Hier haben wir eine Auswahl der besten Importe des Monats für Euch getroffen!


Dana Fuchs
„Love Lives On“
US-Import/Amazon

Es ist unglaublich, aber wahr: Um dieses Album realisieren zu können, hatte die grandiose Sängerin im Vorfeld eine Fundraising-Aktion gestartet. Glücklicherweise kam genügend Kohle zusammen, die es Dana ermöglichte, ihre Songs, die sie zum größten Teil mit ihrem langjährigen Gitarristen Jon Diamond und bisweilen mit der Hilfe einiger anderer Freunde geschrieben hat, in den Ward Archer Studios in Memphis mit hochkarätigen Szene-Musikern aufzunehmen und über ihr eigenes Label Get Along Records zu veröffentlichen. Wer Dana jemals live erlebt hat, weiß, dass sie voller Empathie und Emotionen ist und in ihren Songs die schmerzhaften familiären Verluste und Dramen, die sie erlebt hat, aufarbeitet. Trotz allen Leides strahlt sie eine positive Lebenseinstellung aus und fordert das Publikum auf, das Leben zu genießen. Genau darum geht es auf „Love Lives On“ auch. Es ist das persönlichste Album Danas. Mit der Geburt ihres Babys bald nach dem Tod ihrer geliebten Mutter hat Dana neuen Lebensmut gewonnen, der die Quintessenz dieser Platte ist, welche sie als neuen Anfang für sich sieht. Musikalisch bewegt sich Dana auf ihrem gewohnten Terrain von Blues, Rock, Soul und Americana mit einem Schuss Gospel. Eine gehörige Brise Würze ins Spiel bringen Organist Reverend Charles Hodges und die Grammy-gekrönten Bläser der Bo-Keys. Dass Dana zu den besten Sängerinnen des Genres gehört und sie es wunderbar versteht, ihre Gefühle wie Trauer, Leid, Liebe und überbordende Lebensfreude dem geneigten Hörer voller Passion zu vermitteln, beweist sie einmal mehr eindrucksvoll!
Martin Pietzsch



The Lizardz
„River To Nowhere“
US-Import/Internet

Seit dem ersten The Lizardz-Longplayer „Eyeblinder“ sind bereits einige Jahre ins Land gegangen und nun liegt endlich ein Nachfolger vor. Gegenüber dem tollen Debüt hat die US-Formation viele Schritte nach vorne gemacht. Unglaublich, was das Quintett da abliefert. Stilistische Einflüsse von Blue Öyster Cult, The Who, The Cars bis hin zu Fleetwood Mac mit Bob Welch, was einen unweigerlich zu dessen Truppe Paris bringt. Gigantisches Songwriting verzaubert bei Titeln wie „Dirty Town“, „River To Nowhere“, „In Your Room“ oder den Nummern „Gypsy Math“ „Ordinary Skies“ mit ihrem Pink Floyd-Touch. Die Platte ist vielseitig ohne Ende, grandiose Arrangements plus einem faszinierenden Sound. Etliche größere Acts sollten sich an Platten wie „River Is Nowhere“ ein Beispiel nehmen, wie eine Aufnahme zu klingen hat. Das gelingt also auch mit einem kleineren Budget. Eintauchen in einen großartigen Rock-Exkurs, der begeistert, zu jeder Sekunde Hochspannung pur liefert, einen nicht mehr loslässt. Was soll man über musikalische Perfektion große Worte verlieren: Let the music do the talking ist das Schlagwort für „River To Nowhere“, ein Fluss, auf dem ich gerne in die Unendlichkeit treibe.
Marco Magin


Mother Misery
„Megalodon“
Schweden-Import/Amazon

Ein kurzer biologischer Exkurs: Der Megalodon war ein gigantischer Haifisch in der Urzeit, dessen Maximallänge bis zu zwanzig Meter betragen hat. „Megalodon“ hat die schwedische Formation Mother Misery ihren aktuellen Longplayer genannt, mit dem sie auch ganz kräftig zubeißt. Seit ihrem Debüt „Grandiosity“ von 2004 hat das Quartett weitere zwei Longplayer und zwei EPs rausgebracht und nun „Megalodon“. Der Silberling läuft zwar nur knapp 39 Minuten im CD-Player, ist aber sehr kurzweilig geraten und zudem knackig produziert. Heavy Rock, satte hardrockige Elemente, dazu eine Spur von dreckigem Street Rock: Mother Misery machen keine halben Sachen. Okay, das Rad haben die Jungs nun wirklich nicht neu erfunden, aber lieber bodenständige Klänge, die aus tiefer Überzeugung kommen, als irgendein gekünstelter Dreck. Und so haben Tracks wie die erste Singleauskopplung „Ashes Of Your Crown“ oder „Megalodon“ und „Eyes Of The Innocent“ eine gehörige Portion Dreck unter den Fingernägeln.
Marco Magin


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