Hier haben wir eine Auswahl der besten Importe des Monats für Euch getroffen!


Huis
„Neither In Heaven“
Kanada-Import/Amazon

Prog-Klänge aus Kanada? So viel mag mir da nicht einfallen: Mystery gehören auf jeden Fall dazu. Und das ist auch ein gutes Stichwort, denn dort ist der Bandkopf Michel St-Père (Gitarre, Keyboards), der auch bei Huis mitwirkt. Nach „Despite Guardian Angels“ (2014) folgt nun in „Neither In Heaven“ in der fast gleichen Besetzung die Nachfolger-Platte. Häufiger werden Huis dem Neo Prog-Genre zugeordnet, für mich in der Regel ein Ausschlußkriterium, finde ich Akteure aus dieser Richtung zumeist stinklangweilig. Die eine oder andere Ausnahme ist sicherlich da, aber ansonsten schalte ich bei Neo Prog schnell ab. Huis sind da von einem ganz anderem Kaliber, gefallen auf „Neither In Heaven“ durch gescheites Songwriting, häufig auch mit melodischen Einflüssen, und selbst Longtracks wie „Memories“ oder das phantastische Abschlußstück „Nor On Earth“ glänzen mit Abwechslung in den Arrangements. Zehn Lieder und fast 70 Minuten Spielzeit: Respekt. Dazu eine Aufmachung als Digipack und mit einem fettem Booklet mit Pics und Lyrics. Ein Besuch der Huis-Homepage lohnt sich übrigens, denn dort erhält man „Neither In Heaven“ signiert, als Bundle mit einem Shirt und andere Nettigkeiten.
Marco Magin


Femme Fatale
„One More For The Road“
US-Import/Internet

1988 sah die Welt für Sängerin Lorraine Lewis und ihre vier männlichen Mitstreiter gut aus. Man hatte einen Deal mit dem Major-Label MCA, dazu die Tracks „Waiting For The Big One“ sowie „Fallin’ In And Out Of Love“, die häufig bei MTV gespielt wurden. Hair Metal war in, dazu noch eine attraktive Frontfrau: Alle Türen schienen offen. Doch die Plattenfirma verlor das Interesse an Femme Fatale, man wollte sich lieber auf die Solokünstlerin Lorraine Lewis konzentrieren. Dazu kamen eine schwere Krebserkrankung ihrer Managerin und weitere Probleme, die dazu führten, daß nichts richtig voranging. Mit Femme Fatale ist Lorraine Lewis seit einiger Zeit wieder aktiv, allerdings als reine Frauen-Combo, darunter auch Mitglieder der Iron Maidens. Aus den Zeiten nach dem Femme Fatale-Erstling hat Lorraine Lewis etliche Demoaufnahmen retten können, die nun unter „One More For The Road“ erhältlich sind. Klar, daß man da soundliche Abstriche machen muß, aber der rauhe und unverfälschte Klang der 14 Titel mit einer Spielzeit von 65 Minuten hat was für sich. Im Booklet findet sich übrigens ein Originalautogramm von Lorraine Lewis. Das Ding habe ich bei verschiedenen Anbietern in den Staaten gesehen, wobei sich die Versandgebühren gewaltig voneinander unterscheiden. Deshalb das Internet aufmerksam checken.
Marco Magin



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