![]() Threshold 2004 |
Nummer sieben. Das siebte Studioalbum der englischen Prog-Metaller Threshold bringt ein in früheren Tagen oft gehabtes Phänomen zurück an die Tagesordnung: In den Anfangsjahren der Band gab es quasi zu jedem neuen Album einen Wechsel im Line-up, wie auch dieses Mal. Trotzdem unterstreicht die Truppe aus dem südenglischen Surrey, dem Prog-Mekka des Landes, daß sie sich völlig zu Recht an der Spitze der britischen Neo-Prog-Szene etabliert hat. Keyboarder und Gründungsmitglied Richard West gewährt Audienz.
Gratulation: Euer mittlerweile siebtes Studioalbum gehört wieder zur Crème de la Crème des Progressive-Genres. "Danke, wir sind mit dem Album auch sehr glücklich." |
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Inwieweit stört denn ein Line-up-Wechsel die kontinuierliche Entwicklung bei euch? In früheren Zeiten konnten wir uns eine Zeitlang quasi zu jedem Album über einen neues oder zurückgekehrtes Bandmitglied unterhalten. Jetzt hat euer Gründungsmitglied Jon Jeary die Segel gestrichen.
"Leider. Jon ist an einem Punkt im Leben angekommen, an dem er seinem Privatleben, seiner Familie mehr Aufmerksamkeit geben will. Die größte Veränderung durch seinen Weggang ist die, daß er meistens die Hälfte der Texte schrieb, ich dann die andere Hälfte. Das war schon eine Umstellung. Threshold lieben für gewöhnlich komplizierte Texte, mit denen man sich befassen soll, die zum Denken anregen. Wir nehmen uns viel Zeit für die Texte. Für dieses Album brauchten wir allein zwei bis drei Monate, um die fertigzuschreiben. Ich mußte nun die Texte alleine schreiben. Stundenlang saß ich da und grübelte über den Versen, das hat viel Spaß gemacht, aber meine Frau sah mich besorgt mit Papier und Stift dasitzen. Nein, ehrlich gesagt, hat sie mir sehr geholfen, wenn es darum ging, wie man etwas am besten ausdrücken könnte. Besonders, wenn es um Politisches oder Globales geht, ist es schwer, sich nicht anzuhören wie ein langweiliges Schulbuch, sondern das ganze mehr oder weniger poetisch auszudrücken. Das war im wesentlichen die Umstellung, die sein Weggang nach sich zog." ...Fortsetzung im neuen BREAK OUT 7/2004 - ab sofort druckfrisch am Kiosk!!! |
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Text-Interview: Sven Meyer
Text Internet: Sven Lohnert

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