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3 Fragen an Central Park

 Wer auf gehaltvollen progressiven Rock aus deutschen Landen steht, der kommt an den Oldies Central Park nicht vorbei. Da es nach dem einen oder anderen Line-up-Wechsel in der jüngeren Vergangenheit bei den Herrschaften munter weitergeht, ist’s an der Zeit, bei der Formation mal anzuklopfen. Hans Ochs informiert uns:

Central Park können ja auf eine sehr wechselhafte Laufbahn zurückblicken. Könntest du diese bitte kurz aus deiner Sicht skizzieren?
1983 gegründet, spielten wir in der Originalbesetzung Heiko Möckel [Gesang], Jochen Scheffter [Keyboards], Artur Silber [Drums), York von Wittern [Baß] und Hans Ochs (Gitarre), bis ich 1986 ausstieg und durch Carola Kretschmer [Frumpy, Udo Lindenberg] ersetzt wurde. In dieser ersten Phase bekam die Band national große Aufmerksamkeit, es war ja auch die zweite große Welle der konzertanten Rockmusik nach ELP, King Crimson, Yes, Genesis und anderen. Doch leider – kurz vor einem unterschriftsreifen Plattendeal bei Crysalis – stieg Heiko aus, der zu jener Zeit mit einem seiner Meinung nach mehr Erfolg versprechenden Projekt liebäugelte. Das war absolut unverständlich, aber so war’s halt. Damit war die Luft für die nächsten 17 Jahre raus.
Die restlichen Central Parker hatten jedoch weiterhin Kontakt, sei’s in anderen Band- oder Studioprojekten. Man wurde gemeinsam älter, und um 2004 kam mir mit Jochen die Idee, warum eigentlich nicht wieder CP? Wir behielten das zunächst für uns, kramten alte Tapes und Noten raus, putzten die Ohren und machten uns daran, die Songs wieder zu lernen.
Dann fragten wir auch Artur und York, und mit einem ‘Warum nicht’, waren wir wieder zu viert. Nun suchten wir Heiko, und eines Tages, wir probten schon wieder gemeinsam im alten Proberaum, ging die Tür auf und er kam herein. Ran ans Mikrophon und los ging’s, als wäre nichts gewesen. Artur hatte das filmreif eingefädelt. Er war auch als Booker zuständig für die dann folgenden phantastischen Auftritte bei der Supporttour mit Fish, Night of Prog, Lorely, Burg Herzberg Festival, Opener für Pavlov’s Dog, Pendragon in München sowie der Subsignal- und Pavlov’s Dog-Tour 2010.“

In den letzten Jahren gab’s ja einige Releases, aber erneut Besetzungswechsel (Leadgesang, Schlagzeug). Konstanz ist wohl keine Stärke von euch?
„Wenn du danach fragst, da gibt es schon eine – und zwar Central Park. CP steht für eine bestimmte, für meine Sicht auch einmalige Mixtur aus Bombast und kraftvollem Rock. Wir sind live sehr überzeugend, egal wer da singt oder trommelt. Die Wechsel hat’s gegeben, aber bis heute haben wir es immer wieder hin bekommen, aufzustehen und weiter zu machen. Mit Holger hatten wir großes Glück, da er in der Lage ist, das energetisch Spiel von Artur an den Drums auf seine Art und Weise zu interpretieren und damit neue Farben zu kreieren, und unser alter Heiko ist nun statt Jannine Pusch wieder am Mikrophon.“

Wie siehst du die Zukunft von Central Park mit dem jetzigen Line-up, auch bezogen auf einen neuen Longplayer?
„Ein neues Album ist auch wieder in Arbeit. Zunächst war für ‘Reflected’ die große Entfernung – Heiko in Köln, das Studio in München – der Grund seines Ausstiegs 2009/10 mit beidseitigem Einverständnis. Jannine Pusch trat an seine Stelle und legte mit Jochen Scheffter eine meines Erachtens grandiose, kreative Arbeit hin. ‘Reflected’ war geboren. Auch hier der Beweis für das Konzept Central Park: Egal wer singt ... Central Park bleibt Central Park.
Leider hat's nach der Pavlov’s Dog- und Subsignal-Tour und einem grandiosen Auftritt im Theatron München, siehe DVD ‘Live At Theatron Munich’, bedauerlicherweise menschlich nicht mehr funktioniert, und wir standen wieder ohne Gesang da, bis Heiko anrief und sagte: ‘Jungs wir machen das wieder’. Und so müssen wir heute mit skypen, Dropbox und Telefon am neuen Longplayer arbeiten. Geht doch! Man wird also weiter von Central Park hören, und für’s Sehen gibt's auch schon wieder Live-Termine.“
Text: Marco Magin







3 Fragen an Leah

Leah, bitte erzähle uns etwas über deinen musikalischen Werdegang. Soweit ich weiß, hast du fast alle Musik und Texte selbst geschrieben.
„Ich nenne mich eine Songwriterin und habe Musik mit folkloristischen und keltischen Elementen in den letzten Jahren komponiert. Tatsächlich habe ich alle Songs selbst geschrieben. Musik habe ich bislang nicht studiert, doch ich würde es gerne in der Zukunft tun. Manchmal fühle ich die Einschränkungen, nur nach dem Gehör zu spielen und auf nur einen kleinen Teil an Musik-Theorie zurückgreifen zu können. Lustig ist es, wenn ich hoch talentierte Musiker treffe, die mir aufgrund ihres Trainings erzählen, wie schwer es für sie sei, nur nach dem Gehör zu spielen. Also gibt es Pro und Contra für beide Arbeitsweisen.“

 Deine Texte sind oft sehr persönlich und emotional. Kannst du uns etwas darüber sagen?
„Oft entspringen die Texte meiner Pantasie oder einfach meiner Lust am Schreiben. Für Lieder wie ‘Arcadia’ und ‘Palace Of Dreams’ schrieb ich eine Art Story-Plot. Es geht um üble Imperien, die Zentralisierung von Macht und die Möglichkeit, die Kontrolle durch Tyrannen zu brechen. Obwohl ich die Story in einem Phantasieland ansiedelte, kann sie natürlich auf die moderne Welt übertragen werden.“

Stimmt es wirklich, daß du noch nie eine Tour gemacht hast?
„Oh ja, das ist wahr. Das lag daran, daß ich meine musikalische Karriere erst startete, nachdem ich bereits eine Familie gegründet hatte. Also entschied ich mich, auch ohne Tournee möglichst bekannt zu werden. Ich weiß, das klingt sehr ungewöhnlich. Doch zu dieser Zeit änderten sich zum Glück die Arbeitsweise in der Musikindustrie und die Bedeutung der öffentlichen Medien zu meinen Gunsten. In der Zukunft würde ich aber gerne Konzerte geben. Es hängt aber auch mit der Verfügbarkeit meiner Mitmusiker zusammen. Nun arbeite ich eben noch weiter daran, meine Fan-Base weltweit auszubauen. Doch wenn es zu einer Tour kommen sollte, dann vor hoffentlich ausverkauften Hallen!“
Text: Micha Weber






Break Out präsentiert: Cryptex

Wir freuen uns, bekannt geben zu dürfen, daß am 24. April Cryptex in „Madeleine Effect“ ein neues Werk veröffentlichen. Mit ihrer gelungenen Mischung aus Folk, Prog und Rock wird die Platte sicherlich für die Ohren wieder was ganz Besonderes sein. Zeitgleich mit dem Release ist das Quartett auch wieder live unterwegs, so stehen bis jetzt Gigs in Barsinghausen (18.04.), Salzgitter (24.04. mit Releaseparty), Kassel (27.04.), Lauterbach (30.04.), Markneukirchen (02.05.), Augsburg (03.05.) und Braunschweig (08.05.). Weitere Dates folgen – wir halten euch auf dem Laufenden!

Rockpalast Repertoire

Aus dem Hause Repertoire kommen aktuell mal wieder Veröffentlichungen der beliebten Rockpalast-Serie mit DVD und CD. Und erneut hat man ganz unterschiedliche Artisten am Start, was für die enorme stilistische Bandbreite spricht. Punkig ging es bei Wayne County & The Electric Chairs zu, deren Show von 1978 nun mit Titeln wie „Man Enough To Be A Woman“ oder „Fuck Off“ die Power der Lady gut rüberbringt. The Petty Things sind seit Mitte der 60er aktiv und waren früher ganz wilde Gesellen. Das Package beinhaltet zwei DVDs plus CD mit Auftritten aus den Jahren 1998, 2004 und 2007. Ein großartiger Ritt in die Rockvergangenheit. Mit seiner Band Mink DeVille, aber auch als Solokünstler Willy DeVille war der leider schon verstorbene Musiker in Deutschland ein gerne gesehener Gast. Von Mink DeVille dürfen wir nun zwei Shows von 1978 und 1981 genießen; Willy DeVille bezaubert uns mit Konzerten aus den Jahren 1995 und 2008. Beide Releases beinhalten übrigens neben der CD zwei DVDs.



Blue Cheer und Groundhogs

Bei diesen Releases merkt man sofort, daß sich hier Mühe gegeben wurde. Keine billigen Aufmachungen, sondern fein gestaltet, wie man sich das Sammler wünscht: informative Booklets, eine schöne Verpackung im Pappklappcover bei den CDs und den DVDs als Digipack, vom Sound her vorzüglich restauriert: klasse. 1989 traten die Legenden Blue Cheer aus den Staaten und die Briten Groundhogs beim Anti WAA-Festival am 15. und 16. Juli bei Wackendorf mit anderen Acts wie Ten Years After, Udo Linderberg, Hermaann Brood und etlichen anderen auf. Wie mit einer Zeitmaschine können wir uns mit Blue Cheer und den Groundhogs in die späten 80er zurückbegeben. Die Erstauflage der CDs und DVDs ist auf weltweit jeweils 2000 Exemplare limitiert. Zu beziehen sind Blue Cheesr „Live At Anti WAA Festival 1989“ und Groundhogs „Live At Anti WAA Festival 1989“ in einigen Plattenläden oder über die Homepage www.nibelung-records.com.



Tonzonen Records

Wir möchten euch an dieser Stelle das Indie-Label Tonzonen Records vorstellen, das aktuell einige sehr interessante Releases vorstellt, die neben guter Musik auch alle wertig aufgemacht sind. Aus ihrer Liebe zum Krautrock machen etliche neuere Bands keinen Hehl, die sich alle auf dem Sampler „New Way Of Krautrock Vol. 1“ tief vor den Helden der Vergangenheit verbeugen. Und genau so vielschichtig wie die Akteure früher waren, so ist das hier auch, geht die Bandbreite über Space Rock, Stoner, elektronische Sachen bis hin zu Psychdelic-Mucke. Geplant ist eine fünfteilige Serie, wobei alle Digipack-CDs dann in einer Sammlerbox Platz finden werden. Daneben hat Tonzonen Records aber auch weitere Produkte am Start, so zum Beispiel Vinylreleases (180 g und limitiert) von Sounds Of New Soma mit ihrem Debüt „Beyond The Acid Dream“ und Love Machine aus Düsseldorf mit ihrem Einstand „A Present To The Galaxy“. Beide Acts sind musikalisch extrem vielseitig und weit abseits vom Mainstream. Checkt mal die Homepage www.tonzonen-shop.de.

The Black Crowes

Zum dritten Mal aufgelöst haben sich The Black Crowes – und nun wohl endgültig, so zumindest laut einem Statement ihres Gitarristen Rich Robinson. Der Bruderzwist mit Frontmann Chris ist eskaliert, da dieser von Rich und den anderen Bandmitgliedern die Abtretung der Namensrechte verlange. Damit würden alle zu Angestellten von Chris Robinson degradiert.

U.D.O.

Familienbande, so kann man die aktuelle Entwicklung im U.D.O.-Stall beschreiben. Als neuen Mann an den Drums nach dem Split von Francesco Jovino Ende des letzten Jahres ist nämlich nun Udos Sohn Sven Dirkschneider mit von der Partie.

Nazareth

Nicht lange hat die Verbindung zwischen Nazareth und ihrem Frontmann Linton Osborne gehalten, der als Nachfolger für den aus gesundheitlichen Gründen ausgestiegenen Original-Shouter Dan McCafferty sicherlich keinen leichten Stand hatte. Nach knapp einem Jahr ist die Ehe bereits wieder geschieden; über die Gründe kann nur spekuliert werden. Laut Bassist Pete Agnew, dem einzig verbliebenen Gründungsmitglied, hätten sich die Dinge nicht so entwickelt, wie von jedem erhofft. Trotz des Splits soll es allerdings mit Nazareth weiter gehen, mit wem als Sänger, ließ Agnew noch nicht durchblicken. Derzeit sind die Schotten mit der Arbeit an einer Dokumentation ihrer langen Karriere beschäftigt, die auch Interviews mit Dan McCafferty beinhalten wird. Im Juni steht die DVD zur Veröffentlichung an.

Gary Glitter

Der englische Glam-Rocker Gary Glitter ist in England wegen sexuellen Mißbrauchs an Minderjährigen und Vergewaltigung verurteilt worden; das Strafmaß war bei Redaktionsschluß noch nicht bekannt. Es ist allerdings damit zu rechnen, daß der 70-Jährige zu einer hohen Haftstrafe verknackt wird. Wegen des Besitzes von Kinderpornographie wurde er bereits vor Jahren bestraft, setze sich danach nach Kambodscha ab, verging sich dort an Kindern und Jugendlichen, wurde verurteilt und dann in seine Heimat abgeschoben.

RAGE

Meldungen aus dem Rage-Lager haben für einige Verwirrung gesorgt und anfänglich den Eindruck entstehen lassen, daß sich die Gruppe komplett aufgelöst hätte. Nach Aussage von Peavy Wagner ist dem nicht so, er habe sich nur von Victor Smolski und André Hilgers getrennt. Gründe sind wohl kreative Differenzen. Laut Peavy geht es mit Rage aber auf jeden Fall weiter. Wer dann mit zur Mannschaft gehört, soll bald bekannt gegeben werden.

Blue Pills

Blues Pills-Freunde aufgepaßt, denn am 20. März erscheint ein streng limitierter Livemitschnitt der angesagten Bluesrocker. Die internationale Combo mit Frontfrau Elin Larsson ist ja auch bei uns ziemlich angesagt. „Blues Pills Live“ erscheint als Vinyl und CD in einem Digibuch, das alles zu einem Sonderpreis. Laut Label wird es von „Blues Pills Live“ definitiv keine Nachpressungen geben: Ausverkauft heißt dann wirklich ausverkauft.

Creedence Clearwater Revival

Man hatte geglaubt, daß nach einem jahrzehntelangen Rechtsstreit um die Namensrechte, der es John Fogerty sogar verbot, Songs von Creedence Clearwater Revival live zu spielen, nun Ruhe eingekehrt sei. Doch dem ist leider nicht so, denn schon wieder wird unter den einstigen Bandkumpels schmutzige Wäsche gewaschen. Zur Erinnerung: 1996 hatte der frühere CCR-Frontmann John Fogerty die anderen Musiker verklagt, da diese seiner Meinung nach unter der Bezeichnung Creedence Clearwater Revisted den Gruppennamen bei ihren Gigs mißbrauchen würden. Doug Clifford, Stu Cook und Patricia Fogerty, die Witwe von Tom Fogerty, erklärten nun, daß gegen Zahlung einer vereinbarten Geldsumme die Auseinandersetzung seinerzeit beendet gewesen wäre. Ihre jetzige Klage begründen die drei damit, daß sich John Fogerty in Interviews wohl nicht wohlwollend über Creedence Clearwater Revisited geäußert haben soll und selbst die Namensrechte verletzen würde.

Accept

Musikerwechsel im Hause Accept. Die Solinger Metallegende vermeldet den Abschied von Klampfer Hermann Frank und Schlagzeuger Stefan Schwarzer, die sich ganz auf ihr neues Baby German Panzer konzentrieren wollen.

Royal Southern Brotherhood

Der Ausstieg von Mike Zito bei Royal Southern Brotherhood steht ja bereits länger fest, da dieser sich ausschließlich auf seine Solosachen konzentrieren möchte. Aus dem gleichen Grund hat nun der zweite Gitarrist Devon Allman sein Goodbye angekündigt. Bart Walker folgt Zito nach; anstelle von Allman wirkt Tyrone Vaughan mit. Dieser ist übrigens der Sohn von Jimmie Vaughan und Neffe von Stevie Ray Vaughan, erblich also bestens vorbelastet. Zusammen mit Gründungsmitglied Cyril Neville arbeitet man derzeit an dem dritten Longplayer der Bruderschaft.

ELO

Im letzten Jahr war mit einem Liveauftritt im Londoner Hyde Park von Mastermind Jeff Lynne mit seiner ELO-Besetzung, darunter immerhin noch ein weiteres Originalmitglied, ein zarter Neubeginn für ihn. Bei den Grammy Awards in den Staaten gab’s nun mit einem kurzen Gig eine Fortsetzung, bei der Lynne eine neue Scheibe und eine Tournee in den USA ankündigte.

AC/DC

Ab dem 21. April wird es für Phil Rudd ernst, denn ab dem Tag beginnt in Neuseeland die Verhandlung gegen den Schlagzeuger in Diensten von AC/DC. Die Vorwürfe lauten nun auf Morddrohungen und Drogenbesitz. Die Aussie-Rocker haben unterdessen einen alten Bekannten als Nachfolger verpflichtet, denn Chris Slade – bereits von 1989 bis 1994 bei AC/DC mit dabei – saß nicht nur bei den Grammy Awards hintern Schlagzeug, sondern wird die Gruppe auch bei ihrer bevorstehenden Tournee begleiten.

Vandenplas

Andy Kuntz steht mit Vanden Plas bald wieder auf der Theaterbühne, dieses Mal jedoch nicht nur am Stammspielort des Pfalztheaters in Kaiserslautern, sondern auch in Münster und Innsbruck. In der pfälzischen Landeshauptstadt findet am 11. April die Weltpremiere zu „Everyman“, einer reinrassigen Rockoper statt. Die Story speist sich aus einem englischen Moralitätenspiel des 14. Jahrhunderts und aus der Geschichte „Jedermann“ des österreichischen Schriftstellers, Dramatikers und Lyrikers Hugo von Hofmannsthal (1874–1924).

Mahalia Barnes

Wie der Vater, so die Tochter. Mahalia Barnes war zuvor bereits auf einigen Scheiben ihres Vaters Jimmy Barnes zu hören. Nun hat die Australierin ihre eigene Truppe Soul Mates am Start, mit denen sie kürzlich das Tribute-Album „Ooh Yeah – The Betty Davis Songs“ veröffentlichte. Klar, daß Papa Barnes darauf auch mitwirkt, ebenso aber auch Joe Bonamassa. Produziert wurde das Ding von Kevin Shirley (unter anderem Joe Bonamassa, Black Country Communion).

The Who

Ob der Abschied wirklich endgültig ist? Die kurz vor Ende des letzten Jahres wegen einer Stimmbandentzündung von Roger Daltrey abgesagten Shows sollen zwar nun im Frühjahr zum Ende der „Who Hits 50“-Tournee stattfinden. Danach wird die Rocklegende angeblich nur noch einmal auf der Bühne stehen, denn die Headlinershow beim Festival im Hyde Park im Sommer soll das Ende der Liveaktivitäten besiegeln.

Last in Line

Last In Line heißt neben Def Leppard die zweite Betätigung des Gitarristen Vivian Campbell. Die Stammzellenbehandlung des an Blutkrebs erkrankten Musikers macht Fortschritte, so daß er nicht nur bei den Leoparden-Shows 2015 mitwirken kann. Zur Besetzung von Last In Lane gehören noch die alten Haudegen Jimmy Bain (Baß), Carmine Appice (Schlagzeug) und Claude Schnell (Keyboards), früher wie er auch in Diensten von Ronnie James Dio. Waren anfänglich bei diversen Shows zusammen mit Hurricane-Frontmann Andrew Freeman ausschließlich Dio-Titel im Gepäck, hat man sich unter der Regie von Produzent Jeff Pilson, bekannt durch Dokken und Foreigner, ans Schreiben eigener Tracks gemacht. Der Last In Line-Einstand ist fürs Frühjahr geplant.

Megadeth

Klampfer Chris Broderick und Schlagzeuger Shawn Drover hatten kein Bock auf Megadeth mehr. Anstelle des für Januar anvisierten Studiobesuchs ist jetzt zuerst die Musikernachfolge zu klären gewesen.

Amored Saint

Gut voran kommen Armored Saint mit der Arbeit an einem frischen Longplayer. Frontmann John Bush ist auf jeden Fall guter Dinge. Als Produzent fungiert wie bei den beiden Vorgängern erneut Armored Saint-Tieftöner Joey Vera.

Danzig

Um Glenn Danzig war’s die letzte Zeit sehr ruhig, aber 2015 möchte er sich gewaltig zurückmelden. Für den Herbst hat er neues Studiofutter angekündigt. Daneben ist er auch mit einer Platte voller Coverversionen beschäftigt und hat zudem eine EP mit Titeln von Elvis Presley fest im Visier. Ein klarer Vorteil für ihn ist der Umstand, daß Glenn eine eigene Company besitzt.

Wilko Johnson

Wilko Johnson, ehemaliger Gitarrist bei Dr. Feelgood, hat die Fähre in den Hades – in der altgriechischen Mythologie das Reich der Toten, die Unterwelt – doch nicht besteigen müssen. Der an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankte Musiker wurde erfolgreich operiert. Wir gratulieren dem 67-Jährigen und hoffen auf viele weitere gesunde Jahre im Rock ’n’ Roll.

RIP

Herzversagen ist die Todesursache bei Jon Ster, unter anderem früher als Gitarrist für Lillian Axe tätig. Der Musiker wurde 52 Jahre alt.

Viele Musiker aus dem Rockgenre griffen gerne auf Bobby Keys zurück, einen der Top-Saxophonisten: die Rolling Stones, Joe Cocker, Lynyrd Skynyrd, Eric Clapton und viele andere mehr. 1943 zur Welt gekommen, beendete eine Leberzirrhose am 02. Dezember sein Leben.

Er war einer DER Entertainer im deutschsprachigen Raum: Udo Jürgens. Während eines Spaziergangs ist er unerwartet am 21.12. zusammengebrochen und trotz Reanimationsversuchen im Alter von 70 Jahren von uns gegangen.

Kurz vor Weihnachten 2014 hat die Welt einen Ausnahmesänger verloren. Joe Cocker erlag völlig überraschend einem Lungenkrebsleiden. Der 1944 geborene Engländer hatte seinen Durchbruch auf dem Woodstock-Festival mit seiner Wahnsinnsinterpretation des Beatles-Titels „With A Litttle Help From My Friends“ und konnte in den 70ern auch mit anderen Songs punkten. Alkohol und Drogen brachten Joe Cocker einige Jahre später dann zum totalen Absturz, aber in den 80ern kehrte er genesen und clean wieder zurück und konnte an seine früheren Erfolge anschließen. Nun ist die typische Reibeisenstimme für immer verstummt.

Eine Lungenembolie kostete den Elektronik-Pionier Edgar Froese, einem der Mitbegründer der deutschen Legende Tangerine Dream, das Leben. Er verstarb am 20.01. in Wien.

Demis Roussos/Aphrodite´s Child
Es ist schon merkwürdig, wie viele bekannte Musiker in den letzten Wochen und Monaten von uns gegangen sind. Zu den Verstorbenen müssen wir leider nun auch Sänger Demis Roussos zählen, der am 24.01. in einem Krankenhaus im Alter von 68 Jahren seinen letzten Atemzug tat. Die genaue Todesursache ist augenblicklich zwar noch unbekannt, doch soll Roussos bereits über einen längeren Zeitpunkt schwer krank gewesen sein. Griechische Folklore garniert mit Schlager, dazu Megahits wie „Goodbye, My Love, Goodbye“ (1973), „Schön Wie Mona Lisa“ (1975) oder „When Forever Has Gone“ (1976) – das ist die eine Seite des Sängers mit seinem charismatischen hohen Organ gewesen. Wir Rockfreunde erinnern uns gerne an einen anderen Demis Roussos, der zusammen mit Elektronik-Guru Vangelis mit der Band Aphrodite’s Child von Ende der Sechziger bis in die 70er hinein phantastischen progressiven Rock machte. Erinnert sei hier nur an das vielschichtige Konzeptalbum „666“ mit dem Welthit „The Four Horsemen“ aus dem Jahre 1971.

 





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Das nächste Heft erscheint am 29. April 2015!!!


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