Brainstorm

Rundum-Sorglos-Paket

Mit ihrem zwölften Langeisen „Midnight Ghost“ haben die Schwaben Brainstorm alles, aber auch wirklich alles richtig gemacht. Diese fette Power Metal-Schwarte strotzt nur so vor Energie! Gepaart mit einem mehr als „benutzerfreundlichen“ Maß an Melodie, senden die Fünf dieses Jahr einen Schlachtruf an die Metalwelt, der Sänger Andy B. Franck und seine Jungs weit über das oft zu Unrecht als beschränkt verschriene schwäbische Lokalkolorit hinauskatapultieren dürfte.

Nur damit keine Missverständnisse aufkommen: Nach nun jetzt zwölf Alben und über 30 Jahren im Geschäft wissen Brainstorm anerkanntermaßen natürlich schon länger, wo der Hase langläuft. Trotzdem ist es oft einfach reine Glückssache, zur rechten Zeit den Nerv einer Hörerschaft zu treffen, die tagtäglich mit zig Scheiben aus zig Genres bombardiert wird. Das war früher wesentlich leichter, da die Anzahl der Combos übersichtlicher war. Da mag man sich teilweise noch so mühen und das angepeilte Ziel mit den besten Absichten verfolgen; nicht immer kommt am Ende das heraus, was dem Anspruch des Publikums und der Musiker gleichermaßen genügt. Ob sich Andy B. Franck und seine Recken passend zum Bandnamen darüber jemals so ausführlich den Kopf in ihrer langen Karriere zerbrochen haben, entzieht sich meiner Kenntnis und ist angesichts der Klasse von „Midnight Ghost“ auch müßig „nachzukarteln“. Widmen wir uns daher eher der Frage, wo Bandleader und Sänger Franck, den ich gerade noch am letzten Rockzipfel auf dem Weg zu den ersten Release-Gigs erwische, die Stärken der Scheibe sieht, von der immerhin fünf Nummern Einlass in das ansonsten recht bunt gemischte Live-Set aus allen Epochen finden ...
„... wobei der Wunsch der Fans nach früherem, selten gespieltem Material dieses Mal auch berücksichtigt werden konnte, weil es insgesamt gut zu den neuen Stücken passt. Das hat auch wunderbar funktioniert!“, ist Andy ganz im Reinen mit sich.

Was ist denn eigentlich mit euch passiert? Seid ihr in eine Art Jungbrunnen gefallen, oder warum hört sich das Ergebnis so nach perfektem Rundum-Sorglos-Paket für die gesamte Härtner-Family an?
„Das ist wirklich schwer zu sagen. Wir sind im Prinzip nicht anders vorgegangen, als sonst auch. Ein Unterschied bestand vielleicht darin, dass wir nach dem Songschreiben zwar die Lieder im Studio aufgenommen haben; diese dann aber erst mal zwei, drei Monate ‘sacken’ ließen. Da wurde nichts überstürzt, und als wir dann wieder mit frischen Ohren an den Tatort zurückkehrten, haben wir einige Parts überarbeitet, neu angedacht oder gar völlig umgemodelt. Der nächste, entscheidende Schritt ergab sich durch die Zusammenarbeit mit Orden Ogans Seeb Levermann, der uns als Produzent und super Musiker zur Seite stand und gleich von vornherein meinte, dass es zumindest für ihn keinen Sinn machen würde, den althergebrachten Brainstorm-Faden weiter fortzuspinnen. Es sei jetzt an der Zeit: Die neuen Brainstorm müssten jetzt einfach schon extrem knallen – ohne Rücksicht auf Verluste.“

Tja, manchmal tut ein Tritt in den Allerwertesten schon Not – vor allem wenn er von einem jüngeren Kollegen verabreicht wird.
„Uns wurde spätestens dann klar, dass wir mit dieser Platte massiv eins draufsetzen wollen.“
Text: Petra Rottmann
Pic by AFM Records

…… Fortsetzung im aktuellen BREAK OUT 05/2018 – ab sofort druckfrisch am Kiosk oder im Bahnhofsbuchhandel!!!



oder: HIER BESTELLEN !!!

 



Hier unsere aktuelle Ausgabe 5/2018! Erhältlich für 3,50 Euro in allen gut sortierten Zeitschriftenläden und Bahnhofsbuchhandlungen!!!

Das nächste Heft erscheint am 21. Dezember 2018!!!


Für das Inhaltsverzeichnis der aktuellen Ausgabe klickt ihr bitte hier. Die Top-Themen des neuen Heftes findet ihr unter dem Navigationspunkt 'Themen'!
   
Hier findet ihr unsere vier aktuellen Tipps des Monats. Einfach auf die nachstehenden Links klicken und schon gehts los:
Nazareth
REO Speedwagon
Slash
Brainstorm
   
Hier ist unser Search-Engine, mit dem ihr sämtliche Breakout-Seiten auf die Schnelle durchsuchen könnt.



 
   
 

ImpressumDatenschutz