Hier haben wir eine Auswahl der besten Importe des Monats für Euch getroffen!


The Voodoo Fix
„Back For More“
US-Import/Amazon

Wow, der neue Streich von The Voodoo Fix pumpt gewaltig Groove in die Luft. Ja, die weißen Jungs sind im Rock beheimatet, unterlegen jedoch viele ihrer Titel mit einem fetten Funk-Anteil, sodaß bei Sachen wie „Back For More“ und „Voodoo“ die Hütte richtig brennt. Und selbst wenn’s bei einer schnelleren Nummer wie „Coming Home“ mal in Richtung Rock ’n’ Roll geht, ist das Baßfundament sensationell. Rock, R&B, Blues, Soul und Funk sind die Bestandteile auf „Back For More“, wobei die musikalischen Einflüsse bei Prince beginnen, über The Black Keys bis hin zu Lenny Kravitz, Mother’s Finest und Dan Reed Network gehen, wobei die Aufzählung der stilistischen Einflüsse sicherlich unvollständig ist. Im September dieses Jahres wollen The Voodoo Fix auf Europa-Tournee kommen.
Marco Magin


Michael Stanley
„In A Very Short Time“
US-Import/Amazon

Es ist für mich absolut nicht nachvollziehbar, warum Michael Stanley hierzulande so unbekannt ist. Der Sänger und Gitarrist ist seit den 70ern aktiv, wobei mit den ersten Scheiben als Michael Stanley Band er in Deutschland zumindest etwas an Aufmerksamkeit erzielen konnte. Die letzten gut 25–30 Jahre jedoch wird er in hiesigen Breiten quasi totgeschwiegen, sind seine Veröffentlichungen zumeist nur als Import erhältlich. An der Qualität der Silberlinge kann’s wirklich nicht liegen, denn wer auf Leute wie Bob Seger steht, der müßte auch Michael Stanley in sein Musikherz schließen. Nach dem tollen Longplayer „And Then …“ von 2015, der auch bei den Importen besprochen wurde, legt Michael Stanley in „A Very Short Time“, das 2016 veröffentlicht wurde, gleich wieder nach. Keine Ahnung, wie er das im gesetzten Alter hinbekommt, aber das Werk ist mit seinen insgesamt dreizehn Titeln schlicht und ergreifend umwerfend. Der rockige Opener „The Reckockning“ macht Spaß ohne Ende, „Everybody Leaves“, ein Duett mit Jennifer Lee, erinnert nicht nur durch die feinen Saxofon-Parts etwas an Gerry Rafferty. Über eine Stunde lang fasziniert „In A Very Short Time“, das übrigens durch Bill Szymczyk (unter anderem The Eagles) mal wieder gekonnt abgemischt worden ist. Angesichts der Qualität von „In A Very Short Time“ ist etwas anderes als die Import-Tipp-Würdigung unmöglich.
Marco Magin



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