Heartwind
„Higher And Higher“
AOR Heaven/Soulfood

 

 

Der Newcomer des Monats bezieht sich auf Bands, Musiker oder Projekte, die bislang in dieser Form noch nichts veröffentlicht haben.

Wer steht auf Musik der Marke Whitesnake, Journey, Foreigner oder Def Leppard? Hände hoch! Dann aufgepasst und gut gefunden: Mit Heartwind habt Ihr ab sofort eine neue Band, die Ihr abfeiern könnt. Wenn sich eine neue Melodic Hard Rock-Truppe in Schweden gründet, hat man immer den Verdacht, dass der schwedische Tausendsassa Erik Martensson (Eclipse, W.E.T.) seine Hände im Spiel hat. Im weitesten Sinne ist das auch bei „Higher And Higher“ so, denn Erik Martensson hat das Album mit seinem Mastering veredelt. Produziert wurde das Debüt von Frederik Folkare (Unleashed, Adrenaline Rush, Eclipse). Der Sound ist auch großartig geworden. Hier bieten die Schweden, die sich aus Mitgliedern von Bands wie The Poodles oder Narnia zusammensetzt, feinsten Hardrock, der glatt aus den Achtzigern hätte stammen können. Doch während es unzählige Bands gibt, die nur plump kopieren, merkt man Heartwind die Verbeugung vor ihren Idolen an. Die Songs sind großes Kino und man wünscht sich förmlich, die Truppe in einem großen Stadion zu hören, denn dafür wurde das Album gemacht. Schon der Opener „Higher And Higher“ atmet diese Atmosphäre. Schließt einfach die Augen beim Hören und schon kommt Ihr Euch vor, als ob Ihr im altehrwürdigen Wembley Stadion inmitten von Tausenden Fans steht und Heartwind abfeiert. Die Songs bleiben im Ohr und schon beim zweiten Durchlauf will man lauthals mitsingen. Jeder Track auf diesem Album hat das, was vielen modernen Rockbands heutzutage fehlt: Herz und Seele. Klar ist das Album auf Kommerz gepolt, aber es wirkt niemals steril, wie es bei den meisten modernen Acts ist, wenn man den Sound unbedingt kommerziell halten möchten. Nein, hier hat jemand eindeutig seine Hausaufgaben gemacht. Ich hoffe auf einen baldigen Nachfolger und warte darauf, dass die Jungs in naher Zukunft gemeinsam mit Bands wie Bon Jovi, Whitesnake oder Def Leppard auftreten.
Pat St. James


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