RSO
„Radio Free America“
BMG Rights/Warner

 

 

Der Newcomer des Monats bezieht sich auf Bands, Musiker oder Projekte, die bislang in dieser Form noch nichts veröffentlicht haben.

Richie Sambora hat seine Kollaboration mit Orianthi eher ungewöhnlich angegangen. Es sind erst einmal zwei digitale EPs sowie zwei digitale Singles veröffentlicht worden. Diese finden sich nun fast vollständig auf dem ersten richtigen Album des Duos wieder – mit dem nicht gerade bescheidenen Titel „Radio Free America“. Aber wieso bescheiden sein?! Immerhin handelt es sich hier um das neue Projekt des langjährigen Bon Jovi-Gitarristen und der ehemaligen Michael Jackson- und Alice Cooper-Gitarristin. Und produziert hat – mit der Ausnahme vom von Orianthi großartig gesungenen und produzierten „Blues Won’t Leave Me Alone“ – Bob Rock. Das Ergebnis: ein relativ zeitgemäß klingendes Poprock-Album. Was aber auf keinen Fall negativ gemeint ist. Die Stimmen der beiden Protagonisten ergänzen sich perfekt. Das überragende Können auf den sechs Saiten wird oft zurückgefahren, um die Songs und die immer ins Schwarze treffende Hooklines noch mehr hervorzuheben. Bei den ersten 2–3 Hördurchgängen konnte ich mich an diesen neuen Weg nicht so ganz gewöhnen – immer diese Erwartungshaltungen … – inzwischen aber läuft „Radio Free America“ bei mir auf Dauerschleife, denn es gibt hier unter den fünfzehn Songs sehr viel zu entdecken. Normalerweise verzichte ich auf so etwas, aber um einen etwas leichteren Zugang zum Gesamtwerk zu absolvieren … Fangt an mit „Rise“, „Masterpiece“ und dem von Sambora mit unglaublicher Inbrunst gesungenen „Take Me“. Der Rest kommt nach und nach. Dieses Album kann man sehr oft hören und selten war ein Titel so passend. Sambora und Orianthi nahmen sich die Freiheit, alles zu machen, was sie machen wollten. Gleich einige Stücke könnten ohne Probleme im Radio laufen. Und ja: Amerikanisch ist das Album auf jeden Fall. Im positivsten Sinne des Wortes. Samboras ehemaliger Arbeitgeber und Kreativpartner sollte zukünftig ähnlich viel Mut und Kreativität beweisen.
Nikolas Krofta


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