Hier haben wir eine Auswahl der besten Importe des Monats für Euch getroffen!


Brother Hawk
„Big Medicine“
US-Import/Internet

Brother Hawk sind ein Quartett aus Atlanta, das in „Big Medicine“ seinen Einstand serviert. Im Herbst kommen die Jungs auch zu uns auf Tournee und sollten für alle diejenigen interessant sein, die auf die Mischung aus Blues, Rock, Southern-Elementen und ein paar dezenten Singer/Songwriter-Einflüssen stehen. Im Internet sind Beschreibungen zu lesen, die spotten jeder Beschreibung: Da ist von Höllenfeuer und anderem Unfug die Rede, was für ein Schwachsinn. Live mag sich die Sache vielleicht anders anhören, aber wir widmen uns hier ja der CD. Auf „Big Medicine“ wird das Gaspedal nur selten durchgedrückt, pardon, reitet man nicht im schnellen Galopp durch die Landschaft. Brother Hawk agieren eher verhalten, zumeist im Midtempo – aber dadurch nicht minder packend. Wunderbare Nummern wie „Big Medicine“, „Have Love Will Travel“ oder „No Room To Rust“ fesseln durch eine häufig schwermütige Stimmung, die einen durchzieht und nicht mehr losläßt.


The Dukes Of 1987
„Retroderelict“
US-Import/Internet

Es ist extrem wichtig, auch Musik abseits des breiten Geschmacks eine Plattform zu bieten, und von daher ist dieser Release gerade prädestiniert, als Import-Tip gewürdigt zu werden. The Dukes Of 1987 haben in Deutschland – aber nicht nur bei uns – sicherlich nur wenige auf dem Schirm, dabei lebt dieses Projekt um die beiden Hauptakteure Jamie Bruhn von den Lizardz und Songwriter-Partner Dana Saeger schon lange, sehr lange sogar. Von den ersten Gedanken bis zur Umsetzung dauerte es viele, viele Jahre, doch nun liegt in „Retroderelict“ endlich das Produkt als CD, Download und Kassette (!!!) vor. Siebzig Minuten lang bieten uns alle Beteiligte einen Musik-Cocktail, der es in sich hat. Die stilistischen Referenzen sind vielfältig ohne Ende: Wishbone Ash, Leonard, Tom Waits, Hawkwind, Blue Öyster Cult und massig mehr. Logisch, daß hinter solch einer ambitionierten Sache auch ein Konzeptalbum stecken muß, über das uns Jamie Bruhn noch erzählen wird. Als Gäste konnten The Dukes Of 1987 eine Vielzahl an Musikern begrüßen: Blue Öyster Cult-Gitarrist Richie Castellano war ebenso mit dabei wie Ric Parnell (Atomic Rooster), Pete Thompson (Robin Trower) oder Jerry King (Cloud Over Jupiter). Wie gesagt: Für das das Mainstream-Publikum sind The Dukes Of 1987 sicherlich nicht, aber wer auf innovative und intelligente Rock-Unterhaltung steht, sollte dieser Platte mit satten 70 Minuten Spielzeit unbedingt Gehör schenken.
Marco Magin



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