Hier haben wir eine Auswahl der besten Importe des Monats für Euch getroffen!


Jimmy Barnes
„My Criminal Record“
Australien-Import/Import 

Achtung: Den neuen Studio-Longplayers der Down-Under-Rockikone Jimmy Barnes gibt es in zwei Versionen. So ist „My Criminal Record“ als Einfach-CD mit einem anderen Cover erschienen, wer jedoch in die Vollen greifen möchte, sollte sich die Doppel-CD mit vier Bonustracks zulegen. In Australien ist „My Criminal Record“ übrigens in einer limitierten und nummerierten Version mit einem Jimmy Barnes-Autogramm erschienen. Also Augen auf beim Kauf! Der charismatische Sänger mit der Reibeisenstimme hat auf seinen Soloplatten, die Scheiben mit seiner Stammband Cold Chisel lassen wir mal außen vor, etliche stilistische Richtungen präsentiert: knackiger Rock, Melodic Rock, Soul, Blues, R&B. Von daher ist im Vorfeld der Veröffentlichung von „My Criminal Record“ die Frage präsent gewesen, in was für ein Genre sich Jimmy Barnes jetzt bewegen wird. Eine dezente Antwort gab es Ende 2018, als bei den zwei Live-Konzerten hierzulande auch Brandaktuelles gespielt wurde, das Power ohne Ende bot. Das Titelstück „My Criminal Record“, „I’m In Bad Mood“, „My Demon (God Help Me)“ – lauter Kracher. Aber selbst bei ruhigeren Nummern wie dem John Lennon-Song „Working Class Hero“ bleibt keine Zeit zum Luftholen, kommt das Ding mit einer Intensität rüber, dass man voller Ergriffenheit Niederknien möchte. Als Co-Songwriter wirkt bei dem aktuellen Silberling Cold Chisel-Bandkumpel Don Walker mit. Produziert hat diese grandiose Scheibe Kevin Shirley (unter anderem Joe Bonamassa, Black Country Communion), der zusammen mit seinem Team „My Criminal Record“ eine Wucht sondergleichen verliehen hat. Der Longplayer besitzt Hochspannung pur und das zu jeder Sekunde: Die Bruce Springsteen-Nummer „Tougher Than The Rest“ und „Money And Glass“ sind nur zwei weitere Beispiele für dieses Hammerwerk. Großes Kino, ganz großes sogar!

Marco Magin




3rd Ear Experience
„Ear To Space“
US-Import/Amazon 

Der gebürtige Südafrikaner Robbi Robb ist ein außergewöhnlicher Musiker. Das hat er vor vielen Jahren schon mit Tribe After Tribe deutlich gemacht, wenngleich die Combo trotz aller Klasse leider immer ein Insider-Tipp blieb und in Europa mehr Anerkennung fand als in Robbs Wahlheimat USA. Tribe After Tribe sind wohl Geschichte, konzentriert sich Robbi seit langen Jahren auf 3rd Ear Experience, mit denen er in wechselnden Besetzungen sehr Gehaltvolles kreiert. In der Mojawe-Wüste im Westen Nordamerikas, weit weg von der Zivilisation, sind 3rd Ear Experience zu Hause, sicherlich das richtige Umfeld, um solch einen Sound wie bei „Far To Space“ zu kreieren. Die Long-Tracks entführen einen in einen Klangkosmos, der wie ein Schwarzes Loch mit seiner enormen Anziehungskraft wirken kann, vorausgesetzt natürlich, man steht auf einen Mix aus Psychedelic, Space Rock, Krautrock-Elementen, World Music-Anleihen, elektronischer Mucke und auch experimentellen Parts. Die Wirkung der fast ausschließlich instrumentalen Titel wie „Anam Cara“ oder „Dreams Of The Caterpillar“ kommt langsam, dafür aber mit aller Macht.

Marco Magin  


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