Hier haben wir eine Auswahl der besten Importe des Monats für Euch getroffen!


Mother Misery
„Megalodon“
Schweden-Import/Amazon

Nach dem gigantischen Urzeit-Hai Megalodon hat der Schweden-Vierer Mother Misery sein aktuelles Werk genannt, das nun bereits sechste, eingeschlossen die beiden EPs. Rund drei Jahre nach „Deadication“ und etlichen Live-Erfahrungen mehr gefällt das Werk mit seiner Mischung aus knackigem Hardrock, eine gewissere Portion heftigem Rock ’n’ Roll, das alles jedoch garniert mit einer guten Balance zwischen Rauheit und Melodie. Das heißt also, dass Mother Misery nie wild drauflosknüppeln, in ihrer Mucke immer genügend Ecken und Kanten haben. Manchmal erinnert mich die Combo an eine etwas modernere Version der US-Formation Lillian Axe, dazu etwas D.A.D. mit Metal aufgepeppt. Gefangene werden auf „Megadolon“ keine gemacht, was heißt, dass die zehn Titel nie ausufernd werden, sondern man schnell auf den Punkt kommt, sodass nach knapp 39 Minuten Schluss ist. Und dies getreu dem Motto: In der Kürze liegt die Würze.
Marco Magin



Hackensack
„The Final Shunt“
UK-Import/Amazon

Tief in die britische Rockgeschichte tauchen wir mit Hackensack ein, die zwischen 1968 und 1974 aktiv gewesen sind. „Up The Hard Way“, ihr leider einziger regulärer Longplayer zu Lebzeiten, kam 1974 heraus, kurz danach war leider Schluss. Und was vielen vielleicht nicht mehr bewusst ist, war ein gewisser Nicky Moore seinerzeit bei Hackensack aktiv, genau der stimmgewaltige und von der Statur kräftige Shouter, der später dann bei Samson Bruce Dickinson ersetzte. Auf „The Final Shunt“ hat er nun Hackensack reformiert, um Demos aus den frühen Siebzigern endlich zu richtigem Leben zu verhelfen, da das damalige Label in „Movin’ On“ leider nur eine Single rausbrachte. Neben altem Hackensack-Material befindet sich auf „The Final Shut“ zudem noch etwas neu Aufgenommenes von Samson: „Front Page News“, jetzt in der Hackensack-Version, und das bisher unveröffentlichte „Play Dirty“. Hardrock mit einem deftigen Blues-Touch, alles schön dreckig und spartanisch – Hackensack in der Neuzeit klingen wie früher.
Marco Magin


Albert Bouchard
„Surrealist“
US-Import/Internet

Wie sein Bruder Joe Bouchard hat auch Albert Bouchard ein weiteres Soloalbum rausgebracht. Im Gegensatz zu Joe hat Uncle Albert allerdings keine Lust, das Ding über seine Homepage außerhalb Amerikas zu verticken. Sendungen einzelner CDs seinen zu kompliziert und unverhältnismäßig teuer. Bleibt also nur der Gang zu Online-Händlern, und wer ein signiertes Exemplar mag, muss auf Bekannte/Verwandte in den USA zurückgreifen. Klar, dass bei dem ehemaligen Blue Öyster Cult-Schlagzeuger in einigen Titeln immer mal wieder Einflüsse seiner Ex-Band hervorschimmern, immerhin ist er ein wichtiges Mitglied gewesen, aber von den Arrangements her ist die Sache weit aus weniger Richtung Hardrock ausgerichtet. Stilistisch ist „Surrealist“ nicht leicht einzuordnen: Rock, sicherlich auch hardrockige Parts, Psychedelic, Singer/Songwriter-Parts und mehr. Albert Bouchard spielte fast alle Instrumente selbst ein, übernahm zudem größtenteils den Leadgesang. Ein sehr vielschichtiges und interessantes Werk, das man mehrmals hören muss, um es komplett zu knacken.
Marco Magin


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