wenn ich glaube, daß es reicht, auf Sounds à la Rammstein propellerartig das Haupthaar zu schütteln und ein paar flache Witze zu erzählen, bin ich noch lange kein Heavy Metal-Komödiant. Ich nenne jetzt mal keine Namen. Aber es ist doch so: Inzwischen meint ja sogar das Fräulein Helene Fischer, daß sie die Bühne ‘rockt’. Da wird’s mir ganz anders. Was soll denn da rocken? Sollen die Leute doch mal endlich einsehen, wo ihr Platz ist. Ich kann doch nicht jeden Discofox für die unbedarfte Masse als Rock verkaufen, nur weil das so schön klingt. Ich denke schon, daß ich da wesentlich authentischer bin und den Leuten nur das erzähle, was ich selbst erlebt habe. Das ist echt, das ist ungefiltert, und das ist das, was die Leute aus der Szene teilweise selbst kennen und deshalb nachvollziehen können.“

Wie und wann bist du denn zu diesem Job gekommen? Warst du als Metal-Musiker einfach zu schlecht?
„Ha, das ist nicht ganz richtig. Ich habe ja immer noch eine Band. Die heißt Bembers & The Masserfaggers, und im Juli bringen wir unser neues Album ‘Love Him – Hate Him’ raus, das rockt ganz gewaltig. Außerdem nehme ich meine Band auch zu Comedy-Terminen mit, wenn es der Laden hergibt. Und wenn ich solo bin, kommt meine eigene Musik stets am Anfang und am Ende, das versteht sich von selbst. Das Komikerleben hat für mich im Jahr 2011 mit ein paar Sachen auf YouTube angefangen, die ich da eingestellt habe. Das hat so eingeschlagen, daß ich seitdem nur noch vor mich hin bembere an allen Fronten und damit ziemlich gut leben kann.“

In deinen Sketchen geht es öfters derb und auch recht gewalttätig zu. Ich denke nur an den „Neger“-Sketch.
„Tja, ich bin kein Kind von Traurigkeit, und wenn mir was nicht paßt, dann mach ich mein Maul auf. Da kann es sein, daß das den anderen nicht gefällt, und wenn die es unbedingt wollen, kann es schon mal stauben. Es geht mir halt darum, mich einzumischen, wenn etwas ungerecht oder schief läuft. Die Sache mit dem Schwarzen ist eins zu eins so passiert. Den mußte ich gegen zwei rechte Glatzen verteidigen. Ich habe etwas gegen Rassismus, da schreite ich ein. Ich komme aus der Nürnberger Südstadt. Da leben 127 Nationen friedlich zusammen. Also was soll dieser bescheuerte Mist?“
Text: Jürgen Lugerth






3 Fragen an Cryptex  

Als „sehr gelungenes Debütalbum aus deutschen Landen auf internationaler Augenhöhe …“ (babyblaue-seiten.de) wurde ihr Debüt 2011 in diversen Rezensionen gefeiert; als „ganz heißer Kandidat für den ‘Newcomer des Jahres’“ (rocktimes.de). Doch anstatt zu touren und sofort danach das Momentum zu nutzen und zeitnah ein Album nachzulegen, passierte erstmal wenig, außer touren vielleicht – aber vier Jahre? So lange hat es immerhin gedauert, bis der Newcomer aus Salzgitter dieser Tage das Nachfolgealbum vorlegt: „Madeleine Effect“ heißt es. Neumitglied und Schlagzeuger Simon Schröder, alias S2, beantwortete, quasi en passant, ein paar Fragen.

Was verbirgt sich denn hinter dem Albumtitel „Madeleine Effect“?
„Beim ‘Madeleine Effect’ handelt es sich um ein Phänomen, bei dem durch unterschiedliche Sinneswahrnehmungen [vor allem Geruch und Geschmack] Erinnerungen an sehr weit zurückliegende Ereignisse, wie zum Beispiel Kindheitserinnerungen, getriggert werden. Diese Flashbacks können sich unter Umständen sehr real anfühlen und sensible, eher regressive Menschen echt durchrütteln.“

Nach eurem fulminanten Debüt hätte man erwarten können, daß ihr sehr zeitnah ein weiteres Album nachlegt. Du hast stattdessen das Line-up fast komplett ausgetauscht und erst vier Jahre später ein Folgealbum veröffentlicht. Wie kam das?
„Wir waren in der Zeit nach unserem Release der ‘Good Morning ...’ sehr viel auf Tour. Erst mit Pain Of Salvation, dann mit Threshold und schließlich auch auf einer eigenen Headliner-Tour. Nach dem Höhepunkt unserer bisherigen Karriere, einer Support-Show mit Alice Cooper, kam allerdings eine sehr schwere Zeit für Cryptex, in deren Folge wir quasi das gesamte Line-up austauschen mußten. Die Vorstellungen der einzelnen Mitglieder gingen einfach zu weit auseinander, zudem war auch die nötige Zeit nicht vorhanden, um den professionellen Ansprüchen der Band gerecht zu werden. Mit dem neuen Line-up können wir wieder konsequent unseren Weg gehen und müssen in puncto Qualität nicht mehr zurückstecken. Bevor wir in Folge solch einschneidender Entscheidungen einen Schnellschuß wagen und ein mittelmäßiges Album rausbringen, warten wir dann auch lieber etwas länger. Cryptex steht für Qualität, und da hat sich die längere Wartezeit auch ausgezahlt.“

Abgesehen vom den neuen Mitstreitern, wo siehst du musikalisch und vielleicht auch textlich Unterschiede zu eurem Debüt?
„Man hört dem Album deutlich an, daß die zahlreichen und unterschiedlichen Einflüsse deutlich organisierter sind als noch auf ‘Good Morning ...’. Es zieht sich stilistisch auch trotz der hohen Abwechslung ein roter Faden durch alle Songs. Auch die Produktion ist extrem hochauflösend, worauf wir echt stolz sind. Textlich ist es ein sehr persönliches, fast schon autobiographisches Album von Simon Moskon. Simon singt hier über echt tiefgreifende persönliche Erlebnisse, worin auch der Bezug zum Albumtitel liegt. Man merkt Simons Gesang förmlich an, daß er sich auf ‘Madeleine Effect’ die Seele aus dem Leib singt.“
Text: Sven Meyer

   


Rock Classics @ Chateau De Beaufort, Luxemburg

Auch dieses Jahr (nachdem schon letztes Jahr unter anderem Kansas und Ten Years After sensationelle Shows darboten!) gibt es wieder wunderbare Konzerte in dem idyllischen Örtchen Beaufort in Luxemburg zu schauen. Los geht es am 26.07. mit den Metallern von Sabaton, die das altwürdige Chateau zum Beben bringen werden; weiter geht es gleich am 27.07., wenn die alten Briten-Rocker Status Quo ihren Rock ’n’ Roll zum Besten geben, und am 28.07. ist dann wohl das absolute Highlight angesagt, denn niemand Geringere als Dream Theater, Queensrÿche und Fish werden an einem Tag die Bühne des Chateau De Beaufort rocken. Wenn das nichts ist, weiß ich auch nicht mehr weiter! Tickets für diese Events gibt es unter www.eventim.de oder www.kultopolis.com / Telefonische Ticket-Hotline: 0651/9790770. Das Chateau De Beaufort ist nur ein Katzensprung von Saarbrücken, Trier oder Bitburg entfernt!
Text: Mike Möller




Break Out präsentiert!!!

Music From The Beast – The 2nd Edition
Blaze Bayley/Mob Rules/Maiden United/Wicked Sensation/Strangelet
10.10.2015, Oberursel (bei Frankfurt) – Burgwiesenhalle
Für Freunde des härteren Sounds und insbesondere für Iron Maiden-Lunatics ist dieses Festival, das nach dem großen Erfolg im letzten Jahr in die zweite Runde geht, natürlich eine Pflichtveranstaltung! Geboten wird in gemütlicher Atmosphäre einiges!
Zum einen ist der Headliner Blaze Bayley, allen als ehemaliger Sänger von Iron Maiden bekannt, der einen seiner raren Auftritte in diesem Jahr dort absolvieren wird. Neben seinen Songs von den Soloalben wird sich mit Sicherheit auch der ein oder andere Maiden- und Wolfsbane-Klassiker im Programm wiederfinden. Mit Mob Rules und Wicked Sensation geben sich zudem noch zwei bekannte Größen der deutschen Heavy Metal-Szene die Ehre. Und das nicht als Support, der sich gerade einmal mit einer Spielzeit von 30 Minuten zufrieden geben muß ... es werden volle Sets von jeder Band auf dem Festival gespielt, was einen zusätzlichen Anreiz bietet.
Als besonderes Schmankerl wurden noch Maiden United verpflichtet, die Iron Maiden sensationell in einem akustischen Gewand präsentieren. Mit Sicherheit die beste, aber auch ungewöhnlichste „Jungfrauen“-Coverband mit hochkarätigen Musikern. Sänger Damian Wilson ist bekanntlich bei Threshold aktiv, Gitarrist Ruud Jolie bei Within Temptation ... somit richtige Größen im Musikbiz!
Als Anheizer darf ein Newcomer ran, bei dem die Fans bei Facebook ihre Stimmen abgeben durften. Und siehe da, Strangelet, die gerade mit ihrer superben Eigenproduktion „First Bite“ in der letzten Break Out-Ausgabe unser Tipp bei den Demos waren, haben das große Los gezogen und dürfen sich vor einem großen Publikum mal beweisen. Glückwunsch!
Und der Ticketpreis, der bei knapp 40 Euro liegt, geht für ein achtstündiges Spektakel auch in Ordnung. Showtime ist bereits um 17:30 Uhr!

Guitar Masters
Thomas Zwijsen/Ben Woods
30.10.2015, Bad Homburg – Gambrinus
Zugegeben, die beiden Musiker sind nur absoluten Insidern bekannt, aber es sind hochkarätige Gitarristen. Schaut euch mal ihre Werke bei YouTube an, wo der eine oder andere Song schon 1 Million geklickt worden ist. Sie präsentieren Metal-Klassiker, vorzugsweise die von Iron Maiden mit Akustik-Gitarren. Hört sich simpel an, ist es aber bei weitem nicht! Die Performance ist ein echter Hammer! Angehende Gitarristen sollten das Konzert allerdings meiden, könnte nämlich sein, daß man danach das eigene Instrument in die Tonne tritt. Die Typen sind wirklich der Wahnsinn ... deswegen gebt ihnen eine Chance, wenn ihr in der Nähe seid.

Fish/Beyond The Bridge
16.11.2015, Friedberg (bei Frankfurt) – Stadthalle
Der trinkfeste und urige Schotte ist sowohl als Solokünstler als auch damals als Sänger von Marillion live immer eine Macht gewesen. Und zum 30-jährigen Jubiläum des Meisterwerks „Misplaced Childhood“ wird Fish auf seiner „Farewell To Childhood“-Tour zum allerletzten Mal den kompletten Meilenstein live präsentieren. Da wird mit Sicherheit am Schluß die ein oder andere Träne fließen. Bereits auf der „Return To Childhood“-Tour vor zehn Jahren waren die Hallen rappelvoll, so daß dies bislang seine erfolgreichste Tour in Eigenregie war. Somit kann man davon ausgehen, daß der Andrang auf den Gig in Friedberg riesengroß sein wird, so daß man sich schnell sein Ticket besorgen sollte. Es ist nicht nur das einzige Konzert von ihm in Hessen, nein, es gibt noch ein nettes Bonbon obendrauf! Ganz exklusiv gibt es nur dort eine Ausstellung von den Werken von Coverzeichner Mark Wilkinson. Und das ist natürlich ganz großes Kino für die Fangemeinde, die sicherlich in Scharen anreisen wird. Als Support geben sich die Progressive Rocker Beyond The Bridge die Ehre, die mit ihrem hervorragenden Album „The Old Man & The Spirit“ beweisen, daß sie zu den talentiertesten Newcomern der Szene gehören. Ticketpreis ist 33 Euro, da gibt es nichts zu meckern!

Für weitere Infos und Ticketverkauf steht euch die Homepage www.mftb-concerts.de zur Verfügung.
Text: Chris Glaub




Metalliance Volume. 1

Webmags gibt es viele – und zu Oldies gehört sicherlich powermetal.de. Vor 15 Jahren ins Leben gerufen, feiern die Verantwortlichen das Jubiläum nun mit dem Sampler „Metalliance Volume 1“. Der Wunsch war jedoch, keine CD mit bereits bekannten Sachen rauszubringen, sondern die Sache sollte einen besonderen Touch besitzen. So kommt’s, daß „Metalliance Volume“ für die Metal-Fans ganz spezielle Titel enthält. Ein paar Beispiele gefällig: Watchtower spendieren in „The Size Of Matter“ ein Stück, das es bisher nur auf einem Sampler eines Mags aus dem Jahre 2010 gab. Dark Suns und Wardog präsentieren jeweils ein unveröffentlichtes Stück. „Histroire D’un Homme“ von Killers kannte man nur als Hintergrundmusik zu einer DVD-Reportage. Für sensationelle 7,- Euro plus 3,- Euro Porto (weltweit) ist die CD im Webshop zu ordern.

The Pretty Things

The Pretty Things gehören zu den dienstältesten Rockcombos überhaupt. Und die Jungs haben es immer noch drauf, wie ihr aktueller Silberling „The Sweet Pretty Things (Are In Bed Now, Of Course …)“ beweist. Nach 52 Jahren im Rockzirkus ist die Power noch deutlich da. Einen feinen Einblick in die glorreiche Vergangenheit bietet der Vierling „Live At The BBC“, bei dem kräftig in den Archiven des englischen Radiosenders gekramt wurde. Mehr als viereinhalb Stunden Musik, sechzig Tracks aus den 60ern bis in die 70er hinein, alles gelungen remastert. Dazu komm ein Booklet mit Liner-Notes und Kommentaren der The Pretty Things-Mitglieder Phil May und Dick Taylor.

Bob Daisley

Den Tieftöner Bob Daisley bringen wir mit Akteuren wie Ozzy Osbourne, Rainbow, Gary Moore, Uriah Heep vielen anderen in Verbindung. Derzeit arbeitet der Rockveteran an einem Tribute-Album für Gary Moore, auf dem einige nette Gäste mitwirken sollen.

Russ Ballard

Es gibt so ein paar Mysterien in der Rockmusik. Eins davon ist, daß man seine Songs zur Genüge kennt, der Songwriter jedoch vielen unbekannt ist: Russ Ballard, bei dem sich Rainbow mit „Since You Been Gone“, Kiss mit ihrem bekannten Stück „God Gave Rock ’n’ Roll To You“ und massig andere wie Uriah Heep, Hot Chocolate, America oder Three Dog Night bedienten. Hierzulande konnte der Brite vor allem durch seinen Output „Russ Ballard“ 1984 und Hits wie „Voices“ oder „Two Silhouttes“ punkten, aber seitdem ist Stille eingekehrt. Ballards musikalische Vergangenheit reicht jedoch Jahrzehnte weit zurück, erinnert sei nur an Argent um Rod Argent und deren Hit „Hold Your Head Up“. Nach längerer Plattenpause meldet sich Russ Ballard nun wieder zurück und präsentiert – wenngleich derzeit nur online – in „It’s Good To Be Here“ einen neuen Longplayer. Und live möchte der bescheidene Musiker in der nächsten Zeit auch wieder Deutschland besuchen.

Argent

Stichwort Argent: Bei den Engländern war John Verity mal als Gitarrist im Line-up. Danach kam es zu einer bescheidenen Sololaufbahn mit unter anderem der Combo Verity. Nachdem man von ihm länger nichts mehr gehört hat, liegen nun zwei neuere Sachen vor: „Tone Hound On The Last Train To Corona“ sowie „Live At Bosky“, im Line-up neben Drummer Bob Hernit und Gastsängerin Bianca Kanine auch Wishbone Ash-Bassist Bob Skeat.

David Hanselmann

Alles Gute wünschen wir Shouter David Hanselmann, dessen Ankündigung seiner neuen Platte „It’s Me“ mit einer traurigen Nachricht verbunden ist. Der grandiose Frontmann, erinnert sei nur an den Megastreich „Stonehenge“ (1980) zusammen mit Chris Evans, ist nämlich an Rachenkrebs erkrankt.

Metal Church

Überraschend kommt die Meldung, daß Mike Howe sein Leben als Privatier beendet hat und wieder als Frontmann bei der Metal-Legende Metal Church mitwirkt. Ein neuer Longplayer der US-Boys ist derzeit in der Mache und soll noch in diesem Jahr erscheinen. Wir alle sind sehr gespannt.

Cockney Rebel

Überraschung, wenngleich derzeit nur auf Großbritannien ausgerichtet: Cockney Rebel sind zum ersten Mal seit 1976 wieder aktiv und wollen im Königreich in der Besetzung Steve Harley, Jim Cregan, Stuart Elliott und Duncan Mackay live unterwegs sein. Hoffentlich schließen sich dieser Wiederbelebung noch weitere Aktivitäten an.

Steven Tyler

Aerosmith-Frontmann Steven Tyler wandelt bald auf Solopfaden und hat dafür einen Vertrag mit Dot Records abgeschlossen, einer Company, die man mit Country-Releases in Verbindung bringt. Und genau solch eine Scheibe hat Tyler anvisiert, um zu zeigen, was seine musikalischen Wurzeln sind.

Repertoire Records

Das Label Repertoire Records hat wieder eine Menge gehaltvoller Rockpalast-Veröffentlichungen in der Pipeline. So dürfen wir uns auf Liveergüsse von Lucifer’s Friend, Adrian Belew (ex-King Crimson) und Jimmy Barnes (unter anderem Cold Chisel) freuen. Zudem sind noch weitere CD/DVD-Pakete von Akteuren wie den US-New Wavern Devo oder Level 42 geplant.

Carlos Santana & Neal Schon

Das riecht nach einer tollen Sache, denn Legenden machen wieder gemeinsame Sache. Carlos Santana und Journey Neal Schon wollen mit der Besetzung, die die legendäre Santana-Platte „III“ 1971 aufgenommen hat, wieder gemeinsam aktiv sein. Das heißt, daß bei dem Projekt auch Ex-Journey-Tastenmann und Sänger Gregg Rolie, Schlagzeuger Michael Shrieve (unter anderem ex-HSAS) sowie Percussion-Fachmann Mike Carabello mit dabei sind. Wer den 2000 verstorbenen Bassisten David Brown ersetzen wird, ist derzeit noch nicht bekannt. Im April sollen die Aufnahmen abgeschlossen sein.

George Thorogood

Im Juli wird George Thorogood mit seinen Destroyers live wieder in hiesigen Breiten unterwegs sein. Das alles wird mit einem Re-Release verbunden, denn das vor 38 Jahren selbstbetitelte Debüt kommt neu heraus. Ein frischer Mix und der Bonustrack „Goodbye, Baby“ – im Original von Elmore James – runden die Wiederveröffentlichung ab.

Faces

Schon mehrfach angekündigt, aber bisher noch nicht vollzogen: Die Reunion der Faces zusammen mit Rod Stewart. Nun hat Schlagzeuger Kenney Jones verkündet, daß es 2015 wohl soweit sein soll, erste Proben bereits stattgefunden hätten.

Moody Blues

Im kommenden Jahr dürfen Moody Blues ihr fünfzigjähriges Bandjubiläum feiern, das mit einer großen Tournee verbunden werden soll. Lassen wir uns mal überraschen, welche Musiker sich da auf der Bühne treffen werden.

Lynyrd Skynyrd

Lange Zeit haben Lynyrd Skynyrd es verneint, nochmals ins Studio zu gehen. Doch nun gab Gründungsmitglied Gary Rossington bekannt, daß man einen neuen Studiostreich in Angriff nehmen wird, der dann 2016 rauskommen soll. Die Südstaaten-Gemeinde wird dieses Statement sicherlich mit großer Freude aufnehmen.

Chris Squire/YES

Bassist Chris Squire kenne wir als Bassist und Gründungsmitglied der britischen Prog-Legende Yes. Leider hat uns die Meldung erreicht, daß der Musiker an einer speziellen Leukämie-Form erkrankt ist. Wir wünschen eine vollständige Genesung. Squires Platz bei Yes wird vorübergehend Billy Sherwood übernehmen. Der durch unter anderem World Trade bekannte Musiker konnte derzeit einen Vertrag mit dem Label Frontiers abschließen. Sein neuer Rundling heißt „Citizen“ und steht zur Veröffentlichung Anfang 2016 bereit. Als Gäste hat Sherwood für das Ding Kollegen wie John Wetton (Asia), Rick Wakeman (Yes), Steve Morse (Deep Purple, Kansas, Dixie Dregs), oder Jordan Rudess (Dream Theater) eingeladen. Und als Schmankerl gibt es noch die Meldung, daß Billy Sherwood World Trade neues Leben eingehaucht hat. Die Originalbesetzung mit ihm plus Bruce Gowdy, Guy Allison sowie Mark T. Williams ist wieder gemeinsam aktiv. Nach dem „Citizen“ soll es auch von World Trade neues Studiomaterial geben, das im Stile vom aktuellen Toto-Sound meets Yes zu „90125“ und „Big Generator“ angesiedelt sein wird.

Joe Satriani

Den gewaltigen Titel „Shockwave Superrnova“ trägt das 15. Solowerk des Ausnahmegitarristen Joe Satriani. Eine Welttournee hat der Klampfer fest im Visier, die ihn auf für einige Shows nach Deutschland führt..

Tonzonen Records

Vom Label Tonzonen Records kommen wieder LP-Veröffentlichungen, die aufgrund ihrer musikalischen und Fertigkeitsqualität bei Vinylfreunden ein Lächeln auf die Lippen zaubern. Da hätten wir beispielsweise die Combo Knall, die sich im psychedelischen Krautrock pudelwohl fühlt. Gemastert wurde das Werk übrigens von Grobschnitts Eroc. 180 g-Pressungen, limitiert auf 500 Stück mit 200 in orange und 300 in neon-gelb. Spacerock-Freunde werden mit „Synapse“ von The Spacelords abheben, auch hier limitiert auf 500 Stück. Das Remastering erfolgte wiederum durch Eroc.

RIP

Ein Herzinfarkt kostete am 08.03. das ehemalige Blood, Sweat & Tears-Mitglied Lew Soloff im Alter von 70 Jahren das Leben.

Der Krebs ließ Dave Ball, geboren am 30.03.1950, keine Überlebenschance. Der Gitarrist spielte unter anderem für Procol Harum und Bedlam. Sein Todestag war der 01.04.

Der letzte Überlebende der amerikanischen Bluesmeister weilt nicht mehr unter uns. Die Musikwelt verneigt sich vor B.B. King, der am 14. Mai im Alter von 89 Jahren verstorben ist. Bürgerlich als Riley B. King zur Welt gekommen, war der der Sänger, Gitarrist und Songwriter schon länger schwer erkrankt, litt unter anderem an Diabetes. Es bleibt die Erinnerung an das Wirken und Vermächtnis eines ganz Großen der Szene, der alle Bereiche des Rock maßgeblich geprägt hat.

Eine Krebserkrankung hat leider der Sänger der australischen Hardrock-Truppe Heaven nicht überlebt. Anfang Juni hat uns Alan Fryer für immer verlassen.

 





Hier unsere aktuelle Ausgabe 3/2015! Erhältlich für 3,00 Euro in allen gut sortierten Zeitschriftenläden und Bahnhofsbuchhandlungen!!!

Das nächste Heft erscheint am 28. August 2015!!!


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