Gewinner der „New Year“-Verlosung

Wie in der letzten Ausgabe angekündigt, präsentieren wir hier die ausgefallensten Einsendungen zu unserer „New Year“-Verlosung. Dabei schoß die rockende Schneekugel vom Dietmar Ebner aus Österreich ganz klar an die Spitze der Highlights. Auch die Bastelarbeiten vom Thiemo Fritsch (auch aus Österreich – unsere Nachbarn waren richtig kreativ!), André Grüning (Berlin), Michael Kip (Dieburg), Thomas Schmidt (Würzburg) oder Martin Schneider aus Breidenbach waren richtig gut und haben für aufsehen bei uns gesorgt. Talentierte Zeichner wie die Ursula Gabriele Zettler (Ludwigshafen) und Beate Weyel aus Worms haben es auch durch ihre Kreationen verdient, mit zu den Besten zu zählen. Unter den Erwähnten werden die Highlights der Verlosung aufgeteilt – alle Anderen, die an der Verlosung teilgenommen und es nicht zu den Highlight-Gewinner geschafft haben, kommen in den Lostopf und machen die restlichen Gewinne unter sich aus. Alle werden bis Mitte März ihre Gewinne auf dem Tisch liegen haben. Die Redaktion bedankt sich für die Teilnahme und wird sich zum nächsten Weihnachts- beziehungsweise New Year-Gewinnspiel wieder was Passendes einfallen lassen.
Eure Break Out-Redaktion


3 Fragen an The Lizardz

Auf die Truppe The Lizardz bin ich durch Facebook gestoßen, und habe ihre CD in der letzten Ausgabe bei den Importen besprochen. In dieser Ausgabe findet sich ein Vinylreview. The Lizardz aus den USA sind ein Tip für all diejenigen, die auf vielfältige Rockklänge stehen. Es ist also an der Zeit, den Jungs hierzulande eine Plattform zu bieten. Tieftöner Jamie Bruhn beantwortet die Fragen:

Ein Blick auf die Bandgeschichte zeigt, daß The Lizardz schon seit Ende der Achtziger aktiv sind. Warum dauerte es so lange bis zu eurem Debüt „Eyeblinder“?
„Ursprünglich begannen wir als lokale Coverband. Dazu muß man wissen, daß wir in einem Gebiet mit Industrie- und Agrarwirtschaft leben. Und die Kneipendichte ist hoch, mit vielen Auftrittsmöglichkeiten. Um dich allerdings durchzusetzen, die Chance für Gigs zu bekommen, etwas Geld zu verdienen, mußt du eben angesagte Covers spielen. Im Laufe der Zeit fand sich dann die Konstellation, die’s möglich machte, sich auf eigenes Material zu konzentrieren. Uns war es wichtig, nun einen Schritt vorzulegen, um uns von den anderen Acts aus unserer Gegend zu unterscheiden. Dazu gehörte auch, verschiedene Stile zu integrieren, um eine breite Masse an Rockfans anzusprechen.“

Die zwei Blue Öyster Cult-Mitglieder Donald „Buck Dharma“ Roeser und Richie Castellano sind auf „Eyeblinder“ als Gäste zu finden. Wie kam’s dazu?
„Unser Leadgitarrist Jeff Gauss und ich haben Buck Dharma bei vielen BÖC-Konzerten getroffen, wie auch über seine Website häufiger mit ihm kommuniziert. Er ist schon immer ein großer Einfluß von uns gewesen, sowohl musikalisch wie auch von seiner Person her. Als wir ‘Newcastle’ aufnahmen, kamen wir darauf, das Gitarrensolo Richie Castellano anzubieten, der zu der Zeit ja mit der Produktion seines Albums ‘Morning Starlett’ beschäftigt gewesen ist. Er stimmte zu und spielte seinen Teil in New York ein. Buck hatte ursprünglich nichts mit unserer Platte zu tun, bis wir ihn nach einem Blue Öyster Cult-Gig trafen. Ich fragte ihn, ob er denn Interesse daran hätte, sich irgendwie einzubringen. Buck meinte, ob wir ihm nicht ein paar Tracks zukommen lassen könnten. Nachdem BÖC ihre Show zum 40-jährigen Bandjubiläum beendet hatten, besaß Buck die Zeit, um ein paar Gitarrenparts für ‘Back From Milwaukee’ einzuspielen, und da er den Titel mochte, bot er uns an, das Stück auch zu mixen und mit zu produzieren. The Lizardz flogen dann nach London in die Abbey Road Studios, um dort einige der Sachen mastern zu lassen; und Buck hatte Lust, auch bei dem Titeltrack ‘Eyeblinder’ was zu machen. Also mixte und co-produzierte er. Beide Sachen, bei denen er sich eingebracht hat, klingen klasse, und für uns alle war’s eine ganz tolle Erfahrung, mit solch einem großen und legendären Musiker arbeiten zu können.“

Wenn ich mir euer Album anhöre, entdecke ich darauf ganz unterschiedliche Stile. Wie würdest du denn den The Lizardz-Sound beschreiben?
„The Lizardz sind zuerst eine Rockband, obwohl natürlich alle Bandmitglieder ganz unterschiedliche musikalisch Einflüsse einbringen, zumal wir auch in verschiedenen Gegenden der USA aufgewachsen sind. In einem Bereich jedoch gibt es bei uns allen eine gemeinsame Grundlage: Wir folgen musikalisch den Spuren großer Songwriter wie Todd Rundgren, The Beatles, Badfinger, Steely Dan, The Who, The Radiators, The Hushdrops, Roger Waters und natürlich Blue Öyster Cult. Die alle sind in der Lage, verschiedene Sounds miteinander zu kombinieren, wodurch sich auch immer wieder Unterschiede bei den einzelnen Platten ergeben. Und das wollen wir mit The Lizardz umsetzen und diverse Stile zu etwas Eigenem zu verschmelzen, das alles unterlegt durch gutes Songwriting.“

Was The Lizardz auf „Eyeblinder“ definitiv gelungen ist. Mit der Platte ist nun ein Anfang gemacht. Derzeit schreibt man an neuen Sachen für eine weitere Scheibe. Dazu haben alle The Lizardz-Mitglieder noch Nebenprojekte, sind bei anderen Dingen eingebunden und mehr. In diesem Heft findet sich darüber hinaus eine Besprechung von KGP Conspiracy, einem Projekt, bei dem zwei The Lizardz-Leute involviert sind.
Text: Marco Magin


Dio

Anthrax, Rob Halford, Metallica, Motörhead, die Scorpions und andere bekannte Akteure aus Rock und Metal feiern das Leben und das Vermächtnis des 2010 verstorbenen Sängers Ronnie James Dio mit neuen Coverversionen seiner besten Songs aus den Jahren bei Rainbow, Black Sabbath und aus seinen Solowerken. Die Erlöse gehen an den The Ronnie James Dio Stand Up and Shout-Krebsfonds. Dieser Fonds, der von Wendy Dio mitgegründet wurde, ist eine Non-Profit-Organisation, die sich der Krebsvorsorge widmet, indem sie das Bewußtsein in der Öffentlichkeit für die Forschung, Früherkennung und die Vorsorge schärft. Die Ronnie James Dio Stand Up and Shout Cancer Foundation ist eine private Charitiy-Organisation, die in ihrer kurzen Geschichte bereits über $600.000 gesammelt hat. Die bisher gesammelten Spenden sind der Krebsforschung der T.J. Martell Foundation für Krebs-, AIDS- und Leukämie-Forschung sowie der Abteilung Magenkrebs-Forschung des M.D. Anderson Krebszentrums in Houston zugute gekommen, in dem Ronnie in den letzten sechs Monaten seines Lebens behandelt wurde.


Zar

Die deutsche Melodic-Truppe Zar dürfte einigen von euch sicherlich noch wohlbekannt sein. Nachdem von den ehemaligen Bandmitgliedern lange nichts zu hören gewesen ist, hat sich Gitarrist Tommy Clauss kürzlich bei uns gemeldet. Er werkelt gerade an einer Soloplatte, die „Blood Means War“ heißen wird. Das Album entsteht in Zusammenarbeit mit Schlagzeuger Lars Nippa, früher für die David Readman Band tätig. Lars hat die Scheibe auch abgemischt, Claus das Ding produziert, auf dem er neben der Gitarre noch den Baß bedient und singt. Gemastert wird im Mai, so daß wir uns noch in diesem Jahr auf „Blood Means War“ freuen dürfen.



Vinyl

Jeder Vinylliebhaber freut sich über hochwertige Releases, was leider in puncto Preßqualität und Aufmachung nicht immer eine Selbstverständlichkeit darstellt. Eigentlich unverständlich, kostet das „Schwarze Gold“ zumeist eine ganze Stange Geld mehr als eine CD. Umso erfreulicher, wenn sich Companies auftun, die eben auch im Rockbereich Wert darauf legen, daß bei ihren Veröffentlichungen diese wichtigen Kriterien beachtet werden. Nach zehn Jahren im Mailordergeschäft hat sich in Berlin vor circa zwei Jahren ein Vinyl-Label gegründet, das diese Grundsätze unbedingt umsetzen möchte und das mit seinen bisherigen Scheiben auch deutlich zeigt. Kozmik Artifactz geht mit seinen Ergüssen in Richtungen wie Psychedelic, Blues oder Heavy-Rock, während beim Unterlabel Bilocation Records es stilistisch sehr offen zugeht. Sachen wie The Great Khan mit „Rise Of The Khan“ oder Shivas Nat und „Hard To Breath“ solltet ihr unbedingt antesten. Neben der Musik überzeugt die komplette Aufmachung der LPs als hochwertige 180g-Pressungen, die’s zudem nummeriert in verschiedenen Farben gibt. Checkt mal die Homepage unter www.kozmik-artifactz.com an.



Heart

Heart, die Ende 2012 mit einer in der Tat sensationellen Version von „Stairway To Heaven“ (10 Millionen mal angesehen…) vor unter anderen John Paul Jones, Robert Plant und Jimmy Page begeistern konnten, kündigen Konzerte mit „Special Guest“ Jason Bonham an – natürlich nur in Kanada. Ob wir das wohl auch noch mal erleben dürfen?

Nazareth

Nazareth-Frontmann Dan McCafferty hat ja schon vor einigen Wochen verkündet, daß er aufgrund gesundheitlicher Probleme nicht mehr in der Lage sein wird, die Jungs live zu begleiten. Derzeit arbeiten die Schotten an einem neuen Studio-Longplayer, den Dan einsingt. Unterdessen hat man in Linton Osborne aus Edinburgh einen neuen Shouter am Start, der Nazareth auf Tour begleiten wird. Somit ist Tieftöner Pete Agnew das einzig verbliebene Originalmitglied. Irgendwie schon eine seltsame Konstellation mit beiden Frontmännern. Ob da ein Ende – auch wenn’s noch so schwer fällt – unter den Umständen nicht die bessere Wahl gewesen wäre?

Jeff Scott Soto

Eben noch auf deutschen Bühnen mit TSO zu sehen (oder mit WET im Video auf dem Bildschirm…) plant Tausendsassa Jeff Scott Soto schon wieder neue Aktionen: Neben der autorisierten Biographie, die es vorerst nur als Kindle-Version bei Amazon zu bestellen gibt, kommt es im Juni zu einer Talisman-Show zu Ehren Marcel Jacobs beim Sweden Rock – mit Pontus Norgren am Baß. Im Juli wird er dann im Rahmen der Axel Rudi Pell-Jubiläumsshow beim Bang Your Head einige Songs aus „seiner“ ARP-Zeit aufführen.

Krokus

Was lange währt! Satte 35 Jahre nach der Veröffentlichung von „Metal Rendez-Vous“ sind Krokus nun endlich ausgezeichnet worden: vierfach Platin gibt’s gemäß der Schweizer Zählweise. Das erfolgreichste Hardrock-Album der Eidgenossen verkaufte sich weltweit gegen drei Millionen Mal.

Vicious Rumours

Zum Mitschreiben, denn ob sich die vielen Namen noch jemand merken kann, ist zu bezweifeln. Die Vicious Rumors haben wieder wie jedes Jahr drei Leute ausgetauscht: Der Holländer Nick Holleman singt diese Saison, der Slowene Tilen Hudrap spielt Baß, und zurückgekommen an der Gitarre ist Bob Capka. Mit über 25 ehemaligen Bandmitgliedern ist in Sachen Verschleiß somit auch ein neuer Rekord aufgestellt

HSS

Während das bluesige Powerrock-Trio Hundred Seventy Split im Februar seinen zweiten Streich „HSS“ veröffentlicht hat, gaben Tieftöner Leo Lyons und Sänger/Gitarrist Joe Gooch bekannt, daß sie gleichzeitig Ten Years After verlassen werden, um sich voll und ganz auf ihr Baby HSS konzentrieren zu können. Lyons ist einer der Mitbegründer der britischen Rocklegende Ten Years After, Joe Gooch stieß 2003 als Alvin Lee-Nachfolger dazu.

Mötley Crüe

Nach drei Dekaden im Rockzirkus haben Mötley Crüe offiziell ihren Abschied eingeläutet. Die Goodbye-Tournee soll im Sommer 2014 in den USA beginnen und im kommenden Jahr sind auch Liveaktivitäten außerhalb der Staaten geplant. Gespannt dürfen wir auf einen Tribute-Release Mitte des Jahres sein, da sich Country-Stars wie Taylor Swift oder Tim McGraw im Studio eingefunden haben, um in ihrem Genre Mötley Crüe mit einem Longplayer zu würdigen.

Manilla Road

Fleißig sind derzeit Manilla Road, werkeln die Jungs nämlich gerade an einer neuen Scheibe, die zur Veröffentlichung noch in diesem Jahr ansteht. Den Plattentitel und das Konzept zu der Scheibe wollen uns Manilla Road derzeit noch nicht verraten.





Hier unsere aktuelle Ausgabe 1/2014! Erhältlich für 3,00 Euro in allen gut sortierten Zeitschriftenläden und Bahnhofsbuchhandlungen!!!

Das nächste Heft erscheint am 30. April 2014!!!


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