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Gutaufgelegt wie immer ist der ehemalige und bald erneute Magnum-Sänger bei diesem Interview. Und eigentlich kann man es sich schon fast sparen, Fragen zu stellen, denn der Mann plappert eh immer drauflos und überholt sich dabei schon mal selbst.
Mit "Middle Earth", der dritten Solo-Scheibe Bob Catleys unter den songschreiberischen Fittichen von Ten-Kopf Gary Hughes, geht es nach dem bombastischen Zweitwerk wieder ein wenig verhaltener, hintergründiger zur Sache. "Dieses Mal haben wir die Gitarren nicht so in den Vordergrund gestellt, das neue Album sollte ein wenig softer werden, vielschichtiger. 'Legends' war im Endeffekt eine Ten-Scheibe mit mir als Sänger. Man hört sicher nach wie vor sehr deutlich, wer hinter dieser Sache steckt, doch sollte nicht jedes Album gleich klingen. Zumal der Sound auch zu den Themen passen sollte", erzählt er leicht erkältet. Und er sieht nach wie vor nicht ein, selbst Hand an die Songs anzulegen. "Ich habe die fertigen Stücke erst gehört, als der Mix abgeschlossen war. Vorher hatte ich nur einen halben Eindruck, da ich mich lediglich mit meiner Singerei beschäftigt habe. Ich hatte von jeher großartige Songwriter an meiner Seite. Ob das nun Tony Clarkin [Magnum, Hard Rain] ist oder eben Gary. Gary schreibt mir einfach immer wieder Songs auf den Leib." |
Text: Eva-Maria Übelhack
Internet-Text: Sven Lohnert

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