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3 Fragen an Axenstar

 Mit ihrem neuen Album „Where Dreams Are Forgotten“ liefern die symphonisch-progressiven Power-Metaller Axenstar aus Schweden einen ganz hervorragenden Arbeitsnachweis ab. Sänger und Bassist Magnus „Winterwild“ Eriksson äußert sich dementsprechend auch sehr zuversichtlich zum neuen Werk.

Seid ihr zufrieden mit dem neuen Album, und welchen Stellenwert nimmt es in eurer bisherigen Discographie ein?
„Oh ja, wir sind wirklich sehr zufrieden mit dieser Platte. Wir haben elf richtig starke Songs geschrieben, an die wir glauben, und wir denken auch, daß wir einen sehr guten Sound hingekriegt haben. Ich behaupte, es ist unser bestes Album, in echter Gemeinschaftsarbeit hergestellt und jedes Stück ist mit voller Aufmerksamkeit und Sorgfalt bearbeitet worden, so wie sich das gehört.“

Was habt ihr im Vergleich zu früheren Alben anders gemacht?
 „Wie ich gerade schon anklingen ließ, ist die Scheibe viel mehr ein Gemeinschaftsprodukt der gesamten Band. Jeder hat sein Bestes dazu beigetragen, wir haben eine Menge Ideen und Vorschläge zusammengeworfen, und am Ende haben wir ein Produkt geschaffen, von dem ich glaube, daß es unsere anderen um einiges überragt. Auf der einen Seite haben wir natürlich versucht, all das einzubringen, was unseren alten Fans an uns gefällt, auf der anderen Seite haben wir aber Dinge hinzugefügt, die uns vielleicht für einen größeren Publikumskreis interessant machen. Es ist immer gut, zumindest in einem gewissen Rahmen zu wachsen.“

Wie ist denn nach all den Wechseln im Personal die Gemütslage der Band, und was habt ihr als nächstes vor?
„Ich denke, wir haben jetzt eine stabile Besetzung zusammen, und wir können es kaum erwarten, raus zu gehen und uns unseren alten und neuen Fans auf der Bühne zu präsentieren. Natürlich kommen wir auch sehr gerne nach Deutschland! Und so hoffen wir, so viele Leute wie nur möglich bei unseren Shows begrüßen zu dürfen. Man sieht sich!“

Text: Jürgen Lugerth



Boxen-Releases

Einige fette Boxen sind dieser Tage erschienen, die gut unter jeden Weihnachtsbaum passen. Im Angebot hätten wir da zum Beispiel The Moody Blues mit „The Polydor Years 1986 – 1992“. Sechs CDs, alle remastert, dazu die bis dato unveröffentlichte Live-CD von 1986, eine BBC-Radiosession und etliche weitere Nettigkeiten. Dazu kommen noch zwei DVDs, die den Gig „Night In Red Rocks“ und eine seltene, für den Fanclub produzierte Dokumentation „The Other Side Of Red Rocks“ enthält. Weiterhin in der Box die Single „Al Fin Voy A Encontrate“ auf blauem Vinyl und ein Hardcoverbuch mit 64 Seiten. So weit so gut, aber musikalisch befanden sich The Moody Blues in den Jahren auf einem stark absteigenden Ast, geglättet und musikalisch in weiten Bereichen nichtssagend, so daß „The Polydor Years 1986 – 1982“ nur ganz treuen Fans ans Herz gelegt werden kann.
Von einem ganz anderen Kaliber ist die aktuelle Wiederveröffentlichung des Manic Preachers-Einstandes „The Holy Bible“, der heuer „The Holy Bible 20“ heißt. Zwo Dekaden nach dem Erstrelease dürfen wir uns nun an einer Box mit vier CDs und einer LP erfreuen. 180 g-Vinyl, remastert, das erfreut Klang-Gourmets. Die vier Silberlinge enthalten „The Holy Bible“, die remasterte US-Fassung, B-Seiten, Live-Versionen, alternative Mixe und einen Livemitschnitt vom Dezember 1994, einem der letzten Auftritte mit Gitarrist Richey Edwards, der ja kurze Zeit später spurlos verschwand. Als besondere Schmankerl dürfen wir noch ein paar akustische Nummern plus einem Buch genießen, das handgeschriebene Texte sowie Liner-Notes von Keith Cameron und der Band enthält.
Vinylfreunde haben derzeit die Qual der Wahl, denn im Rockbereich erblickten in den letzten Wochen etliche gehaltvolle Veröffentlichungen das Licht der LP-Welt. Wie wäre es zum Beispiel mit der Iron Maiden-Box und allen acht Scheiben der Eisernen Jungfrauen aus den 80ern, limitiert auf 180 g und den Picture Disc-Auflagen von 2012/2013 klanglich natürlich haushoch überlegen? Im Zuge dieser Rereleases bekommen Iron Maiden-Anhänger noch ein Angebot, denn alle 7-Inch-Singles, die ihrerzeit aus den acht Scheiben ausgekoppelt worden sind, gibt es als ebenfalls begrenzte Auflage, remastert und von den Originalmastertapes gezogen.






Status Quo sagen Danke!

Status Quo waren bei ihrem Gastspiel in Lingen in der Emsland Arena während ihrer Europa-Tournee höchst erfreut, als sie die aktuelle Ausgabe des Break Out mit der Titelstory persönlich überreicht bekamen. Die „Old But Young Boys In Their Heart“ spielten sensationell und rockten zur Freude und Begeisterung ihrer Fans voll ab und bedanken sich bei der Break Out-Redaktion!
Text & Pic: Markus Hagner




Omega live in Deutschland

Omega aus Ungarn sind nach Golden Earring und den Rolling Stones die drittälteste noch aktive Rockgruppe. Fürs kommende Frühjahr kehrt die Combo für einige Gigs nach Deutschland zurück. Auf dem Plan stehen Auftritte in Leipzig, Erfurt, Dresden und Berlin. Die „Oratorium“-Tournee soll ein ganz besonderer Genuß werden. Die im Herbst 2013 produzierte Liveshow mit achtzig Mitwirkenden ist ursprünglich nur für den Auftritt in Kirchen konzipiert gewesen. Durch eine spezielle Videoproduktion, die Omega in ihrer Heimat einsetzen, ist das nun auch in Hallen und bei Open-Airs möglich gewesen. Nun soll auch das europäische Ausland in den Genuß kommen, wenngleich personenreduziert und auf eine Tour zugeschnitten. Lassen wir uns also überraschen, was uns Omega in einigen Wochen servieren werden. Für den ungefähr gleichen Zeitraum ist zudem die Veröffentlichung einer DVD vorgesehen, die Titel der „Rhapsody“-Gigs in Deutschland (2012/13) sowie Statements der Musiker enthält.

 

Survivor

Der Tod des Ausnahmesängers Jimi Jamison von Survivor hat die Rockwelt geschockt. Die Autopsie kam nun leider zu dem Ergebnis, daß der plötzliche Herzinfarkt durch die Einnahme von Drogen verursacht worden ist.

Operation Mindcrime

Operation:Mindcrime hat der ehemalige Queensrÿche-Frontmann Geoff Tate seine neue Gruppe genannt, die mit ihrer Trilogie einen Deal bei Frontiers Records landen konnten. Als weitere sehr bekannte Mitglieder gehören unter anderem noch Bassist Rudy Szaro, früher in Diensten von zum Beispiel Ozzy, Dio oder Blue Öyster Cult, sowie Schlagzeuger Simon Wright dazu, den wir von AC/DC, Asia oder Dio her kennen.

Whalerider

Extrem gehaltvolle Rockklänge kommen derzeit aus Mannheim, haben nämlich Whalerider nach langen Jahren der Vorbereitung in „Thanatos“ ein grandioses Debüt eingespielt, das vielschichtig ohne Ende ist. Checkt die Truppe unbedingt mal an. In der nächsten Ausgabe mehr zu dem Thema.

Wishbone Ash

Den Streit um die Namensrechte bei Wishbone Ash hat Sänger/Bassist Martin Turner gegen seinen früheren Bandkumpel Andy Powell zwar verloren, aber das heißt nicht, daß er sich aus dem Musikgeschäft zurückgezogen hat, ganz im Gegenteil. Unlängst erschien der Live-Doppeldecker „The Garden Party – A Celebration Of Wishbone Ash Music“, wobei der Gig eigentlich nicht zur Veröffentlichung eingeplant gewesen ist, daher auch der Zusatz „The Private Recording“. Als Gäste konnte Martin Turner da übrigens in Ted Turner und Laurie Wisefield zwei Musiker begrüßen, die früher auch bei Wishbone Ash mitwirkten. Im Herbst ist der gute Mann nun hierzulande live unterwegs gewesen und präsentierte die freudige Nachricht, daß im kommenden Jahr ein neues Album von ihm rauskommen wird.

Lucifer's Friend

Lucifer’s Friend sind wieder zurück, hat sich die deutsche Hardrockgruppe, die 1970 ihr Debüt rausbrachte, nämlich reformiert. In „Awakening“ ist in März eine Best-of vorgesehen, die auch neues Material enthält. Neben vielen anderen Aktivitäten werden Lucifer’s Friend auch beim Sweden Rock-Festival auftreten. Zur Besetzung gehören die Originalmitglieder John Lawton (Gesang), Peter Hesslein (Gitarre), Dieter Horns (Baß), die von Yogi Wichman (Keyboards) und Stephan Eggart (Schlagzeug) begleitet werden.

Chalice

„Overyears Sensation“ haben Chalice ihren neuen Longplayer getauft, mit dem man anno 2015 auf zwanzig Jahre Bandgeschichte anstoßen möchte. Die Truppe aus Hamburg kann auf eine abwechslungsreiche Laufbahn zurückblicken, die den Musikern Aufmerksamkeit bis nach Japan brachte. Unzählige Tourneen später, die Live-Gigs mit Legenden wie Alice Cooper oder Deep Purple plus einem Auftritt beim Wacken-Open Air beinhalten, stecken die Jungs weiterhin voller Tatendrang. Die neue Scheibe wurde übrigens von Andy Horn (unter anderem Rob Halford, Edenbridge) gemastert.

Metal Allstars

Die Tournee mit den Metal Allstars, zur Besetzung gehören zum Beispiel Zakk Wylde, Gus G. oder Geoff Tate, mußte leider mit den Dates vom 28. November bis 23. Dezember wegen kurzfristiger Verpflichtungen einiger Musiker verschoben werden. Die Sache soll nun im Frühjahr 2015 nachgeholt werden. Als kleinen Ausgleich sollen weitere Hochkaräter für die Shows verpflichtet werden. Weitere Infos über die Ersatzdaten finden sich alsbald unter www.metalallstars.com.

Edenbridge

Die absolute Vollbedienung erwartet alle Edenbridge-Anhänger im kommenden Jahr. Anläßlich ihres 15. Bandgeburtstags veröffentlicht die Symphonic Metal-Gruppe ein Paket mit sechs DVDs. Rund neun Stunden lang widmen sich Edenbridge ihrer kompletten Karriere und sparen dabei auch die ganz frühen Tage mit der Vorgängertruppe Cascade nicht aus. Videoclips, Dokumentationen aus den Studios und von unterwegs garnieren die insgesamt drei kompletten Liveshows: „Live in Deutschland 2004“ mit 70 Minuten; „Live in Peking 2007“ mit 90 Minuten und „Live in Tschechien 2014“ mit 45 Minuten in Full HD. Dazu kommen noch diverse Liveeinblicke aus Korea und der Schweiz plus ein paar private Mitschnitte diverser Shows und Backstage.

Golden Core Records

Das Label GoldenCore Records hat ein paar interessante Releases am Start, auf die wir in der kommenden Ausgabe näher eingehen werden: Autobahn Outlaw mit „Outlaw Rock ’n’ Roll“ aus Berlin, in deren Besetzung zum Beispiel Sänger Lutz Vegas von den V8 Wankers und Rose Tattoo-Mitglied Steve „Kingy“ King mitwirken. Auch im Programm die NWOBHM-Formation Jaguar mit ihrem aktuellen Opus „Metal X“, das als Bonus „Run Ragged“ von 2003 enthält.

Eloy

Neuigkeiten sind aus dem Hause Eloy zu vermelden, wie Mastermind Frank Bornemann unlängst mitteilte. Das letzte Live-Album „Reincarnation On Stage“ soll Anfang 2015 als Limited Edition auch als Vinyl rauskommen. Ebenfalls im nächsten Jahr erscheint „Chronicles“ als Doppel-CD mit einigen neuen Versionen diverser Titel und ein paar Remixen. Reissues sind zudem von „Ra“ und „Destination“ vorgesehen, diese mit Zusatzmaterial. Zudem werkelt Frank Bornemann ja schon lange an einer Rockoper über die legendäre historische Figur Jeanne d’Arc. War die Sache die ganze Zeit über als reine Bornemann-Veröffentlichung vorgesehen, soll es nun eine Eloy-Platte mit der Musik geben, welche die Basis für die spätere Bühnenversion bildet.

RIP

Johnny Gus ist ein vielseitiger Musiker gewesen, war als Sänger, Gitarrist, Pianist und Bassist aktiv, unter anderem spielte er für die Gillan Band oder Roxy Music. Der 1942 Geborene verließ die Welt am 12.09.

Alvin Stardust, am 27. September 1942 als Bernard William Jewry zur Welt gekommen, hat ein vielschichtiges Rock ’n’ Roll-Leben hinter sich. Überraschend ging er am 23. Oktober für immer von der Bühne.

Die Rockwelt muß Abschied von einer Legende nehmen, verstarb am 25. Oktober im Alter von 71 Jahren Sänger und Bassist Jack Bruce an einem Leberleiden. Seine bekannteste Station waren sicherlich Cream, wo Jack Bruce zusammen mit Gitarrist Eric Clapton und Schlagzeuger Ginger Baker in der kurzen Zeit des Bestehens der Gruppe für einen ganz speziellen Status sorgte. „Sunshine Of Your Love“, „I Feel Free“, „White Room“, „Born Under A Bad Sign“ oder „N.S.U.“ – alles unsterbliche Klassiker, wie beim letzten gemeinsamen Auftritt vom Mai 2005 in der Royal Albert Hall deutlich zu hören ist. Jack Bruces Wirken darf jedoch nicht alleine auf Cream beschränkt bleiben. Erinnern wir uns nur an seine Soloplatten, das Trio West, Bruce & Laing mit den beiden Mountain-Recken Leslie West und Corky Laing oder die Zusammenarbeit mit Robin Trower. Es bleibt die Erinnerung an einen Musiker, der den Rock nachhaltig beeinflußt hat.

Jon Ster ist Gitarrist und Keyboarder bei Lillian Axe gewesen. Ende November verstarb er aus bis dato noch unbekannten Gründen.

Nach langer und schwerer Krankheit hat Bobby Keys sein Instrument für immer aus den Händen gelegt. Am 01.12. ging der Saxophonist, der die Rolling Stones seit Jahrzehnten begleitete, für immer von uns.





Hier unsere aktuelle Ausgabe 6/2014! Erhältlich für 3,00 Euro in allen gut sortierten Zeitschriftenläden und Bahnhofsbuchhandlungen!!!

Das nächste Heft erscheint am 27. Februar 2015!!!


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