Hier haben wir eine Auswahl der besten Importe des Monats für Euch getroffen!


Erik Norlander
„Surreal“
US-Import/Empire Music

Der letzte Solo-Output des Keyboarders Erik Norlander liegt schon satte sieben Jahre zurück. Nun verwöhnt uns der Musiker, der mit Tätigkeiten bei den Rocket Scientists, Lana Lane, als Ex-Mitglied von John Payne’s Asia und aktuell in der Last In Line-Tourband um ehemalige Dio-Musiker über ein breites Betätigungsfeld verfügt, endlich wieder mit einer Platte unter eigenem Namen. Auf dem Ding sind etliche Gäste wie Jeff Kollman, Don Schiff oder Alastair Greene zu finden, und auch Norlanders Frau – Lana Lane – wirkt bei dem einzigen Titel mit Gesang „Surreal“ mit. Vielschichtig ohne Ende und häufig mit einer deutlichen Rock-Attitüde, so ist Erik Norlander jetzt unterwegs, nachdem seine letzten Scheiben einen stilistisch doch anderen Anstrich hatten. Einflüsse sind auf dem tollen Opus etliche zu finden: Emerson, Lake & Palmer, Mike Oldfield und noch etliches mehr. Schon der Titeltrack „Surreal“ präsentiert elf Minuten lang dermaßen viele Arrangements und Stimmungen von zerbrechlich bis kräftig rockend. Die CD dreht sich knapp eine Stunde im Player, klingt hervorragend und gefällt wie bei Erik Norlander üblich mit einer tollen Verpackung plus einem fetten Booklet.


Aisles
„Hawai“
Chile-Import/Internet

Die Prog-Formation Aisles aus Chile, deren Vorgängerscheibe „4:45 AM“ von 2013 bereits bei uns besprochen wurde, legt nun in „Hawai“ einen neuen Output vor, bereits ihr vierter Studiostreich. „Hawai“ ist ein extrem ambitioniertes Unterfangen und kommt als klasse aufgemachte Doppel-CD. Aisles war der Sinn nach einem Konzeptalbum, so daß wir eine intelligente und nachvollziehbare Story präsentiert bekommen. Wir schreiben das Jahr 2300, die Menschheit muß sich nach alternativen Lebensräumen umschauen, da die Erde unbewohnbar geworden ist. Dank etlicher schlauer Köpfe ist dies auf Raumstationen im All möglich, wobei die Bedingungen dort natürlich anders als gewohnt sind. Aisles erzählen die Geschichte auch musikalisch gekonnt, wobei vor allem Prog-Anhänger, die auf Akteure wie Pendragon, IQ oder Arena stehen, an „Hawai“ Gefallen finden sollten. Okay, die eine oder andere Länge ist schon vorhanden, könnten manche Titel etwas kürzer ausfallen und zudem eine Spur knackiger sein, das ist jedoch Jammern auf einem hohen Niveau. Vom Klang her fällt „Hawai“ absolut überzeugend aus, so daß ich summa summarum vor der Aisles-Leistung meinen imaginären Hut ziehe.



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