Hier haben wir eine Auswahl der besten Importe des Monats für Euch getroffen!


Eldorado
„Riding The Sun“
Spanien-Import/Internet

Lange suchten die spanischen Konquistadoren nach El Dorado, dem sagenumwobenen Goldland, das im Inneren des nördlichen Südamerika liegen sollte. Gefunden haben sie natürlich nichts, das wissen wir heute mit einigen Jahrhunderten Abstand. Ein El Dorado existiert jedoch – und zwar auf der iberischen Halbinsel. Denn was uns das Quartett Eldorado schon seit Jahren an toller Musik serviert, ist wahrhaft „golden“ und über alle Zweifel erhaben. An dieser Stelle haben wir die Band schon häufiger vorgestellt, und nun liegt endlich der neue Longplayer „Riding The Sun“ vor. Der Rundling ist wirklich so heiß, wie im Plattentitel angekündigt, denn in puncto Classic Rock schöpfen die Jungs wieder aus dem Vollen. Jeder Titel ist da ein Treffer, egal ob schneller oder etwas langsamer im Tempo. Besonders die Abwechslung mit Gitarre (elektrisch sowie akustisch) und Tasteninstrumenten macht Nummern wie „Forever On The Run“, „As It Should Be“, „Looking At The Stars“, „The Servants“ oder „She Rules The Sky“ zu einem Erlebnis mit Gänsehaut. Songwriting, Arrangements, Produktion: alles bestens. Mich wundert wirklich, daß Eldorado noch immer ein Geheimtip sind, denn bodenständigen Rock auf dem Level – und das bereits seit Jahren! – gibt‘s nicht so häufig. Ich kann mich an „Riding The Sun“ nicht satthören, zumal das Werk – das es sowohl als CD als auch LP gibt – wunderbar warm und analog klingt. Checkt die Eldorado-Homepage eldoradorockband.com, um diesen Release, den es auch in Spanisch gesungen gibt, und andere Nettigkeiten zu erhalten.

Marco Magin

Redwolves
„Walking Roads“
DK-Import/Internet

Soziale Netzwerke haben auch ihre guten Seiten, stößt man da immer mal wieder auf Gruppen, die sonst an einem vorbeigegangen wären. So bin ich auf Facebook zufällig an Redwolves geraten, die Werbung für ihre Debüt-EP „Walking Roads“ machten. Kurz das Songmaterial angeklickt, und mir war gleich klar, daß ich den Fünfer unbedingt im Break Out vorstellen möchte. Zwar sind auf dem Silberling mit knapp zwanzig Minuten Spielzeit nur vier Tracks, doch die haben es in sich und lassen aufgrund ihrer Power fest daran glauben, daß der Rock ’n’ Roll weiterhin eine Zukunft hat. Nehmt Akteure wie die Rival Sons, The Temperance Movement, Wolfmother, dazu noch eine Spur Led Zeppelin und Fastway: souveräne Mucke mit Hammernummern wie „Farewell“ und „The Barbier“. Das ist Rockmusik, die einem unter die Haut geht. Unbedingt antesten!
Marco Magin


Destiny
„Climate Change“
Schweden-Import/Internet

Destiny aus Schweden sind Spätzünder – obwohl schon seit 1982 aktiv, veröffentlichten sie erst 2005 (!) ihr neu aufgenommenes, bis dahin nie erschienenes Debütalbum von 1985. Elf Jahre später sind sie wieder mit einer Platte am Start, und die nennt sich „Climate Change“, was ja wirklich auf unsere Welt zutrifft. Das Cover paßt auch zum Thema. Musikalisch ist die Band mit den vielen Ex-Musikern (Wahnsinn, schaut mal bei Wikipedia!) typisch schwedisch, und man zockt eine Art geradlinige, leicht kommerziellere Version von Candlemass mit Messiah Marcolin am Gesang, was 2016 wirklich gut klingt, da mir solche Musik irgendwie fehlt, auch bei Candlemass mit Rob Lowe die letzten Jahre. Frontmann Jonas Heidgert dominiert die Lieder von der ersten Sekunde an! Da Destiny elf Jahre nichts veröffentlich haben, lassen sie sich nun mit der Spielzeit der CD nicht lumpen und bleiben eigentlich immer auf gleichem und gutem Niveau. Ach ja: Bitte nicht mit der gleichnamigen deutschen Metalcore-Combo (R.I.P.) verwechseln. Schade, daß die Scheiben aus den 80ern bei uns nicht veröffentlicht wurden. Wer auf Doom, Heavy Metal, schwedische Bands, alte Candlemass und so weiter abfährt, kann hier eigentlich wenig falsch machen!
Thorsten Dietrich


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