Fifth Angel
Ohne Frontmann Ted Pilot werden Fifth Angel ihre Reunion planen müssen. Die melodischen US-Metaller sind ja schon einige Zeit daran, ihr Comeback mit einem neuen Longplayer zu veredeln. Andere Aktivitäten von Ted Pilot haben sich mit dem Fifth Angel-Zeitplan nicht unter einen Hut bringen lassen, läßt Gitarrist Ed Archer wissen. Nun sucht die Truppe einen Nachfolger, um beim diesjährigen Keep It True-Festival auftreten zu können. Zudem ist ja fürs Spätjahr 2010 der Release der dritten Fifth Angel-Scheibe vorgesehen.
Monster Magnet
Österreichisch-amerikanische Freundschaft, denn  Napalm Records haben Monster Magnet unter Vertrag genommen. Der Act aus New Jersey werkelt mit Produzent Matt Hyde munter an neuem Liedgut, um alsbald einen Nachfolger zu „4-Way Diablo“ präsentieren zu können.
Die Hanoi Rocks sind Geschichte, Sänger Michael Monroe jedoch nicht. Zusammen mit Tieftöner Sami Yafea soll’s alsbald so richtig krachen. Der Bassist war ja früher auch mal bei den Hanoi Rocks; zudem erinnern wir uns gerne an die sehr kurzfristige Sache mit Jerusalem Slim, ein formidabler aber leider vollkommen unterbewertetes Projekt der Herren Michael Monroe, Steve Stevens und Sami Yafea. Ach ja: Und bei Demolition 23 trafen dann Monroe und Yafea auch noch aufeinander. Lassen wir uns mal überraschen, in welche stilistische Ecke uns das Duo nun entführen wird.
Joe Perry
Joe Perry hat mit seinem Joe Perry Project derzeit gut zu tun und wird die reformierten Bad Company in Großbritannien mit seiner Band als Special Guest begleiten. Was tun also mit Aerosmith? Bock die Sache fortzuführen haben anscheinend alle Bandmitglieder - außer Sänger Steven Tyler. Der möchte eine längere Auszeit und tritt lieber in amerikanischen Baumärkten auf, was aber bei den restlichen Luftschiffern auf keine Gegenliebe stößt. Spannende Sache, wie’s  im Aerosmith-Lager denn nun weitergehen wird, vielleicht ist ja bald Paul Rodgers mit an Bord!
Scorpions

Der Stachel ist immer noch scharf bei den Scorpions, die im März ihren neuen Streich „Sting In The Tail“ vorstellen werden, der im heimischen Hannover entstanden ist. Vom Sound her wollen die Hardrock-Veteranen sich wieder an ihren Stil der frühen 80er orientieren. Allerdings hat sich’s nach diesem Longplayer dann bei den deutschen Hardrock-Oldies ausgestochen, wollen nämlich die Herrschaften um Klaus Meine das Kapitel Scorpions nach einer längeren Welttournee beenden.






Stratovarius

Viel beschäftigt sind Stratovarius in diesem Jahr. Nachdem die Jungs Ende des letzten Jahres in Asien, Nord- und Südamerika sowie Finnland unterwegs gewesen sind, stehen derzeit einige Dates in Europa an, dazu kommen dann die obligatorischen Sommer-Festivals. Zudem vermelden Stratovarius, daß sie 2010 mit der Arbeit an einer neuen Scheibe als Nachfolger zu „Polaris“ beginnen werden. Wer so lange nicht warten kann, den wird sicherlich freuen, daß über den offiziellen Webshop etliche ältere Merchandise-Artikel erhältlich sind, die neu aufgelegt wurden. Und noch ein Blick nach 2011: Die Fans, die das nötige Kleingeld haben, können im späten Januar bei einer ganz speziellen Karibik-Kreuzfahrt anheuern, sind nämlich auf der „70.000 Tons Of Metal“-Schiffstournee auch Stratovarius mit an Bord.






High Voltage Festival

Für den 24. und 25. Juli kündigt sich in London ein hochkarätig besetztes Open Air an. Im Victoria Park darf man sich beim High Voltage-Festival hochkarätig beschallen lassen. Bis jetzt stehen zum Beispiel Rockklassiker wie ZZ Top, Uriah Heep, Asia und die reformierten Emerson, Lake & Palmer auf dem Plan.






Soundgarden

Keine Ahnung, an was es liegt, aber in der letzten Zeit jagt eine Reunion die andere. Ob die alle sinnvoll sind, mag mal dahingestellt bleiben. Voller Freude dürfen wir jedoch vermelden, daß Chris Cornell auf der bandeigenen Homepage www.soundgardenworld.com sich zu Soundgarden geäußert hat. Die zwölfjährige Pause ist vorbei, die Jungs wollen wieder gemeinsame Sache machen.






Electric Boys

Auch aus dem hohen Norden Europas kommen zarte Wiederbelebungsgefühle. Satte 17 Jahre ist’s seit dem letzten Lebenszeichen der Electric Boys her. Nun stecken die Herrschaften erneut voller Tatendrang, haben bereits einige Demos eingespielt und wollen uns im Frühjahr ihr Comeback präsentieren. Erste Hörergebnisse sind unter www.electricboys.com abzurufen.






Unisonic

Große Völkerverständigung herrscht bei Unisonic, die aus Shouter Michael Kiske (Ex-Helloween), Klampfer Mandy Meyer, bekannt durch Krokus oder Gotthard, plus der Pink Cream 69-Rhythmustruppe Dennis Ward (Baß) und Kosta Zafiriou (Drums) besteht. Der gemeinsame Einstand ist fürs Frühjahr geplant und für den Sommer stehen Festivalaktivitäten auf dem Plan.






Tokyo Blade

Ein großes Gehen und Kommen herrscht bei den NWOBHM-Veteranen Tokyo Blade. Bandkopf Andy Boulton hat sich von allen Mitstreitern getrennt und neue Leute um sich geschart. In Klampfer John Wiggins und Tieftöner Andy Wright konnte Boulton zwei ehemalige Weggefährten und Originalmitglieder reaktivieren. Dazu kommen noch Chris Gillen als Shouter, ein bis dato unbeschriebenes Blatt, plus den Schlagzeuger Ace Finchum (unter anderem Ex-Angel Witch).






RIP

Anfang Dezember 2009 verstarb Eric Woolfson im Alter von 64 Jahren in London an Krebs. Der gebürtige Schotte ist den Rock-Fans vor allem durch das Alan Parsons Project ein Begriff. Nach seinem Ausstieg widmete sich der Komponist und Keyboarder dem Musical-Genre. Unvergessen ist’s Woolfsons Wirken zusammen mit seinem Partner Alan Parsons vor allem auf „Tales Of Mystery And Imagination“, einem Konzeptalbum (1976), das dem US-Schriftsteller Edgar Allen Poe gewidmet ist. Aber auch nachfolgende Scheiben wie „I Robot“ (1977) oder „Pyramid“ (1978) zeigen deutlich, daß das Alan Parsons Project mit den ersten Longplayern unvergleichliche Musik erschaffen hat.

Die Melodic-Fans trauern um den 54-jährigen Dean Fasano, der Mitte Dezember aus unbekannten Gründen gestorben ist. Vor allem als Frontmann von Prophet und Message hat der US-Boy der AOR-Gemeinde einiges gegeben.

Ende Dezember 2009 starb Jerome Perdu, Bassist der französischen Melodic-Formation Toyz.

Leider viel zu früh verstorben ist ein herausragender Musiker: Singer/Songwriter Vic Chesnutt, eine Ikone des Folkrock, verließ uns am 25.12.2009. Unter Alkoholeinfluß baute er im Alter von 18 Jahren einen Autounfall und war seitdem an den Rollstuhl gefesselt. Leider stand es trotz etlicher hervorragender Veröffentlichungen und der Anerkennung durch Musikerkollegen um den 1964 geborenen Chesnutt gesundheitlich in der letzten Zeit überhaupt nicht gut. Nicht krankenversichert war’s ihm unmöglich, die sich immer stärker anhäufenden Rechnungen von Ärzten und Kliniken zu bezahlen. Am 1. Weihnachtsfeiertag erlag der singende Poet einer Arzneimittelüberdosierung.






   




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