AEROSMITH
Rock'n'Roll mitten in die Fresse


AEROSMITH packen die Blueswurzeln aus!

Aerosmith machen ein Blues-Album! So lautete die "schockierenden News", die ein Raunen durch sämtliche Instanzen zur Folge hatte. Zeigt sich bei Amerikas größter Rock'n'Roll-Band der Gegenwart etwa ein Verfallsdatum? Weit gefehlt, verehrte Herrschaften. "Honkin' On Bobo", neben unzähligen Live-Scheiben und Specials das nunmehr vierzehnte Studiowerk der Bostoner Bad Boys, ist weder einer dieser unsinnigen Seitensprünge vieler Gruppen, die "mal was anderes" machen wollen, noch handelt es sich dabei um eine Sammlung Bob-Dylan-mäßiger Lagerfeuer-Litaneien für die gesetztere Zielgruppe. "Honkin' On Bobo" ist ein Aerosmith-Album, wie es authentischer nicht sein könnte.

Zum Zwecke der Informations-Übermittlung hat sich die eine Hälfte der ehemaligen "Toxic Twins", Gitarrist Joe Perry, in Layfayette, Louisina, wo die nimmermüden Rock-Dinosaurier gerade auf ihrer aktuellen Amerika-Tournee Station machen, in seine Garderobe zurückgezogen und gibt gutgelaunt und alles andere als maulfaul bereitwillig Auskunft.

Während sich Frontröhre Steven Tyler, sonst für seine markigen Sprüche bekannt, im Vorfeld der Veröffentlichung von "Honkin' On Bobo" erstaunlich zurückhaltend zeigte und lediglich auf das Zitat "Der Blues hatte ein Baby, und sie nannten es Rock'n'Roll" von Blues-Legende Muddy Waters verwies, ließ sich Gitarrist Joe Perry von seiner amerikanischen Plattenfirma bequatschen, einen Brief zu schreiben, der die Sachlage verdeutlichen sollte.

"Die Mitarbeiter vom Label baten mich, einige Zeilen zu verfassen, um zu erklären, wie die Band auf das schmale Brett gekommen ist, eine Blues-Platte zu machen. Sie hatten die Befürchtung, daß die Fans es nicht verstehen würden, was es mit der neuen Scheibe auf sich hat, vor allem weil sie selbst mit dem Begriff 'Blues-Album' nichts anfangen konnten. Dieser Brief war eigentlich nur für das Label bestimmt, wurde dann aber prompt an die Presse gegeben."

Das ist schon starker Tobak, vor allem weil diese Erklärung viele Fans eher irritiert hat. Der Gedanke, daß Aerosmith ein Album veröffentlichen, auf dem nur ein einziger selbstgeschriebener Song ist und sonst nur Covers von mehr oder weniger bekannten Blues-Acts, läßt die Schlußfolgerung zu, daß beim Songwriter-Duo Perry/Tyler schlicht die Luft raus ist. Solchen Mutmaßungen tritt Mister Perry gelassen gegenüber.

"Wenn man nicht weiß, wer die Titel auf 'Honkin' On Bobo' geschrieben hat, denkt man, es wäre ein reguläres Aerosmith-Album. Wir haben einfach versucht, der Musik, die wir als Kids gehört haben, möglichst nahe zu kommen. Dabei haben wir so viel Spontanität und Vorstellungskraft in diese Songs gepackt, daß wir auf jeden Fall die alten Klassiker nicht nur kopiert haben. Und sogar diejenigen, die solche blöden Fragen stellen, wie die, ob uns nichts mehr einfällt, werden beim Hören des Albums bemerken, daß es keinen großen Unterschied zu unseren frühen Scheiben darstellt. Es steckt so viel Originalität in der Interpretation dieser Songs; und wenn man die Lauscher aufstellt, hört man das auch."

Es sei an dieser Stelle darauf verwiesen, daß Aerosmith seit vielen Jahren einige Coversongs im Programm haben, bei denen die Mehrzahl der Hörer noch nicht mal gecheckt hat, daß es sich um Covers handelt, denn sie passen perfekt ins Repertoire. So spielt die Gruppe bei fast jedem zweiten Gig den alten Fleetwood Mac-Klassiker "Rattlesnake Shake", "Helter Skelter" von den Beatles ist in einer Aerosmith-Version auf "Pandora's Box" verewigt, für den Kinofilm "Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band" von 1978, in dem sie selber mitspielten, hatten sie in "Come Together" eine weitere Nummer der Fab Four neu interpretiert, gar nicht erst zu reden von "Train Kept A Rollin'" (auf dem Album "Get Your Wings"), das im Original aus den frühen Fünfzigern von dem Rhythm'n'Blues-Künstler Tiny Bradshaw stammt und später auch von den Yardbirds gecovert wurde, oder dem Stück "Stop Messin' Around", bei dem seit gut zehn Jahren Mr. Perry allabendlich das Mikro ergreift und das es nun endlich auf die aktuelle Scheibe geschafft hat. So werden die zwölf Lieder auf "Honkin' On Bobo" spätestens dann, wenn Oberfresse Tyler zum Singen ansetzt, zu echten Aerosmith-Songs. Und sollte ein Hörer mal eines der Originale irgendwo im Radio vernehmen, wird er sich wahrscheinlich fragen, wer da jetzt von wem abgekupfert hat.

Nun haben die "Luftschmiede" natürlich einen Status, bei dem es ihnen egal sein kann, was die Kritiker dahermosern. Die Band macht, was sie will, und das seit jeher. Die Herren waren schon immer Trendsetter, und sie machen dabei auch stets eine gute Figur. Als der Begriff "Rap" als Synonym für rhythmisierten Sprechgesang allenfalls von schwarzen Jugendlichen verwendet wurde, erdreistete sich Herr Tyler im Jahre 1975, in einem Rocksong gewissermaßen zu rappen. Die Nummer heißt "Walk This Way" und ist bis heute einer der größten Hits der Rockgeschichte - nicht zuletzt deshalb, weil 1986 die HipHopper Run DMC das Potential des Stücks richtig deuteten und (mit Beteiligung von Tyler und Perry) einen konsequenten Rap-Metal-Mix daraus bastelten. Ebenso 1975 und gleichfalls auf dem Album "Toys In The Attic" griff die Band schon im Song "Uncle Salty" das Thema Kindesmißbrauch auf, zu einer Zeit, als solche heiklen Bereiche noch weitgehend totgeschwiegen wurden und in der Musik gleich gar nichts zu suchen hatten.

Jetzt kommt die Truppe eben mit einem Blues-Album aus der Hüfte. Sie führt damit eine Tradition fort, in der es schon immer zum guten Ton gehörte, Liedgut anderer Künstler neu zu vertonen: Von jeher war es im Blues, im Rhythm'n'Blues und dessen weißer Variante, dem Rock'n'Roll gang und gäbe, neben eigenen Kompositionen auch das Klangwerk anderer zu interpretieren, Aerosmith selber begannen einst als Jam-Formation und Material von den Yardbirds und den Rolling Stones. Doch wie kam es denn überhaupt zu "Honkin' On Bobo'?

"Wir hatten einfach Bock darauf", erzählt Perry, "auch wenn wir, als wir uns während der 'Just Push Play'-Tour dazu entschieden, nicht dachten, daß es so ein Riesending werden würde."




Bei dem Wort "Blues-Album" denken die meisten Leute nun in erster Linie an Balladen und an die bekannten 08/15-Blues-Schemata. Auf der Scheibe sind aber jede Menge Songs, bei denen es die Band richtig krachen läßt. Wie definiert nun ein Joe Perry das Wort "Blues"? Der Klampfer antwortet nach kurzem Zögern:

"Hm, Blues ist so ein weiter Begriff. Das fängt bei einer alten Myron Beatty-Platte aus den Zwanzigern an und geht bis zur neuesten Eric Clapton-Scheibe. Die meisten Leute bringen mit Blues den traditionellen Blues in Verbindung, für mich ist es aber die schnelle, moderne Variante. Das aktuellste Beispiel, das ich als eine klare Verbindung zwischen Rock und Blues gehört habe, ist die CD der White Stripes. Dieser junge Typ schöpft aus so vielen alten Einflüssen und klingt trotzdem modern. Da sage ich: Ja, so muß Blues klingen."

Und Aerosmith machen mal wieder mustergültig vor, wie es geht. Die Einflüsse der Gruppe treten auf "Honkin' On Bobo" stärker als sonst zutage, was in der Natur der Sache liegt, und viele der von der Band selbst geschriebenen Songs wie beispielsweise "Make It", "St. John", "Hangman Jury" oder "Don't Get Mad Get Even" sind Blues in Reinkultur. Damit stellt der Bostoner Fünfer endgültig klar, daß sich Aerosmith auch bei der neuen Scheibe absolut treu geblieben sind. Und wir kamen jetzt genau diese zwölf Titel auf die Platte?

"Wir haben uns alle erst mal daheim hingesetzt und sozusagen Hausaufgaben gemacht. Jeder von uns hat seine Plattensammlung durchstöbert und die Songs zusammengestellt, die er am liebsten mochte. Dann sind wir im Studio die Listen durchgegangen und haben einfach rumprobiert. Bei machen Songs hat es dann aufs erste Mal funktioniert, bei anderen hat es etwas länger gedauert, und einige Titel haben wir wieder rausgekickt, weil die gar nicht gingen."

So kann man natürlich nur arbeiten, wenn man wie die Herren Tyler und Perry eigene Tonstudios besitzt, die praktischerweise auch noch auf den jeweiligen Anwesen der Musiker stehen. Home-Recording, sozusagen. Das war aber nicht der einzige Grund, warum es etwas länger als geplant gedauert hat, das Album auf den Markt zu werfen, erzählt Gitarrensammler Perry.

"Eigentlich wollten wir 'Honkin' On Bobo' schon letzten August veröffentlichen. Es kam aber immer wieder etwas dazwischen, so daß wir die Platte nicht fertigstellen konnten. Zum Beispiel wurden während der Tournee mit Kiss einige von uns krank [Anm.: Wen wundert's? Bei den instrumentellen Fähigkeiten der Kiss-Mucker wird auch der Gesündeste malade. - Mike Seifert], Steven hat sich eine Grippe eingefangen, und so und mußten wir einige Gigs absagen. Die mußten natürlich nachgeholt werden, und drum dauerte die Tour immer länger, wurde dann auch noch wegen der großen Nachfrage ausgedehnt, und wir bekamen unser Album nicht fertig."


...just for you! Steven Tyler (unten)

Doch was lange währt, wird endlich gut. Bereits sehr lange währt auch die Freundschaft zu Produzent Jack Douglas, mit dem die Band in der Vergangenheit Hitalben wie "Toys In The Attic", "Rocks" und "Draw The Line" eingespielt hat. Seitdem kam allerdings keine Zusammenarbeit mehr zustande, und drum ist es umso überraschender, daß Douglas bei den Aufnahmen zu "Honkin' On Bobo" gebeten wurde, mit an den Reglern zu drehen. Unerwartet deshalb, weil Steven Tyler und Joe Perry die Produktion der Aerosmith-Veröffentlichung bereits seit einiger Zeit selbst in den kreativen Händen halten.

"Steven und ich waren bei allen Alben seit 'Draw The Line' immer Co-Produzenten, auch wenn unser Name gerade mal nicht an der Produzentenstelle erwähnt war", erklärt der Sohn portugiesischer Eltern. "Wir haben uns immer um das ganze Drumherum gekümmert und waren vom ersten bis zum letzten Ton der Scheiben stets anwesend, haben eben das gemacht, was Produzentenarbeit ist. Was Jack Douglas betrifft, er kennt uns so gut und so lange, und er ist über die Jahre zu einem ganz besondern Freund geworden. In den letzten Jahren hatte er seine eigenen Projekte, und wir haben mit anderen Leuten gearbeitet, aber speziell bei diesem Album, das zurück zu unseren Wurzeln geht, haben wir ihn eingeladen, wieder mit uns zu arbeiten, denn wir dachten, das paßt einfach zusammen. Vor allem hat Jack keine Angst, uns seine Meinung ins Gesicht zu sagen, egal, ob gut oder schlecht. Dieses Feedback war uns wichtig, denn im Studio brauchst du jemanden, auf den du dich verlassen kannst; jemanden, der die Songs sozusagen mit unabhängigen Ohren anhört."

Daß die Rechnung der Herrschaften mal wieder voll aufgegangen ist, beweist der Einstieg von "Honkin' On Bobo" in die US-Charts auf Platz fünf in der ersten Woche nach der Veröffentlichung. Das bedeutet auch harte Dollars für die Combo. Herr Tyler kann sich also getrost einen weiteren Lamborghini in die Garage stellen, Joe Perry kann seiner Pferdezucht mindestens drei neue Gäule hinzufügen, während Bassist Tom Hamilton wahrscheinlich anbauen muß, um die neuerworbenen Antiquitäten unterzubringen.

Es sei den Alt-Buben gegönnt. Schließlich arbeiten die Musiker sich seit drei Jahrzehnten den Arsch ab und haben der Menschheit nicht nur viel gute Musik geschenkt, sondern investieren jedes Jahr Beträge, die wahrscheinlich dem Bruttosozialprodukt von Malta gleichkommen, in Charity-Projekte, ohne es an die große Glocke zu hängen. So ist Steven Tyler Mitglied in der Stiftung der US-Talkmasterin Oprah Winfrey, die Familien, welche schuldlos in soziale Not geraten sind, neue Habseligkeiten und komplette Eigenheime zukommen läßt; er ist außerdem der Vorsitzende einer Drogenberatung und ruft auch mal selber bei Entzugskandidaten an, um sie von dem Teufelszeug loszuquatschen. Wer könnte mehr dazu prädestiniert sein als einer wie er mit einschlägigen Erfahrungen aus den Frühtagen der Combo?

Die anderen Bandmitglieder betätigen sich im Tierschutz, machen Meet & Greets mit Spendenaufrufen für gemeinnützige Projekte, und die Ehefrauen betätigen sich in einer Organisation für Kinder in Not. Und das ist nur ein Teil dessen, was die Typen so treiben, wenn sie nicht gerade am Musizieren sind. Kein Wunder, daß die Mucker zu Ehrenbürgern der Stadt Boston ernannt wurden und der Gouverneur von New Hampshire, Craig Benson, unlängst eine Proklamation vorgelegt hat, damit der 24. November zum Aerosmith-Tag und somit zu einem Feiertag wird. Dies sei aber nur am Rande bemerkt.

Für den gemeinen Musikfan ist wahrscheinlich viel interessanter zu erfahren, daß Aerosmith 2003 mit ihrer Amerikatournee über 22 Millionen Dollar eingefahren haben, was sie als einzige Rockband auf die Liste der Top 10 der erfolgreichsten Tourneen im letzten Jahr katapultiert. Die Luft ist also noch lange nicht raus aus dem Schmied. Kaum daß die Rock'n'Roll-Senioren ihre dreimal verlängerte Tournee mit Kiss kurz vor Weihnachten beendet hatten, wurde, während der Rest der westlichen Welt gemütlich unterm Tannenbaum saß und die Familie nervte, mal eben kurz das neue Album fertiggestellt, sich um die zahlreichen Nebenprojekte wie Joe Perrys eigenes Plattenlabel Roman Records oder den Vertrieb seiner Barbecue-Sauce gekümmert und noch so ganz nebenbei die nächste Tour geplant. Die führt erst mal bis Juni mit Cheap Trick durch die Staaten, und im Juli geht's dann nach Japan.

Bei einer solch hyperaktiven Gruppe bekommt der Spruch "Schlafen kann man, wenn man tot ist" einen völlig neuen Sinn. Vielleicht wollen Aerosmith auch die Zeit aufholen, die sie in den achtziger Jahren versäumt haben, weil sie bis zu den Augenbrauen im Drogensumpf gesteckt haben. Jedenfalls muß man die Feste feiern, wie sie fallen, und die Band ist heutzutage, trotz MTVIVA und all den Pop-Grütze-Kapellen des Planeten, erfolgreicher als jemals zuvor.

Dennoch kann nur Joe Perry selbst eine Antwort auf die dreiste Frage geben, ob es dem Fünfer schlicht zu Hause nicht gefällt oder warum die Herren sonst die meiste Zeit auf den Bühnen der Welt herumturnen.

"Als wir jetzt die Kiss-Tour und die Aufnahmen für das Album abgeschlossen hatten, wollten wir einfach nochmal auf die Bühne. Erstens sind wir eine Live-Band, und zweitens konnten wir wegen der Größe der Kiss-Tournee in einigen Venues nicht spielen, was wir jetzt eben nachholen. In vielen Städten waren wir schon seit Jahren nicht mehr, und die touren wir jetzt ab. Es sind ja nur dreißig Gigs."

In der Tat eine vergleichsweise kurze Konzertreise, wofür die Entourage aber mehr als drei Monate auf der Straße ist. Denn seit Jahren gehen Aerosmith nach einem bestimmten Muster vor: Auf jeden Showday folgt ein Offday, außerdem werden alle drei Wochen einige freie Tage eingelegt. Das hat nichts damit zu tun, daß die alten Säcke etwa keine zwei Auftritte mehr hintereinander absolvieren könnten, sondern die Truppe geht auf diese Weise einfach dem Tourkoller aus dem Weg, und Steven Tyler, der bei jedem Auftritt über zwei Stunden lang wie ein Derwisch über die Bretter rennt und sich dabei die Seele aus dem Hals schreit, hat einfach keinen Bock darauf, nach mehreren Gigs in Folge wie eine rostige Stahlfeile zu klingen. Er legt großen Wert darauf, den Konzertbesuchern eine hundertprozentige Leistung zu bieten.

Tyler in voller Aktion...


Aerosmith sind ohnehin sehr darauf bedacht, ihren treuen Anhängern immer das Bestmögliche zu geben. Deshalb haben sie es aufgegeben, halblebige Supportbands mit auf Tournee zu nehmen, sondern holen sich Gruppen ins Boot, die neben den legendären Bad Boys of Rock mithalten können. Mister Perry führt das näher aus.

"Wir touren gerade mit Cheap Trick, weil das eine Band ist, die schon überall gespielt hat. Wir haben eine große Schnittmenge an Fans. Kaum ein Cheap Trick-Fan mag Aerosmith nicht, und man findet kaum einen Aerosmith-Fan, der Cheap Trick nicht mag. Also bieten wir bei jeder Show drei Stunden lang maximales Entertainment für die Leute. Mit Kiss war es das gleiche. Wer Kiss mag, mag meistens auch Aerosmith und umgekehrt. Die Show von Kiss ist natürlich explosiver als die von Cheap Trick, mehr wie Karneval. Aber beide Bands sind berechtigterweise Headliner, und speziell für unsere Zielgruppe ist sowas das Beste, was wir bieten können. Wenn wir die beste Band mit auf Tour nehmen, die wir kriegen können, haben wir unser Ziel erreicht. Es sind nicht mehr allzu viele Gruppen wie unsere übriggeblieben. Und mit den jungen Combos ist das so eine Sache: Die verkaufen teilweise einen Haufen Platten und mögen die neuen Stars sein, aber es gibt nur wenige darunter, die eine wirklich gute Show liefern. Und das ist es, was wir wollen: Rock'n'Roll pur, mitten in die Fresse."


Das war zuviel für unsere gute Birgit Bräckle, den wohl größten Aerosmith-Fan der nördlichen Hemisphäre. Zum Glück war "nur" Joe Perry am Telefon und nicht ihr "Objekt der Begierde" Steven Tyler. Doch auch Herr Perry konnte eine Stunde lang schön ausgequetscht werden ... Das und noch mehr erfahrt Ihr im neuen Break Out 4/2004 - ab sofort druckfrisch am Kiosk oder im Bahnhofsbuchhandel.

Text Interview: Birgit Bräckle
Live-Pics: Dr. Christof Graf
Internet-Text: Sven Lohnert



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©breakout 04/2004