AXE
DIE MACHT DES SCHICKSALS


Plattenmäßig konnten Axe nach ihrer Reunion zwar wieder voll überzeugen, aber um die Fans total glücklich zu machen, fehlte noch das Sahnehäubchen in Form einer Tournee. Nachdem im letzten Jahr bereits Bobby Barth sowie Bob Harris einen Promo-Akustik-Gig in München absolviert hatten, war es im Frühsommer 1998 endlich soweit: Axe kamen für mehrere Club-Shows nach Deutschland.
Plattenmäßig konnten Axe nach ihrer Reunion zwar wieder voll überzeugen, aber um die Fans total glücklich zu machen, fehlte noch das Sahnehäubchen in Form einer Tournee. Nachdem im letzten Jahr bereits Bobby Barth sowie Bob Harris einen Promo-Akustik-Gig in München absolviert hatten, war es im Frühsommer 1998 endlich soweit: Axe kamen für mehrere Club-Shows nach Deutschland.

»Wir wußten im Vorfeld echt nicht, wie die Leute auf uns reagieren würden, ob sich überhaupt jemand für Axe live interessiert«, beginnt Bandkopf Barth das Gespräch im Mannheimer Lagerhaus. »Jedoch zurückblickend auf die bereits hinter uns liegenden Gigs, die in den unterschiedlichsten Venues stattfanden, kann ich nur sagen, daß wir alle sehr zufrieden sind. Wir haben auch schon Gespräche mit unserer Plattenfirma MTM geführt, ob man nicht eine längere Axe-Tour organisieren sollte, die uns dann für sechs Wochen quer durch Europa führen würde.«

Nach der ersten Best Of war ja auch mal eine Fortsetzung mit einem zweiten Teil angedacht. Sicherlich die beste Maßnahme, da das Ex-Label die Rechte an den alten Tracks einfach nicht freigibt.
»Ja, das stimmt. Wir haben mit der Arbeit an der Platte ‘20 Years From Home, Volume Two‘ auch schon begonnen. Das Ding soll irgendwann im Herbst auf den Markt kommen. Und daran wird sich dann nahtlos die Produktion des nächsten Albums mit ganz neuem Material anschließen. Du siehst also, wir stehen voll unter Dampf und wollen unseren Anhängern in der nächsten Zeit noch etliches bieten!«

Bleibt die Frage, ob Bobby Barth nicht böse darüber ist, daß der Axe-Motor erst jetzt anfängt, in Europa rund zu laufen?
»Nein, wirklich nicht. Das ist Schicksal, welches du einfach akzeptieren mußt. Manchmal kommen Dinge auf einen zu, die sich wirklich nicht beeinflussen lassen. Was hilft es denn, wenn du dich über Sachen ärgerst, die du nicht ändern kannst? Ich schaue auf die Ereignisse jetzt: Mit Auftritten in Deutschland hat‘s ja nun doch geklappt; ich freue mich darüber und genieße diese Zeit.«

Text Interview: Marco Magin
Text Internet: Marco Magin



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©breakout 9/2000