The Dead Daisies

Galleria 0, A14

Der unauffällige Bandboß David Lowy zieht die Fäden im Hintergrund langsam, aber beständig und hat es fürs dritte Album seiner All Star-Band The Dead Daisies immerhin geschafft, mit dem Gitarristen Doug Aldrich, dem Bassisten Marco Mendoza und Schlagzeuger Brian Tichy drei Fünftel des besten Whitesnake-Line-ups der letzten Jahre zu versammeln. Mehr noch. Sänger John Corabi befindet sich seit der Veröffentlichung seines kleinen, aber sehr feinen Albums „Unplugged“ Ende 2012 endlich wieder im Aufwind und läuft mehr und mehr zur Hochform auf.

Im August kommt das dritte The Dead Daisies-Album „Make Some Noise“ auf den Markt, und das Break Out nutzte die Audienz der Band auf der diesjährigen Musikmesse dazu, sie zu treffen. The Dead Daisies spielten dort fast jeden Tag Konzerte auf dem Messegelände, souveräne Akustiksessions oder aber absolvierten an einem Abend einen furiosen Auftritt im dortigen Zoom Club.
Als der Break Out-Gesandte am letzten Tag die Messehallen betritt und im Gewühl und Lärm nach der Bühne in der Galleria 0, A14 sucht, vernimmt er plötzlich aus der Ferne Corabis einprägsame Stimme und die typischen Licks des Doug Aldrich. Alles klar. Angekommen.

Innerhalb der letzten Tage hat sich die Band hier viele Freunde gemacht, und auch wenn es sich nur um ein kurzes Set handelt, sind die Spielfreude und die gute gemeinsame Energie der Musiker nicht zu überhören. Doch schnell weg, wenige Stunden später steht noch eine längere Abschlußshow auf der Center Stage auf dem Programm. Und kurz vor dieser begeben wir uns mit Corabi in einen Nebenraum, um ein wenig über die aktuellen Ereignisse in seinem Leben zu plaudern. Der Weg in den Nebenraum, beziehungsweise eine Abkürzung dorthin, führen uns durch die Küche des Künstlercaterings, und dort sitzt zu unserer Belustigung die langjährige, ausgediente und ausgemusterte Toto-Stimme Bobby Kimball mit einem Sandwich und einem Becher Kaffee in der Hand. Überraschungen gibt es immer wieder.

So auch für John Corabi.

„In das The Dead Daisies-Universum bin ich ebenfalls durch ein paar kleine Umwege und Abkürzungen hineingeraten“, erinnert sich John hinter seiner Sonnenbrille, die er aber schnell abnimmt. „Marco Mendoza hat mich damals angerufen und fragte mich, ob ich interessiert wäre. Ich habe ihn zu dem Zeitpunkt seit Jahren nicht gesprochen. Obwohl die Sache reizvoll klang, war ich einfach zu beschäftigt mit meiner eigenen Musik und meinen eigenen Konzerten. Dennoch bin ich nach Los Angeles geflogen, um mir die Sache aus der Nähe anzuschauen. Bei allen Bands und Projekten, an denen ich bislang beteiligt war, ging es mir in erster Linie darum, ob ich mich mit den Leuten verstehe und ob wir eine gemeinsame Linie finde. Das war hier der Fall, und so ging es erst einmal nach Kuba. Wir spielten dort, und später wurde mit bewußt, daß es sich hierbei quasi um meine Generalprobe handelte. Ab da war ich der Sänger der Band, und dann ging es auch schon an das ‘Revolución’-Album und an die vielen weiteren Aktivitäten. Aber mit jedem weiteren Auftritt fühlen sich die Band und meine Entscheidung, bei ihr das Mikro zu übernehmen, richtiger an. Die Sessions zu unserem neuen Album waren mit die spontansten in meiner bisherigen Karriere, aber ich bin mächtig stolz auf das Ergebnis. Wir klicken einfach gut zusammen, und ich hoffe stark, daß diese Besetzung lange zusammenhält. The Dead Daisies waren bislang ein lockerer Zusammenschluß von Weltklasse-Musikern, die ihre Duftnote hinterließen und wieder gingen. Doch ich glaube, jetzt haben wir es gefunden. Die Sessions zu dem neuen Album in Nashville waren unglaublich. Aus lockeren Jams und einfachen Ideen sind die unglaublichsten Songs entstanden, und unser Produzent Marti Frederiksen der ganz schnell zu unserem sechsten Bandmitglied wurde, formte daraus ein Gänsehautwerk.“
Text: Nikolas Krofta

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