SOUTHERN ROCK SPECIAL PT.3
Das letzte Duell


Jay Johnson

Wer hätte anfänglich gedacht, daß aus den Duellen mit den Südstaaten-Recken fast eine Regelmäßigkeit erwächst, denn unterdessen sind wir schon beim dritten Aufeinandertreffen! Und wer der Meinung gewesen ist, die bisherigen Kämpfe wären schwer gewesen, der ahnt nicht, was jetzt auf einen zukommt. Von einer Sekunde auf die andere wird es totenstill. Hat etwa die letzte Stunde geschlagen? Mehrere furchtlose Veteranen bahnen sich ihren Weg, die sich in all den Jahren sich durch nichts und niemanden haben aus der Bahn werfen lassen.

Southern Rock Allstars
Die glorreichen Vier

Bald ist es soweit, und die Southern Rock Allstars um den früheren Molly Hatchet-Klampfer Dave Hlubek und Ex-Blackfoot-Trommler Jakson Spires werden ihre zweite Attacke "Danger Road" auf ihre Anhänger loslassen. Kurz vor der Veröffentlichung quetsche ich den Schlagzeuger über das zu erwartende Werk ein wenig aus.

Wenn man die große Tourneeaktivität der Southern Rock Allstars in den Staaten betrachtet, wundere ich mich wirklich, daß die Herren überhaupt dazu gekommen sind, einen Nachfolger zu "Crazy Again" aufzunehmen.

"Wir haben uns in den Tourpausen immer regelmäßig dem zweiten Werk gewidmet", erklärt das frühere Schwarzfuß-Mitglied Jakson. "Daneben konnten wir in den Shows einen Teil des neuen Materials den Fans auch schon live vorstellen, und ich bin sehr zufrieden damit, daß die Sachen bei den Leuten gut angekommen sind. Dementsprechend hoffnungsvoll sind wir natürlich in bezug auf 'Danger Road' und würden uns freuen, wenn jeder was sich für sich in der Platte findet. Ich möchte jetzt nicht sagen, ob sich das Album stilistisch vom Vorgänger unterscheidet, weil ich noch viel zu stark in den Aufnahmeprozeß involviert bin. Aber letztlich ist unser musikalisches Motto sowieso ganz einfach: Wir machen, was wir mögen und was uns gefällt. Auf 'Danger Road' sind einige ganz neue Tracks, daneben Zeug, das ich früher für Blackfoot geschrieben habe, ein oder zwei Stücke von Tommy Crain und seinem Bruder Billy und hier und da ein paar Überraschungen. Mein letzter Kenntnisstand ist, daß im Gegensatz zum Einstand 'Danger Road' in den USA und Europa praktisch zeitgleich erscheinen wird und kein Bonus-Stück wie in der europäischen Fassung enthalten ist."

An ihren letztjährigen Auftritt beim "Sweden Rock"-Festival haben die Southern Rock Allstars nur gute Erinnerungen.

"Schweden war ganz toll für uns, und das ganze Team unseres Labels Record Heaven hat sich absolut rührend um uns gekümmert. Es war wirklich eine Freude, mit all den Leuten zu tun zu haben. Aber auch die Reaktionen der Fans haben uns sehr gutgetan, denn im Publikum herrschte ein richtiges Rock-Fieber. Wir alle würden uns über eine Europa-Tour jetzt zu 'Danger Road' unheimlich freuen. Klar, daß dann auch Deutschland auf dem Plan stehen muß, denn ich weiß noch aus Blackfoot-Tagen, wie viele Südstaaten-Anhänger es bei euch gibt."

Nach langen Jahren des Wartens wurden dieser Tage in "Highway Song - Live", "Siogo" und "Vertical Smiles" endlich drei Blackfoot-Scheiben erstmals offiziell auf CD rausgebracht. Zwar können die Re-Releases nicht mithalten mit den Bootlegs von 1997 mit geiler Aufmachung, tollem Sound und Bonus-Material satt, aber weil das nicht legale Zeug vergriffen ist und nur noch zu horrenden Preisen gehandelt wird, freuen sich alle Südstaatler dennoch darüber.

"Es ist ganz toll, daß die Scheiben nun endlich für alle als CDs erhältlich sind. Es gab in der Vergangenheit praktisch keine Show, wo ich nicht von Fans gefragt wurde, wie an die Alben dranzukommen ist. Wir müssen doch zusehen, daß diese Plattenfirmenleute nicht ihre hübschen Eigenheime verlieren, gell?"

Ein Problem des Südstaaten-Rock in den letzten Jahren war gewesen, daß es praktisch keinen Nachwuchs gegeben hat und die Szene fast ausschließlich von den Oldies dieser Richtung lebte.

"Ich glaube, daß die Talsohle durchschritten ist. Meiner Meinung nach können wir diesbezüglich wohl eine Wiederbelebung erwarten. Eine Menge neuer Bands wie The Lost Southern Boys halten die Flamme am Brennen."

Jay Johnson & Dave Hlubek (oben))


Charles Hart (oben)

Southern Rock Allstars
"Danger Road"
Record Heaven / SMIS
Ich weiß ja nicht, ob es sich bei der "Danger Road" um die Straße handelt, die direkt aus dem Plattenstudio in die Break Out-Redaktion führt, aber allen Widrigkeiten zum Trotz haben es die Verantwortlichen geschafft, uns den Zweitling der Southern Rock Allstars in allerletzter Sekunde zukommen zu lassen. Gegenüber dem Debüt hat die Truppe mit dem Ex-Blackfoot-Drummer Jakson Spires und dem früherem Molly Hatchet-Klampfer Dave Hlubek noch eine gute Schippe Qualität draufgelegt. Das Werk ist äußerst abwechslungsreich geraten und orientiert sich nicht nur am Südstaaten-Rock, sondern integriert noch Hardrock mit Seventies-Feeling (wie beim Thin Lizzy-Track "Southbound") nebst melodischen Sachen, und auch bluesig Angehauchtes darf nicht fehlen. Ein großes Plus ist das Songwriting, die SRA haben tolle Stücke kreiert wie das balladeske "This Broken Heart" mit wunderschönem Saxophon-Einsatz, "Man On A Lonely Mountain" oder aber den Southern-Kracher "The Hill". Ein Manko des Debüts war der Sound gewesen, und wenn ich jetzt diese Advance-CD zum Vergleich nehme, scheint es, als hätten die SRA auch da eine gewaltige Verbesserung erzielt. Bei solch einem Ergebnis nimmt man die "Danger Road" gerne.


The Regulators


"The Regulators" (1992)

"Bar & Grill" (1998)
The Regulators
Pechvögel

Sie sehen sich eigentlich gar nicht unbedingt als reinrassige Südstaaten-Combo, zumal The Regulators in Kalifornien angesiedelt sind. Sie betrachten sich eher als Boogie-Blues-Kapelle, die zwar auch Southern-Elemente in ihrer Musik hat, aber ansonsten mehr in der Tradition von Akteuren wie Bob Seger, Bad Company oder Foghat agiert.

Da aber jeder seine ihm zugewiesene Ecke haben muß und die im Falle der Regulators mal Southern-Rock hieß, haben sie das eben akzeptiert. Aber dennoch macht die Truppe schon immer ganz locker und unverkrampft die Musik, die ihr gefällt - egal, wie das letztlich stilistisch heißen mag.

"Nein, ich habe überhaupt keine Probleme damit, Interviews für ein Album zu geben, das in den USA schon vor einigen Jahren rausgekommen ist", freut sich Bassist Randy Smith über das Interesse aus Deutschland. "Außerdem ist die Version von 2002 etwas anders als das Original. Denn neben einem brandneuen Bonus-Stück haben wir die Platte auch komplett remastert und remixt. Wir sind mit der ursprünglichen Fassung nämlich nie so zufrieden gewesen, weil seinerzeit Zeitdruck herrschte und das alles doch etwas zu schnell abgewickelt worden ist. Nun sind wir zufrieden und finden, daß sich die zusätzliche Arbeit gelohnt hat. Während 'Bar & Grill' 1998 nur in den Staaten rauskam und woanders lediglich als Import erhältlich war, ist es jetzt als ausgleichende Gerechtigkeit gerade umgekehrt: In Europa wird 'Bar & Grill' bald regulär in den Läden stehen, während die Fans hier sich das Ding über den Importweg besorgen müssen", lacht Randy.

"Was die Zukunft angeht, bin ich optimistisch", erklärt Randy nach einigen Nackenschlägen für die Regulators. "Wir haben in Amerika eine treue Fan-Gemeinde und bekommen - obwohl wir in anderen Ländern nicht so bekannt sind - auch Mails aus Deutschland und Italien zum Beispiel. Klar ist der Southern-Markt nicht so groß wie bei anderen Musikrichtungen, aber wir erspielten uns in der Heimat über all die Jahre einige Anhänger und treten zudem häufig bei Biker-Festivals auf."

"Unser Labelchef wollte uns mit 'Bar & Grill' erst langsam hier aufbauen", erklärt Randy, warum die Regulators mit ihrem Zweitwerk nicht schon 1998 versuchten, auch außerhalb der USA einen Fuß in die Tür zu bekommen. "Nun sind wir der Meinung, es ist an der Zeit, wo wir es in anderen Ländern probieren können, zumal wir in Europa das richtige Label für uns gefunden haben. Mein guter Freund Phil McCormack [Sänger bei Molly Hatchet] meinte unlängst, daß die Situation für Southern-Bands in etlichen Ländern wie auch Deutschland sehr zufriedenstellend ist. Und mit den richtigen Geschäftspartnern im Rücken wollen wir's nun wagen. Ich denke auch, daß wir schnell nachlegen werden, wenn 'Bar & Grill' gut läuft. Eine neue Regulators-Platte ist praktisch schon fertig, und wir hoffen zudem, unser Debüt wiederveröffentlichen zu können. Es wäre schön, wenn das alles klappte und wir als Krönung noch eine Tour durchziehen könnten. Stell dir vor, die Southern Rock Allstars, Doc Holliday, Molly Hatchet, Alligator Stew und wir - das wäre doch ein feines Südstaaten-Paket! Ich war noch nie in Europa, habe allerdings einen Freund, der mal in Prag lebte. Der sagte zu mir: Wenn du nie in deinem Leben in Europa gewesen bist, dann hast du was verpaßt. Ich bin also extrem neugierig, meine Füße mal über den großen Teich setzen zu dürfen. Zwar sind die Regulators auch in Amerika fleißig unterwegs, so spielten wir zum Beispiel schon mit Lynyrd Skynyrd und werden im Frühsommer mit Bad Company und Styx Auftritte haben, aber außerhalb der Staaten in diesem Jahr - das wäre schön."

Trotz langer Jahre im Geschäft haben es die Regulators bisher nur auf zwei Platten gebracht. So lagen zwischen dem Debüt von 1992 und "Bar & Grill" satte sechs Jahre.

"Wir haben es halt wie die Gruppe Boston gehalten", scherzt Randy darüber, daß sich Boston-Mastermind Tom Scholz als Perfektionist im Studio immer massig viel Zeit läßt. "Mein Bruder Jimi Hughes war die treibende Kraft bei den Regulators. Wir hatten damals gerade unseren Deal mit einer Major-Company im Sack, die Platte war frisch draußen, und wir waren auf Tournee. Nach einem Auftritt fuhr Jimi zurück und wurde mitten in der Nacht vor seinem Haus erschossen. Wir alle waren natürlich wie gelähmt, und keiner wußte, wie?s weitergehen sollte. Jimi war für die Regulators so etwas wie Ronnie Van Zant für Lynyrd Skynyrd. Die Fans bewogen uns dann jedoch weiterzumachen, auch zum Andenken an Jimi. 'Bar & Grill' ist deshalb ihm gewidmet, wobei sich unsere Stimmung auch noch viele Jahre später im Songwriting niedergeschlagen hat. Daneben hatten wir über die Jahre noch Schwierigkeiten mit insgesamt drei Managements, die uns viel Pech einbrachten."

Da kann es mit den Regulators jetzt wohl nur vorangehen, denn an Negativ-Erlebnissen hatten die Herren wohl mehr als genug.

G'Loyd
"Live Nights"
Rockwerk Records / Internet
Richtige Veteranen in der Szene sind G'Loyd aus Düsseldorf, bei denen immerhin Leute mitwirken, die zuvor für Trans Am, STS-8-Mission und Hammersmith aktiv waren. 1986 brachten sie in "Without Guns And Glory" ihre erste LP raus, aber ins Leben gerufen wurde die Gruppe schon zehn Jahre vorher. Der aktuelle Jubiläumsstreich "Live Nights", zu ordern übrigens über die bandeigene Homepage www.g-loyd.de, zeigt deutlich, wofür die Truppe musikalisch steht: Kraftvoller Hardrock der alten Schule wird mit Heavy-Blues- und Südstaaten-Elementen gemischt. So entsteht ein heißes Gebräu, womit G'Loyd in den vielen, vielen Jahren ihres Bestehens gewiß manches Biker-Festival musikalisch aufgemischt haben dürften. Rauh und unverfälscht kommt das Quartett dabei rüber und hat nach 25 Jahren den Spaß an der Sache noch nicht verloren. Bester Beweis dafür sind die dreizehn Stücke auf "Live Nights", ein authentisches Dokument, das bei Tracks wie "Bright Shining Heart" oder aber der Hymne "We're On The Road Again" zeigt, wie sehr G'Loyd ihr Publikum mit ihrer ehrlichen Rock-Mucke überzeugen.


Nocturn
"Nocturn"
Nocturn Records / Internet
Aus Hamburg kommt das Quintett Nocturn, das auch schon einige Jahre aktiv ist und live eigentlich immer auf gute Resonanzen stieß. So spielte die Combo zum Beispiel so manche Show im Vorprogramm der Doc Holliday/Lizard-Tournee im letzten Herbst und bestätigte da den guten Eindruck, daß es auch hierzulande guten Südstaaten-Rock gibt. In "Nocturn" haben die Nordlichter nun auch endlich ihren ersten Longplayer mit einem echt coolen Frontcover vorgelegt, den ihr über die gut gestaltete Homepage www.nocturnband.com erwerben könnt. Zwar klingt die Scheibe vom Sound her stellenweise vielleicht ein wenig zu brav, aber man merkt auf jeden Fall, daß die Truppe Potential besitzt. Songs wie "Gettin' Restless Again", "Atlanta" oder aber das famose "Maydell" sind anspruchsvolle Southern-Unterhaltung im Stile von Lynyrd Skynyrd, The Allman Brothers und den frühen Outlaws. Schön übrigens auch das harmonische Zusammenspiel zwischen Gitarre und Keyboards, wobei es bei Nocturn nicht ins Gewicht fällt, daß sie nur einen Klampfer an Bord haben. Schön, daß man auch auf dem heimischen Markt in puncto Southern-Rock fündig wird.

SOUTHERN ROCK RE-ISSUES

The Outlaws
"The Outlaws"
"Lady In Waiting"
"Hurry Sundown"
Buddha Records / Bertus

Schon der Labelname verspricht Erleuchtung, und den haben Südstaaten-Freunde mit der Neuauflage der ersten drei Outlaws-Werke wohl auf jeden Fall. Zwar ohne Bonus-Stücke, dafür aber ordentlich remastert und mit ausführlichen Liner-Notes kommt kein ernstzunehmender Southern-Fan an dem Material vorbei, waren doch die Gesetzlosen um Hughie Thomasson und Henry Paul eine der prägnanten Combos dieses Genres. Dabei konnten die Outlaws schon in frühen Jahren auf prominente Unterstützung bauen: Für die ersten beiden Releases war der durch seine Tätigkeit für die Doors bekannte Paul A. Rothchild und auf "Hurry Sundown" der Eagles-Producer Bill Szymczyk für die Formation tätig. Und Glanzpunkte wie "Green Grass & High Tides", "There Goes Another Love Song", "Stick Around For Rock & Roll" oder "Hurry Sundown" sind songschreiberische Glanzlichter dieses Stils, die immer hell leuchten werden, auch wenn sie für heutige Maßstäbe bereits in grauer Rock-Urzeit Mitte der 70er entstanden.








Blackfoot
"Highway Song - Live"
"Siogo"
"Vertical Smiles"
Wounded Bird Records / AOR Heaven

Wie lange haben nicht nur Südstaaten-Anhänger darauf gewartet, daß diese Scheiben endlich auf CD rauskommen werden! Zwar gab?s 1997 die drei Werke als super aufgemachte Bootlegs mit massig Bonus-Stücken und einem vorzüglichen Klang, aber durch die geringe Auflage waren die Dinger in all den Jahren stark gesucht. Zwar fahndet der Rockmusik-Liebhaber bei den regulären Re-Issues vergeblich nach irgendwelchen Schmankerln, aber alleine daß es den flotten Dreier nun endlich offiziell gibt, ist für viele Genugtuung. "Highway Song - Live" von 1982 ist Hochspannung pur und zeigt Blackfoot in Hochform. Ich hatte seinerzeit das Vergnügen, die Herren im Vorprogramm der Scorpions erleben zu dürfen, und weiß von daher, was bei der Truppe live auf der Bühne abging. Für mich ist die Tonkonserve mit Überhammern wie "Gimme, Gimme, Gimme", "Good Morning", "Train, Train" und natürlich "Highway Song" nicht nur eine der besten Live-Scheiben im Südstaaten-Sektor, sondern ein unverzichtbares Album für jede Rocksammlung.
Mit dem Studio-Longplayer "Siogo" und dem Ex-Uriah Heep-Tastenmann Ken Hensley wechselten Blackfoot in deutlich melodischere Gefilde. Zwar nahmen beinharte Southern-Anhänger Blackfoot den Stilwechsel ziemlich krumm, aber dennoch bleibt unbestritten, daß Stücke wie "Send Me An Angel", "Crossfire" oder "Teenage Idol" durch den Einsatz der Keyboards mehr als gute Unterhaltung sind. Klar, daß seinerzeit der Übergang vom rauhen, ungeschliffenem Sound hin zu gemäßigteren Klängen für einige ein Sakrileg darstellte, aber ich finde, Blackfoot haben auf "Siogo" genau die perfekte Balance hinbekommen.
Anders sieht es auf dem 1984er Streich "Vertical Smiles" aus, vor dem sich bezeichnenderweise Gitarrist Charlie Hargrett verabschiedet hatte. Zwar war in der Zeit herum auch Bobby Barth von Axe für Blackfoot aktiv, doch der Niedergang der Schwarzfüße konnte nicht aufgehalten werden. Der Longplayer zeigte die Mannschaft noch AOR-lastiger als auf dem Vorgänger, aber vor allem das Songmaterial schwächelte gewaltig. So sind die wohl stärksten Sachen auf "Vertical Smiles" das schon von Nazareth gecoverte "Morning Dew" und das im Original von RMP verfaßte "A Legend Never Dies". Zwar hat die Platte mit den originalen Blackfoot nicht mehr so viel gemein, aber für die Sammlung ist das Ding immer noch gut genug, und Melodic-Freaks, die ansonsten mit Southern-Musik nicht so viel anfangen können, dürfte die Scheibe wohl auch gefallen.


Nun denn, mit dem dritten Teil ist das letzte Duell beendet. Das soll aber nicht heißen, daß sich das Break Out zukünftig den Schußwechseln mit den Südstaaten-Akteuren entziehen wird, aber ein unendlich in die Länge gezogenes Special würde irgendwann mal keinen Hund mehr hinterm Ofen vorlocken. Wir werden dem Southern-Genre auf jeden Fall treu bleiben; ob in Form von "normalen" Reviews und Interviews, einer unregelmäßig wiederkehrenden Kolumne oder sonstigen Beiträgen, wird derzeit in der Redaktion mit rauchenden Colts ausgefochten.

Allen Leuten, ob Einsteigern, Fortgeschrittenen oder Profis, sei die in deutsch gehaltene Webseite www.southern-rock.de ans Herz gelegt, die über das Genre so vielfältige Informationen bietet, daß man dafür nur dankbar sein kann. Neben Biographien und Discographien gibt's unter anderem noch einen Newsletter oder ein Chat-Forum, und man merkt ganz deutlich, daß da Fans für Fans am Werk sind. Wer noch mehr erfahren will, muß sich das neue Break Out 3/2002 - ab sofort druckfrisch am Kiosk oder im Bahnhofsbuchhandel, kaufen.

Text Interviews & Reviews: Marco Magin
Text Internet: Sven Lohnert



Mehr darüber gibt´s im Heft 3/02 nachzulesen!
Falls Ihr dieses Heft bestellen möchtet - einfach anklicken!


©breakout 03/2002