Break Out präsentiert:

Break Out präsentiert:

3 Fragen an Jamie Bruhn

Es braucht nicht immer große Namen, um hervorragende Rockmusik zu präsentieren. Bestes Beispiel dafür ist Jamie Bruhn, den wir mit Aktivitäten wie The Lizardz oder den Dukes Of 1987 schon häufiger im Heft vorstellten. Der US-Musiker hat unlängst in „Cigarettes & Lies“ sein erstes Solowerk rausgebracht.

 Wann hattest Du das erste Mal Pläne für ein eigenes Album?

„Ich hatte einige Songideen im Kasten, die sich auf eine wirklich harte Periode in meinem Leben in den 1990ern bezogen. Die Lyrics waren allerdings noch nicht komplett, also brauchte ich noch etwas Input, um sie für mich abzuschließen. Dies passierte alles kurz nachdem wir die Produktion von Dukes Of 1987 mit ‚Retroderelic‘ abgeschlossen hatten. Ich hatte etwas Freiraum, und da reifte in mir der Gedanke an eine weitere Konzeptscheibe. Für ein langes Wochenende reiste ich nach Duluth im Bundesstaat Minnesota. Dort verbarrikadierte ich mich in einem Motel-Zimmer mit schwarzem Kaffee, Gitarre, Bass, einem Notepad und meinem Laptop. Mein Plan war, dass ich meine Arbeit an einem Longplayer bis zum Ende fortsetzen würde, wenn es mir gelänge, an diesem Wochenende drei oder vier gute Tracks zu schreiben. Die Scheibe ist sehr persönlich ausgefallen, da ich die Texte und alle Stücke im Alleingang geschrieben habe. Der Focus der Story liegt auf dem Ende einer langen Beziehung zu einer Person, die damals sehr wichtig für mich gewesen ist. Die emotionale Verbundenheit zu den Ereignissen ist so hoch gewesen, dass nur ich alleine als Songwriter in Frage kam. Die einzige Person, die wirklich verstand, was ich mit dem Album ausdrücken wollte, ist Travis Plantico gewesen, der auf der Scheibe Schlagzeug spielt und in die Produktion und den Mix eingebunden gewesen ist.“

Was sind Deine Wünsche und Ziele mit diesem Release?

„Der Wunsch ist ganz einfach und bereits erfüllt: Das Material zu veröffentlichen, damit es alle hören können. Die Songs sind für jeden nachvollziehbar, sowohl musikalisch als auch von den Texten her. Mir ist wichtig gewesen, dass alle ihre ganz persönlichen Gedanken, Empfindungen einbringen können. Und von den Kommentaren her, die mich bisher erreichten, denke ich, dass dies erreicht worden ist. Meine Ziele? Ich möchte wahre Musikfans mit der Platte erreichen. Ich bin der Überzeugung, dass in Deutschland einige der besten leben, und es wäre toll, wenn die auf mich aufmerksam würden. Dank neuer Technologie ist’s heutzutage für einen US-Bürger wie mich nicht mehr schwierig, seine Musik mit Hörern auf der ganzen Welt teilen zu können.“     

Auf „Cigarettes & Lies“ wirken etliche Gäste mit, darunter auch bekannte Namen. Wie bist Du mit denen in Kontakt gekommen?

Jamie grinst: „Normalerweise müsstest Du denen die Frage stellen. Wie bekannt ist, bin ich ein großer Blue Öyster Cult-Fan. Buck Dharma und Richie Castellano haben ja beide auf der letzten Lizardz-Platte mitgewirkt. Nun wollte ich wissen, ob es gelingt nach Buck noch ein weiteres BÖC-Gründungsmitglied zu integrieren. So fragte ich ihren Ex-Bassisten Joe Bouchard und er sagte sofort zu. Richie hat auch wieder mitgewirkt. Zudem wollte ich den typischen ‚Pete Townshend/The Who-Sound‘ auf einem Song, sodass ich John ‚Rabbit‘ Bundrick kontaktierte, der zusagte. Zusammen mit Chris Pinnick (Chicago) und Pete Prown (Vintage Guitar) hat deren Mitwirken mir sehr geholfen. Dank des Internets war’s leicht sich auszutauschen. Sie hörten die Stücke und gaben mir ihre Zustimmung. Jerry King von Cloud Over Jupiter ist ebenfalls ein wichtiger Musiker, den ich unbedingt dabei haben wollte. Wir arbeiten so toll zusammen, dass ich an ihm nicht vorbei konnte. Man wird von Jerry bald wieder hören, denn er ist derzeit mit einer eigenen Platte beschäftigt, auf der Blue Öyster Cult-Textschreiber John Shirley mitmacht. Zudem ist eine zweite Cloud Over Jupiter-CD in der Mache. Auf beiden Werken spiele ich Bass für ein paar Stücke und freue mich schon auf das Endergebnis. Sehr dankbar bin ich darüber hinaus, dass Travis Johnson auf ‚Cigarettes & Lies‘ zu hören ist, mein früherer Bandkumpel aus College-Zeiten. Die Grundidee hinter der Scheibe, dass Musiker sich bei ihren Projekten unterstützen, konnte ich voll umsetzen. Fakt ist, dass ich zum Beispiel mit Rabbit nach dem Abschluss der Arbeit an meinem Album ein Stück gemeinsam geschrieben habe, auf dem ich singe, das er für eines seiner Projekte nutzen möchte.“
Text: Marco Magin





 

3 Fragen an Necromandus

Pentagram sind in aller Munde als die Band, die mit einer richtigen Veröffentlichung in den Siebzigern hätten groß werden können. Doch es gibt einige ähnliche Beispiele und Necromandus aus England sind eines davon. Sie nahmen 1973 ein Album für Vertigo auf, doch das Label veröffentlichte es nicht. Nach zahlreichen Bootlegs gab es die Scheibe vor wenigen Jahren offiziell bei Rise Above. Nun liegt nach all den Jahren eine neue CD (siehe Review in dieser Ausgabe), doch zunächst muss die berühmte „was wäre wenn-Frage“ an Frank Hall (Drums) gestellt werden:

„Das ist immer eine schwierige Frage. Unser Leadgitarrist Baz Dunnery litt unter Depressionen und wollte nicht in den USA oder Europa touren. Es handelte sich um eine Tour mit Black Sabbath und das nicht wahrzunehmen zerstörte die Band. Wenn das Album damals erschienen wäre, mit Promotion und einer Tour dazu, wäre es sicherlich erfolgreich gewesen. Als einziges noch lebendes Bandmitglied ist unser neues Line-up mit dem Sohn John unseres damaligen Sängers Billy Branch allerdings sehr stark und nah am Original.“

Bootlegs sind ein Fluch und ein Segen, denn sie halten auch obskure Acts am Leben. Davon gab es auch bei Necromandus reichlich, bis die Platte „Orexis Of Death“ offiziell veröffentlicht wurde.

„Als Band hatten wir nie die Kontrolle über das, was mit unserer Musik passiert. Geld gab es dafür in keinem Fall, aber als wir in den Siebzigern begannen Fans in Deutschland, Schweden, Australien, USA und Japan zu bekommen, wurde eine Art Legendstatus aufgebaut, der bis heute anhält. Die fantastische Menge an Interesse führte nun zu diesem neuen Longplayer.“

Die neue Scheibe habt ihr komplett im Alleingang gemacht?

„Ja, denn wir haben erlebt was passiert, wenn man nicht die Kontrolle über seine Musik und Masterbänder hat. Also haben wir unser eigenes Management und Label gegründet, die von einem guten Freund unseres Originalsängers Billy Branch betreut werden. Ihm gehört auch ein Studio hier in Cumbria, wo wir die CD aufgenommen haben. Sie enthält acht ganz neue Songs und drei überarbeitete alte Stücke. Wir konnten sogar ein paar Spuren von unserem Originalgitarrist Baz Dunnery einfügen, was sehr gut mit der tollen Gitarrenarbeit von Dean Newton harmoniert.“

Und das Ergebnis ist eine authentisch klingende Scheibe, die sich irgendwo zwischen Proto-Metal und Prog-Rock befindet und diesem Segment schon jetzt ein Highlight des Jahres ist.
Text: Andreas „Neudi“ Neuderth



 

Break Out präsentiert:

Manny Charlton Band – Founder Member Of Nazareth

Mit stolzen 75 Jahren will Manny es nochmal wissen und geht auf Tournee – hier die Tourdates: 02.11. Schramberg, Heimatfabrik; 04.11. Flensburg, Roxy; 05.11. Bonn, Harmonie; 07.11. Mannheim, 7er Club; 08.11. Metzingen, Hirsch; 09.11. Dresden, Tante Ju; 10.11. Schmölln, Music Club; 11.11. Nürnberg, Cult und am 12.11. Wolfenbüttel, Kuba. Folgende Songs wird er unter anderem mit im Gepäck haben: 1692 Glencoe Massacre - This Month’s Messiah- Razamanaz - Lady Luck - Signed Sealed Delivered - Somebody To Roll -
This Flight Tonight - Miss Misery - Boys In The Band – Family - Love Hurts - Pushing Daises - Expect No Mercy - Love Kills - Hair Of The Dog - Dream On - Rocking In The Free World: Diese geile Setlist darf man nicht verpassen!

 



 

Vice

8 Fäuste für eine Halleluja - Die Rückkehr der Analfister!!!
Bin baff! Die Happy Metaller und Poser vor dem Herrn Vice aus München sind nach über 25 Jahren wieder aktiv und haben in „Where Do I Belong“ einen brandneuen Video-Clip am Start, der echt an alte Tage erinnert. Ist zwar nur noch Gitarrist Chris „Yps“ Limburg von der damaligen Besetzung dabei, aber der Vorgeschmack ist schon mal ordentlich! Ein Album soll Ende des Jahres folgen!
Und zu Vice gibt es ja eine sehr schöne Break Out-Anekdote: Genau am 21.9.1989 habe ich die Jungs im Studio in München besucht, wo sich die Musiker einen richtig derben Porno reingezogen haben, wo ganze Ärme in Weiberärsche geflutscht sind. Ganz harter Tobak! Und dann noch die ganzen Kommentare dazu! Und sie meinen nur: „Das kannst du alles schreiben!“ Herrlich, ich bin in meinem Element! Tja, das hat unser lieber Herausgeber Mike damals noch anders gesehen, denn die Story ist gnadenlos kastriert worden. Ich habe einen Rüffel bekommen und Bossis Kommentar: „Da müssen wir ja Kotztüten ins Heft legen!!!“ werde ich auch nicht vergessen! Aber das ist es noch nicht gewesen! Leider hat selbst die abgespeckte Version schon wie ein kleines Bömbchen eingeschlagen. Und ich bin zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen ... nämlich in der Redaktion, wo Mike seinen Anrufbeantworter gerade abhört. Produktmanager Andreas Hargesheimer meint nämlich total entsetzt: „Mike, wir müssen unbedingt miteinander reden! Mein Telefon steht nicht mehr still!“ Mike ist erst kreidebleich, dann höre ich ein so voluminöses und lautes „GLAUB!!!“ mit hochrotem Kopf vorgetragen, wie niemals in meinem späteren Leben danach. Man darf nicht vergessen, dass unser Break Out im Aufbau war und Ärger mit den Plattenfirmen ist in so einer Phase nicht gut, besonders weil der damalige Major Ariola Vice auch in sämtlichen Teenie-Gazetten unterbringen wollte. Für die nächste Aufgabe bin ich dann als Wiedergutmachung zu einer Titelstory mit Vice verdonnert worden ... mit Mike höchstpersönlich als Aufpasser!!! Das waren noch Zeiten! Aber Andreas Hargesheimer, leider viel zu früh verstorben, hat die versaute Vice-Story schon geil gefunden, konnte er offiziell nur nicht sagen. Habe ja sämtliche Künstler von ihm danach betreut, etwa Gotthard und Mat Sinner.
Und klar würde es uns brennend interessieren, auf welche Schweinereien die Musiker heute so abfahren. Wir sind nicht mehr so prüde wie damals! Sobald wir es wissen, informieren wir euch natürlich ... selbst wenn es „Vier Ziegen für ein Halleluja!!!“ heißen sollte!
Text: Chris Glaub




Fargo hat geheiratet!

Diese Ehe passt wie die Faust aufs Auge, sind die reaktivierten Fargo aus Hannover nämlich für ihren neuen Studio-Longplayer beim Label SPV gelandet, ebenfalls in der niedersächsischen Landeshauptstadt angesiedelt. Knapp über ein Jahrzehnt waren Fargo seinerzeit von 1973 bis 1984 aktiv, gehörten zu den prägenden Bands der Hardrock-Landschaft in Deutschland. Für April 2018 ist die Comeback-Platte vorgesehen, die wir alle mit Spannung erwarten.

Singles

Kurz vor Torschluss für diese Ausgabe sind bei uns in der Redaktion noch zwei Vinyl-Singles von derzeit sehr angesagten Bands eingetrudelt. Zu einen hätten wir da Night Demon mit „Black Widow“. Auf der Rückseite der 7-Inch befindet sich das Black Sabbath-Cover „Turn Up The Night“. Dann haben wir noch The Dead Daisies mit „The Covers EP – Live At Planet Rock“ mit vier Tracks anzubieten: „My Generation“ (The Who), „American Band“ (Grand Funk Railroad), „Maggie May“ (Rod Stewart) und „Ramble On“ (Led Zeppelin) gibt’s da zu hören und genießen.

The Dead Daisies Ticket-Verlosung

Hier ein paar Statements der Gewinner von unserer The Dead Daisies-Ticketverlosung in der vorletzten Ausgabe, bei der alle wohl viel Spaß hatten:

Hallo Break Out Magazin,
vielen Dank für den tollen The Dead Daisies-Abend, der für mich erst um 3 Uhr nachts beendet war. Das Substage war zu meinem Erstaunen rammelvoll beziehungsweise ausverkauft. Daher habe ich auch etliche Kumpels aus Karlsruhe, aber auch aus Mannheim und aus dem Schwabenländle getroffen. Den Nach(t)trunk gab es dann in der benachbarten Alten Hackerei.
Ich würde versuchen noch einen Konzert-Bericht zu schreiben, wenn es dazu noch nicht zu spät sein sollte? Wann ist denn die Deadline für die nächste Ausgabe? Für mich war es nach Hamburg und Frankfurt sogar schon das dritte Dead Daisies-Konzert.
Mit rockigen Grüßen
Jan Knopf

Hallo!
Danke für diesen schönen Konzertabend.
Es hat alles super geklappt und die Band war gut drauf.
Wo kann ich unser Gruppenfoto von Meet and Greet finden?
Viele Grüße an das gesamte Break Out-Team.
Gruß Frank Dalibor

Hallo Break Out,
es war ein großartiges Konzertereignis. Ich habe die Daisies noch nie live gesehen und kann sie nur jedem Genrebegeisterten empfehlen. Pünktlich wurden wir in den Backstagebereich geführt, wo wir sehr herzlich von der Band empfangen wurden. Geduldig wurden unsere Autogrammwünsche erfüllt. Leider blieb aber keine Zeit mehr für Fotos, da sich die Band noch auf die Show vorbereiten musste. Trotz des zum Teil. hohen Bekanntheitsgrades sind alle auf dem Boden geblieben und haben was für Fans über. Da sollten sich andere Bands mal eine Scheibe abschneiden. Die Show war dann der absolute Hammer. Stimmung von der ersten Minute an. Die gute Laune war der Band anzumerken. Spielfreude pur, obwohl gefühlte 45 Grad herrschten. Immer wieder wurde mit dem Puplikum gespielt. Nach gut der Hälfte des Konzertes begab sich Marco Mendoza samt Bass in die Menschenmenge und hat dort abgerockt. Richtig cool! Es wurden ständig Plektren und Wasserflaschen in die tobende Menge geworfen. Herz, was willst du mehr. Im Anschluss fand dann für die ersten 100 Konzertbesucher noch eine Signing-Session statt. Alles in allem eine monstermäßige Liveband, die es so derzeit auf dem Markt schwer zu finden gibt.
Fazit: Wenn die Daisies irgendwo in eurer Gegend spielen, dann geht hin und überzeugt euch selber. Liebes Break Out-Team: Vielen Dank für den unvergesslichen Abend.
Viele Grüße aus Oberbayern
Michaela Gratzl

rekkorder in Mali

Wir hatten darüber berichtet, dass die Hamburger Band rekkorder Ende Juli im afrikanischen Staat Mali ein paar Shows für die dort stationierten UN-Friedenstruppen spielen sollen  als kleines Dankeschön an die Soldaten für deren extrem gefährliche Mission. Die Formation befand sich samt Equipment schon vor Ort, als der tragische Absturz des Bundeswehrhubschraubers mit zwei toten Soldaten passierte. Aus Respekt den Verstorbenen gegenüber, und da logischerweise alle Konzentration der Verantwortlichen vor Ort auf die Aufklärung des Unglücks ausgerichtet gewesen ist, wurden die rekkorder-Gigs abgesagt. Alle Reisenden sind wohlbehalten in der Heimat zurück und haben trotz der ausgefallenen Shows etliche Reise-Pics und sicherlich viele Erinnerungen an diesen Trip. (Pic by Christoph Speidel)

Dixie Dregs

Pure Ekstase für alle Fusion-Freunde, denn die Dixie Dregs gibt es wieder, eine der ersten Profistation des jetzigen Deep Purple-Gitarristen Steve Morse. Für 2018 hat die Truppe etliche Konzerte angekündigt, an der neben Morse noch Tastenmann Steve Davidowski, Tieftöner Andy West, Schlagzeuger Rod Morgenstein (Winger) und Geiger Allen Sloan mitwirken. Ob auch Europa auf dem Tourplan steht, ist derzeit noch offen, ebenso die Frage, ob die Truppe in naher Zukunft ein Comeback-Album einspielen wird.

Magnum

Stühlerücken gab’s bei den Briten Magnum, denn Keyboarder Mark Stanway und Drummer Harry James sind nicht mehr mit von der Partie. Der Tastenmann verließ Magnum bereits im Dezember des letzten Jahres, und Schlagzeuger James setzt seinen Fokus voll auf Thunder. Stanways Nachfolger heißt Rick Benton; an den Drums sitzt nun Lee Moris. Shouter Bob Catley sowie Gitarrist Tony Clarkin sind derzeit mit den anderen Magnum-Mitgliedern  mit der Arbeit an einem frischen Studiowerk beschäftigt. Das Ding heißt „Lost On The Road To Eternity“, erscheint Anfang 2018. Anschließend begeben sich Magnum auf eine ausgedehnte Tournee.

Revolution Saints

„Light In The Dark“, das Zweitwerk der Revolution Saints, wird hoffentlich Licht in die trübe Jahreszeit bringen. Als Releasedate ist Mitte Oktober vorgesehen, an dem Deen Castronovo, Doug Aldrich und Jeff Blades den Longplayer vorstellen werden. Näheres zu der Platte ist für die kommende Ausgabe eingeplant.

Revolution Saints

Manchen Allstar-Projekten wirft man nicht zu Unrecht vor, nur dank bekannter Namen schnell Kasse machen zu wollen, da die Lebensdauer dieser Vereinigungen häufig extrem kurz ist. Die Revolution Saints wollen dies widerlegen, kommt im Herbst nach ihrem Debüt von 2015 ein Zweitling heraus. Derzeit schaffen Ex-Whitesnake-Gitarrist Doug Aldrich – trotz Tourstress mit den The Dead Daisies – und Sänger/Drummer Deen Castronovo (unter anderem ex-Journey) an den letzten Takten.

Dokken

In der derzeitigen Dokken-Besetzung mit Don Dokken (Gesang), Jon Levin (Gitarre), Chris McCarvill (Bass) sowie Mick Brown (Drums) herrscht auf der Tournee angenehme Ruhe. Vielleicht liegt es daran, dass Klampfer George Lynch nicht mit von der Partie ist, mit dem sich Don ständig in den Haaren hatte. Auf jeden Fall planen Dokken für 2018 neues Studiofutter. George Lynch ist jedoch auch ohne Dokken nicht langweilig, steht nämlich Anfang September die Veröffentlichung der neuen Lynch Mob-Scheibe „The Brotherhood“ an, deren Besprechung wir für die kommende Ausgabe vorgesehen haben. Zudem hat er die Arbeit am zweiten Sweet/Lynch-Longplayer mit Frontmann Michael Sweet (Stryper) abgeschlossen. Der Release ist für November geplant. Schön wäre es auch, wenn man sich mal mit KXM (dUg Pinnick von King’s X, George Lynch und Korn-Drummer Ray Luzier) live nach Europa aufmachen würde.

Spirits of Fire

Eine heiße Sache verspricht das Projekt Spirits Of Fire von Ex-Judas Priest-Shouter Tim „Ripper“ Owens und  Gitarrist Chris Caffery (Savatage, Trans-Siberian Orchestra) zu werden. Mit an Bord sind dazu noch Bassist Steve DiGiorgio (unter anderem Testament) und Drummer Mark Zonder (unter anderem Fates Warning). Produziert wird die Scheibe von keinem Geringerem als Roy Z (Bruce Dickinson, Tribe Of Gypsies und andere). Anfang 2018 werden wir wissen, wie feurig Spirits Of Fire sind.

Ronnie James Dio

Die Toten soll man ruhen lassen, das ist das einhellige Credo in der Break Out-Redaktion. Unbegreiflich, dass der 2010 verstorbene Sangesgott Ronnie James Dio nun als Hologramm auf Tournee gehen wird, nachhaltig unterstützt von seiner Witwe Wendy Dio. Der Auftritt beim Open Air in Wacken 2016 ist nur ein Testlauf gewesen, denn nun folgen Gigs auf dem ganzen Globus. Das 3-D-Ereignis präsentiert Ronnie plus die Tribute-Combo Dio Disciples, natürlich mit Wendy Dio als Managerin. Mit von der Partie sind dabei die früheren Dio-Mitglieder Craig Goldy (Gitarre), Scott Warren (Keyboards) und Simon Wright (Schlagzeug). Vorgesehen ist, dass das Hologramm ein paar Live-Songs von Band von sich geben wird, die live begleitet werden. Kommentare ersparen wir uns an dieser Stelle besser.

Lemmy

Ehre wem Ehre gebührt, das trifft hier auf jeden Fall zu. Lemmysuchusobtusidens haben Altertumsforscher ein gigantisches Meereskrokodil aus grauer Vorzeit zum Gedenken an die verstorbene Motörhead-Rockikone Lemmy Kilmister benannt. Reste des Fossils waren bereits 1909 in einer Tongrube gefunden worden, die in der Nähe der britischen Stadt Petersborough lag.

Phantom 5

Auch von der deutschen All Star-Combo Phantom 5 mit Ex-Bonfire Sänger Claus Lessmann gibt es Neuigkeiten. Am 13. Oktober wird das zweite Album „Play To Win“ auf die Fans losgelassen. An den Aufnahmen war Ex-Scorpions-Basser Francis Buchholz aus Zeitgründen leider nicht mehr beteiligt. Gitarrist und Produzent Michael Voss spielte den Tieftöner für die Platte selbst ein. Ob das Auswirkungen auf den Bandnamen haben wird. ist uns zwar nicht bekannt, allerdings klingt die erste Single „The Change In You“ schon mal sehr vielversprechend!

The White Buffalo

Der Soundtrack der Biker-Serie „Sons Of Anarchy“ ließ Jake Smith aka The White Buffalo auch hierzulande sehr bekannt werden. Am 13.10. erscheint nun das sechste Studioalbum mit dem Titel „Darkest Darks, Lightest Lights“. Es wird für den Künstler das erste Werk sein, das zeitgleich in Europa und den USA veröffentlicht wird. Wir durften schon mal in die Kostprobe „The Heart And Soul Of Tonight“ hereinhören und sind von dem rhythmischen Country-Rocksong sehr begeistert. In der nächsten Ausgabe gibt es dann ein ausführliches Review zur Platte

R.I.P.

R.I.P

Darmkrebs kostete den Afghan Whigs-Gitarristen Dave Rosser am 28.06. das Leben. Er wurde 50 Jahre alt.

66-Jährig verstarb Gitarrist Erik Cartwright am 09.07. In den 70ern war für die US-Truppe Tears aktiv, bevor er dann zu Foghat wechselte und dort Gründungsmitglied Rod Price ersetzte. Eine spätere Station von ihm war unter anderem Pat Travers, danach arbeitete Cartwright als Gitarrentechniker für die Allman Brothers Band, Johnny Lang und AC/DC.

Einen schweren Verkehrsunfall überlebte Bassist David Zablidowsky (unter anderem Soto, Trans-Siberian Orchestra) am 14. Juli nicht. Der Musiker war erst wenige Monate zuvor bei Adrenaline Mob eingestiegen und mit der Band live unterwegs. Wegen einer Panne musste der Tourbus am Straßenrand abgestellt werden, wo er von einem LKW gerammt wurde. Das Fahrzeugt fing Feuer, und der 38-Jährige verstarb noch an Ort und Stelle an seinen schweren Verletzungen.

Linkin Park-Frontmann Chester Bennington beging am 20. Juli Suizid, indem er sich erhängte. Der 41-Jährige litt unter Depressionen, die sicherlich seinen Entschluss zur Selbsttötung verstärkten.

In Vergessenheit geraten sind leider Illusion, bei denen auch der Mother’s Finest-Gitarrist Moses Mo im Line-up gewesen ist. Tastenmann Tom Reed wirkte früher auch bei Ilusion mit und erlag am 26.07. im Alter von 62 Jahren seinem Krebsleiden.




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Das nächste Heft erscheint am 27. Oktober 2017!!!


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